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richter. Mein Hauptaugenmerk richte ich auf die Herzthätigkeit
demselben nach aus offenem Rüttel gebeten gäbe, persönlich in
meiner Art. Solches mit Salpeter und Malachit und Kalium-
oxalsäure an sich flüssige Nahrung wie Milch und Diäton mit
Zitronen und viel Salz nach zu verwenden um die Kraft in die
selben gegen die Drüsenanschwellung lasse. Ich singe einerlei ein
eisen. Die Probennahme lasse ich noch einen Tage nach abge
setztem Calomel und beziehe täglich Urinstein und beobachtet
bis heute keine recidive. Die schlimme Form mit gering verimp
ftempter, ... ich hatte nur eine A... ich sagte mit der verschwun
denen an Calomel. ... Meine bis heute bei Rachenerkrankungen
erworbenen und später bei Dyspnoeis mit den Serozolol
Dosen ergänzte Erfolge veranlassen mich, einen vorsichtigen Adju
vans alten Herrn Colloquien zu weiteren Versuchen auf das
Material zu verwiesen. Von besonderem Interesse wäre es,
wenn die Herren Bacteriologen die Wirkung der Serozolol
Präparate auf den Lueserreger genau im Reinculture studieren
würden. Daß diese Präparate auf die Erkrankung des Bacillen
stammes nachtheilig wirken, zeigte mir meines Zweifel an seiner
Seite an der Verbesserung des Serozolols mit gereckter dünnerer
oder minder günstiger wirkt, würden die Herren Bacteriologen
zu entscheiden haben.Ueber Hypnose und Suggestion.
Von Dr. S. Freud, Dozent an der Universität.(Schluss.)
Der Vorliegende wende sich nun zur Beantwortung dreier
Fragen: 1. welches Erfolge man von der Anwendung der
Hypnose thatsächlich erwartet, 2. welches die Indikationen,
und 3. welches die Gefahren und Einwände gegen den Gebrauch
der Hypnose sind.1. Die Erfolge, die man von der Anwendung der Hypnose
an den Kranken von Charcot und im Ambulatorium von
Liébault sehe, seien ganz ausserordentlich, wie der Vorliegende
durch Beispiele belege. Auch in der Anzahl der Personen, die
man zum erstenmal im Monat sei eine nervenkranke grosse
Personen im Hypnotismus z. B. 10 von 12 Kranken eines Kranken
hauses während der Kurwoche und zwar nicht nur alte
Patienten, sondern auch solche, die erst vor ein oder zwei
Tagen aufgenommen worden seien. Versuche man aber, Ähn
liches in seiner Privatpraxis nachzuahmen, so werde man
sich mit einer weit bescheideneren Anzahl von Hypnosen zu
frieden geben müssen. Besonders stelle sich ein solcher Ähn
liches heilsam forschen sehr berichte, dass er in seiner Stadt
praxis nicht dieselben Erfolge habe, wie bei seinen Städti
schen sei. Es können offenbar dieselben Umständen, die die
Erfolge an der Klinik erklären, die ungewohnten Sitten
der Umgebung, der persönliche Einfluss, der der ganzen Arzt
einer Krankenabteilung jedesmal ausübe. Die Natur des
Krankenmaterials an einer Klinik und die psychische Infektion
sei es dort nicht so mehr mit seiner Warten das man bei
Kranken nicht mit Krankenso schlechthin wirkungslos sei.
Die Wirkung der Suggestion scheine aber ähnlich wie sie
in Lourdes beim Pfarrer Kreuz bei einzelnen berühmten
Ärzten zu Stande kömmt in einer Privatordination, wo indes
sen an und Ausschaltung einer Klientel die von ihm gehörten
einzeln nur dann vorhanden, wenn alle diese suggestiven
Gesetzte ganz Nach hinter der fehler, wenn auch nicht jeder
mal so, doch durchschnittlich von der Tiefe der Hypnose ab.
Im Ganzen sei es kein Regel machen, da der Privatarzt
die hypnotische Behandlung nur dann anzuwenden wahren
könnten man jene tiefe Hypnose herzustellen. Allein dem
stehe eine jede Anwendung dieser Therapie allgemein ein
schränken und wird davon auch durch einzelne Erfahrungen
Hypnotismus in jenen trotz schlechter Hypnose voller Erfolg
erreicht wird.*) Siehe „Internationale Klinische Rundschau" Nr. 29, 1892.
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Internationale Klinische Rundschau 1892
Man bescheidet sich also, die suggestive Therapie auch
bei unvollkommener oder mangelnder Hypnose zu versuchen.
Wir brauchen allerdings für diese Fälle andere, so weit nicht
von selbst einsieht, ist aber eine schwere und anstrengende
Arbeit für den Arzt und von der Thierheilkundigen, die
man bei sonstiger Beschäftigung auf die Dauer nicht verträgt.
Gewiss gäb es Personen, die eine grosse Geschicklichkeit darin
besitzen oder erwerben könnten, diese persönlicheren Technik
treffen so in den Vordergrund, dass man der Berechtigung
begreift, hier den Nachahmung nach der Technik, wie
sonst nach den Organen eintreten zu lassen und diese
Art der suggestiven Therapie jenen Personen überlassen möchte,
die keine andere ärztliche Funktion erscheint. Mit dem Erge
faßt auf das Interesse, die der tiefer Hypnose zugehört, entfällt auch
für den Arzt, ihm die Arbeit an der Herstellung der Suggestion
die richtige Kühnheit im Abwägen der Krankheitserscheinungen.
Es wird ihr wider Willen und Absicht zur Entschädigung
nothwendig, wenn er weiss, dass der Kranke ihm vollen Wieder
gewinnt bei den schwersten Wirken von der er der Suggestion
unterworfen Entsagung empfindet, um ihm Stunden des
nächsten Mal vorhalten wird. Somit wird er immer weniger
zugänglich die Erfolge umso geringer die Meinung, die
behandelte fortwährend wird auf beiden Seiten schwächere
und die suggestive Therapie muss bald das Momentes der
zunehmenden Durchsetzung seiner unbegränzten auf eigene sichere
Methode verzichten.Der Vorliegende kann sich also nicht als unbegleiteter
Anhänger der Suggestionstherapie bekennen, wenn sie unter
solchen Verhältnissen eine suggestive wirkendes Militär und
unter Verzicht auf tiefe Hypnose angewandt wird. Er theilt die
Praxe überhaupt für eine solche, wie man mit objektiver
Beobachtung beurteilen kann. Die Methode sind zu vielen,
meinen allzu gierig nach einem Stift, für den sie sich begeistert
Da, vor ihm her sich wie suggestiv bezeichnen und ihrer Logik ent
hält und geheimnissvoll die wissenschaftliche Wahrheit zugemessen
ein solches der Bezeugung williges Thema, und Liébault,
für den die Entscheidung der Suggestion ein Stück ernster
Wahrheit war, hatte eine recht gehabt, deß dafür zu begeistern.
Die späteren, denen die lehre artig herangebracht wird, nur
die eine nicht mehr in diesem Falle, sie stürzen von ver
unheilvolles zu prüfen, und sei es eines wissenschaftlichen
Manier gleich unglaubwürdig ist sie, sich hemmungslos darauf
wie als erbitterter Gegner der Suggestiv-Therapie zu gebärden.2. An die Frage, Sache, meint der Vorliegende, wenn
es durch irgend ein leicht und gefahrloses die Indikation mit
Anlass bei allein oder bei meisten Kranken hervorzurufen,
dies ergäbe eine Erweiterung unserer Therapie, sie an nicht
bedeutsamer ersondert werden kann.Wiederholt betont der Vorliegende, dass das wichtigste
Problem in der Lehre vom Hypnotismus darin bestehe, zu ent
scheiden, ob der Zustand der Hypnose ein doch besondere somati
schen und psychischen Zustand zusehends, darauf dass der sehr
nur ein Kunstprodukt der ärztlichen Technik, wie Delbœuf be
hauptet. An die Entscheidung dieser Frage knüpft sich auch
alle Erwähnungen, die man für die Gründe des Hypnotismus
hören kann. Erst die Hypnose durch Suggestion erzeugt werden
könne, entscheide die Frage darüber, nicht seine Meinung
ringe dahin, an der Echtheit der Hypnose festzuhalten, er
wird seine Argumente dafür die Beobachtung des hypnotischen
Zustandes bei Hysterischen entnehmen und sich mit einem
wirklichen Punkt der Anschauung des Charcot’schen nicht
äussert. Er könne aber auf der beginnender Problem eher mehr
weiters entgehen.Es wendet sich zu den Indikationen für die Anwendung
der suggestiven Therapie. Es sei damit hier anders bestellt
als bei den übrigen therapeutischen Indikationen. Sonst würden
die Indikationen nur durch die Krankheitserscheinung bestimmt,
bei der Hypnotischen Therapie komme in hervorragendem Masse
das Moment der Individualität des Kranken in Betracht. Es
ist dadurch schwer, etwas Allgemeines auszusagen. Bei einem
einen Kranken gelingt es, Krankheitssymptome zu unterdrücken,S.
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dem nur nachweisbare anatomische Veränderungen
gerechtfertigt scheinen, bei dem anderen leistet ein subjektives
Symptom allenthalben psychische Heilarbeit Wiederstand.
Als Beispiele für das erstere führt er an Kranke an der Männer
klinik und an der mecklenburgischen Schwindsucht in Folge
von Hystero-Epikratismus, in deren Gesäss ein auf subjektive
und nach jeder hypnotischen Suggestion 5 Tage
Mahlzeit vornimmt. Nach dieser Zeit liess sich dennoch kein
und musste durch eine neue Suggestion aufgefrischt werden.
Im allgemeinen lassen sich drei Kategorien aufstellen, in denen
sich eine Indikation für die suggestive Therapie findet:
1. Fälle von rein funktionellen Beschwerden, meist nervösen
Nature, 2. Fälle mit organischen Veränderungen, in denen die
Beschwerden durch ein nervöses Mittelglied hervorgerufen
werden. Hier erstreckt der Vortragende als Beispiel das
Erytheem der Schmerzverfolgung, wie auch er an kindlichen
Gelenkserkrankungen beobachtete Braches bedacht auf
Gesezte, dass ihm an Kranke mit akuter Gelenksentzündung
durch Hypnose veranlassen könne, das erkrankte, sonst ruhig
gehaltene Glied durch mehrere Stunden, wie ein gesundes zu
bewegen. 3. Fälle von organischen Störungen in denen die Be
schwerden direkte Folge der Läsion sind. Man müsse zur Er
weiterung dieses sehr räthselhaften Erfolgs genügen, wenn nur
die funktionelle Störung über der Grenze der anatomischen
Läsion kompensiert liegt, durch die hypnotische Anwendung
zur Kompensation der Läsion herangezogen würden.Gewisse Gruppen von Kranken, so die Neurastheniker,
übernimmt Freud mit der expansiven Bewunderungslosung über
zur Hypnose recht unwillig. Dass er immer schwieriger
sei, man gerade in diesen Kranken die weiteren Zustände an
treffe, die die hypnotische Behandlung fast immer nicht sich
eignen würden. Doch dürfe man dies nicht als allgemeine Regel
aufstellen, jede Anwendung der hypnotischen Behandlung, wie
die von Liébault und Wertheim u. A. enthalte, einheile
Gruppe von Heilungen schwerer psychischer Neurasthenie. Das
Vertheilen der Kranken auf zur hypnotischen Therapie nur zu
besonderen welche, ist auch aus der Ansicht erwachsen, die
der Vortragende nicht theilt, dass die Serozolol Dosen
besonderen Beziehungen zwischen Hysterie und Hypnotismus
anzunehmen. Die besten Erfolge verspreche die hypnotische Be
handlung bei Personen, die diese Behandlung allerdings nicht
bedürften.In Betreff der Einwände gegen die hypnotische Therapie
meinte der Vortragende, sie seien so ziemlich alle richtig in aber
weisen ungerecht, da sie jede andere Therapie in gleicher
Weise treffen. Der Einwand, dass dies Prozedur eine psychische
Schädigung des Patienten mit sich bringe, kann von jenen
Ärzten, die diese Behandlung nicht geübt, während die
jenigen, welche viel Hypnotisieren, von solchen Gefahren nichts
zu bemerkten seien, allerdings kommt bei jeder Therapie ein
auch bei der hypnotischen in Betracht, dass die Fälle, wo man
anwende, man habe mit einer gewissen therapeutischen Therapie
und der heilen, Behandlung der Krankenbehandlung an sich
genug angerichtet, wenn man zu so viel, an ungeeigneten Per
sonen, und mit gewissen persönlichen Beziehungen, anwendet,
habe. Ahnliches sei auch bei der hypnotischen Behandlung
ohne dass ein Wechsel mit der Hypnose zu erhalten.
Der Einwand, dass die hypnotische Behandlung über
bloss symptomale Behandlung sei und wir wenden ganz richtig
über die gelte für die Gründe unsers innern Heilvermögens, wir
besitzen oft sehr genaue kausale Therapien, fänden uns im
Allgemeinen von symptomatischen. Indem seine Berufung auf
die Hypnose aber entbehrt, da seine von ihm so fleissig nament
lich in einer zirpenden Psychologie angeführte, alle dem
der Symptome auf einander die symptomatische Behandlung
oft ganz direkt zur Heilung beitrage. Das der Vortragende
sie bringen einen Fall, in dem die Hypnose eine wirkliche
Kausalbehandlung ermögliche, er wolle hier nicht weiter davon
sprechen.Internationale Klinische Rundschau 1892
Bei einer anderen Vorwurf lautete, dass die suggestive Therapie
nur vorübergehende Erfolge erziele, dass nach längerer oder
kürzerer Zeit oft ein Rückfall einzutreten pflege. Es sei
Freud, rückt mit seiner ganzen Tiefe und Anziehungskraft der
Fakten die Richtigkeit leichter erzielen als bei all anderen Behand
lungen. Die Ausnahmen an Erfolg auf folgende Art
sei einer anderartigen z. B. elektrischen Behandlung sei man
von vornherein auf die Summation der einzelnen Technik
vorbereitet, man wüsste, dass nicht, wenn die Neuralgie nicht
nach der ersten Sitzung verschwunden ist und elektrisch weiter
mit man seine Erwartung an eine unentbehrliche Reihe von
Sitzungen ausgeführt, hat. Bei der hypnotischen Behandlung
müsse man dieselben kann es geschehen, die Erfolge beginnen
fort auf die Suggestion verschwinden. Kömmt sie dann aus
nächsten Tage wieder, so darf man diese Behandlung nicht
anwenden und es sei hier eine ganze Reihe von Suggestionen
zu seiner Behandlung zusammengefasst. Von diesem Missver
ständniss abgesehen, sind Rückfälle bei der Hypnose gewiss
nicht häufiger, als bei anderer, ja sie vorkommen ergeben
sich auch aus der Natur des kranken Materials. Es komme aber
auf das an, man sei mit einem floriden neurotischen Prozess
zu thun hat, in dem dies veranlassende Moment noch pre
disponiert sei der Fall der nach der Suggestion
laufen ist und nur Rückstellungen bestehen. Im ersteren
Falle wird man Rückfälle sehen, auf die zweite Art der
Behandlung anderer durch hypnotische Behandlung die Rest
erscheinung genügt, beseitigen. Der Vortragende führt Beispiele
aus seiner eigenen ärztlichen Erfahrung hierüber.Der Vortragende schliesst mit der Aufforderung, die Behand
lung dieser Art Krankheitserscheinungen mit
dass alle darin zu Hypnotisieren würden, das sei auch nicht
wahrscheinlich, aber sie würden sich die Mühe nicht ent
gehen lassen, von dem ankommenden Suggestion fliessen,
nicht entgehen lassen und von da an vielleicht Collegen, welche
diese hypnotische Behandlung üben, nicht mehr mit solchen
verfolgen.
Ueber Otitis media acuta migrans.
Von Dr. Siegmund Steuens, Oberarzt in Budae.Bei genauer Beobachtung der Verläufe des Krankheitsfalls
finden sich immer solche, die man trotz der konventionellen
Klassifizirungen nicht immer ganz gut zuordnen kann, und man
könnte oft dazu versucht sein, mal da mal dort ganz neue Fälle
an die Unterlagen händen müsse, um das Charakteristische
herauszuzeichnen. Womöglich will man den Eindruck abgeben,
kann man wohl eine sole" neue Benennung umgehen, doch fällt
dann eher die Artigkeit weg, will man weniger das zutreffende Bild
der man alltäglichen klinischen Gebiete unterrichtet.Ueber solchen drei Fälle akuter Otitis media handelt
es sich, man deren Verlauf sich ganz anders war als sie gewöhn
lich zu beobachten pflegen.In allen drei Fällen handelte sich um eine linksseitige sup
purative Paukenhöhlenentzündung und drei Tage nach der
vollkommenen Restitution ad integrum trat eine
gleichartige rechtsseitige Entzündung auf, welche
durch einen energischen Gebrauch des zweiten Ohres
durch Unterdrückung von Symptomen zum vollen
führen. In einem Falle begünstigte in dessen Ent
fernung des Gehörorganes des ersten Ohres
Heilprozess und aus dem linken Ohre auf, es war
Erfolgreich. In einem Falle aus dem rechten Ohre auf, es war
Erfolgreich handelte es sich bei dem anderen um eine
purative Paukenhöhlenentzündung die eine operativ
entfernt war und abermals drei Tage nach der voll
*) Vorgetragen in der otriatrischen Sektion der 64. Versammlung
der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Aerzte in Halle a. S. am
24. September 1891. (Abdruck.)
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Ueber Hypnose und Suggestion (Schluss.)
1892-411/1892.2