Protokoll der (XX. / 6.) Sitzung der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung am 31. Januar 1923. Felix Deutsch: Illustrationen zur Psychoanalyse 1923-503/1923

Bernfeld, Siegfried (1923-503/1923): Protokoll der (XX. / 6.) Sitzung der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung am 31. Januar 1923. Felix Deutsch: Illustrationen zur Psychoanalyse

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                  Sitzung vom 31/1 1923.

    Vorsitzender Prof. Freud, Schriftführer Federn. Anwesend : Rank, Reik, Hitsch-
    mann, Nepallek, Jokl, Doc. Deutsch, Fockschaner, Reich, Schilder, Nunberg, Jekels,
    Anna Freud, Steiner, Hoffer, Friedjung. Ausw. Mitglieder: Asch, Sarasin, Hiller.
    Gäste: Dr. Groot, MM Frl. Fry. Blumgart, Bibering, Frau Dr. Rank.

              Als nächster Vortrag wird für die nächste Sitzung von Frau Dr. Frie-
    da Teller: "Psychologie der Uebertragungsliebe" anberaumt.

                    Vortrag des Herrn Doc. Deutsch: Illustrationen zur Psychoanalyse
    erscheint in der Zeitschrift.

    Discussion:

    Schilder:
              Der Zusammenhang der Amnesie mit dem posthypnotischen Befehl ist
    noch nicht geklärt, doch scheint zur Amnesie das Zusammenhängen mit
    altem, amnestischen, infantilen Material nothwendig zu sein. - Den
    Widerstreit zwischen Verdrängendem und Verdrängtem kann man an un-
    sinnigen Befehlen demonstrieren, (z.B. Hände zerfleischen). Der
    Ausbau des durch Hypnotische Suggestion erzeugten Erlebnisse zeigt
    grosse Unterschiede in der Wahl und Verwendung des vorhandenen Ge-
    dächtnis, resp. des unbewussten Materials - je nach den individual-
    len Eigenart und je nach Tiefe der Hypnose. - Die suggerierte Amne-
    sie wird schwerer und später wieder erinnert als alle anderen hypno-
    tischen Erlebnisse; das älteste Material kommt in vielen Fällen,
    weil es das bestverdrängte ist, auch zuletzt zur Rückerinst Wieder-
    erinnerung. In manchen Fällen muss man zur Wiedererinnerung antrei-
    ben; hingegen erfolgt sie in andern Fällen spontan, so besonders
    bei Amnesien infolge organischer Erkrankung, wie Katatonie Stupor,
    Amentia, ebenso bei epileptischen Dämmerzuständen. Immer erfolgt
    die Wiedererinnerung, die Behebung der Amnesie stückweise. - In
    einzelnen Fällen schwindet die Amnesie aber spontan, quasi auf or-
    ganischem Wege.

    Reich: (Autoredaction)
    I     meint, dass der Begriff der Conversion strenger gefasst werden müsse,
         Wenn suggestiv Angst hervorgerufen wird und das vasomotorische
         System in Mitleidenschaft gezogen Erregung geräth, wie in den Fäl-
         len des Vortragenden, so ist das noch kein Conversionssymptom; eben-
         sowenig wie das Herzklopfen bei der Realangst. Unter Conversion könne
         man nur die Umsetzung eines seelischen Affectbetrages in somatische
         Innervation verstehen; der convertierte Affectbetrag darf dann see-
         lisch nicht mehr repräsentiert sein. Dies schliesse natürlich nicht
         aus, dass Affectbeträge anderer Herkunft neben dem Conversionssymptom
         bestehen bleiben. - Ferner sei die Frage wichtig, in wiefern und in
         welchem Ausmaasse der Conversion dienende Organe (z. B. Darm bei
         chronischer Jahrzehnte dauernder Obstipation, Gefässsystem des Ge-
         sichtes bei Erythrophobie) secundär organisch verändert werden und
         diese psychisch inducierte Veränderung einer Restitution durch Psy-
         choanalyse zugänglich ist.

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    Deutsch:
              widerspricht dem Einwande Reich's, dass seine Fälle nicht als Conver-
              sionsfälle aufzufassen seien. Zur zweiten Frage bemerkt er, dass in
              seinen Beobachtungen die psychische Motivierung schon völlig fehlte
              und das Symptom sich doch so wiederholt, wie wenn es noch nicht auf-
              gelöst wäre. - Eine organ psychogene Obstipation verschwindet immer
              mit einem Schlage.

    Federn
              bemerkt, dass die Versuche des Vortragenden die alten Charcot'schen
              Versuche, auf denen die ganze Erkenntnis der psychogenen traumati-
              schen Begründung der Hysterie beruht, und von denen Freud zu seinen
              Forschungen angeregt wurde, wiederholen. Sie nehmen allerdings auf
              die von Freud erforschte unbewusste Vorgeschichte solcher künstli-
              cher Hysterien Rücksicht, Ferner warnt er vor den durch derartigen
              künstlichen Inscenierung von traumatischen Erlebnissen bei Hysteri-
              kern, weil sie die Hysterie steigern und nicht auflösen. Auch die
              Schule Krft-Ebings ist von dieser Versuchsmethode seinerzeit wieder-
              abgekommen. Was den Conversionsmechanismus betrifft, so müssen wir
              sowohl solche Symptome, die uns als Festhalten von somatischen Be-
              gleiterscheinungen und Ausdrucksmitteln von Angst und andern Affec-
              ten verständlich sind ebenso als Conversion auffassen wie die noch
              unverständlichen Conversionserscheinungen, bei welchen ein somatischer
              Vorgang als in den Norm nicht vorkommendes Darstellungsmittel eines
              affectiv betonten, complicierten psychischen Vorganges gebraucht wird.
              Wir wissen von Freud, dass hiezu häufig actualneurotische Symptome,
              besonders neurasthenische, wie Kopfschmerz als vorgebahnter Weg be-
              nützt werden. Doch ist das nicht der einzige Typus der eigentlichen
              Conversion. Vielmehr stehen der pathologischen Conversion - wahrschein-
              lich atavistische - Wege der Regression in's Somatische zur Verfügung,
              die aus einer Zeit stammen, in welcher sich noch alles Affective so-
              matisch ausdrückte.

    Freud
              Vielleicht kann ich die von Reich gestell aufgestellten Fragen lösen.
              - Die Schwierigkeit ist dadurch entstanden, dass ich vieles vor 30

              Jahren "harmlos" niedergeschrieben habe, ohne vorauszuahnen, dass je-
              des Detail einmal wörtlich und/und sacrosanct aufgefasst werden wird,
              Ich kannte auch nicht die Wichtigkeit, die manche Details später ge-
              winnen sollten.    So heisst es an der betreffenden Stelle, dass der
              "Affectbetrag" in das körperliche Symptom übergehe. Das Wort "Affect"-
              betragen ist hier fehlerhaft. Wir würden richtig sagen: die betreffen-
              auf's psychische gewendete "Erregungssumme". Ein Theil geht die gewohn-
              ten Wege in die "Gemüthsbewegungen" ein; es ist aber kein Grund vor-
              handen, weshalb nicht zum Theil ein Angstaffect miterregt werden kann,
              und nur ein Theil, der übrig bleibt in's Körperliche übergehe, conv
              vertiert werde. - Wir sind damals auf demselben Boden gestanden, wie
              heute Schilder und Deutsch. - Aber nur soweit sie die normalen Bahnen
              die auch sonst die Erregungssumme geht, ist der Affekt/s/ körperliche
              Ausdruck eines Affectes   das normale Vorbild der Hysterie; zum hyste-

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    statt aufzufassen!   Protokoll vom 31/1 1923             (3)

    rischen Symptom gehört noch etwas Besonderes dazu.
    Freilich gehört auch zum Affect noch Anderes dazu, die besondere psy-
    chische Qualität der Erregung und die Wiederholung eines alten Erleb-
    nisses. Auch in dieser Hinsicht ist der Affect ein normaler hysteri-
    scher Anfall. Z.B. man weint, wenn etwas in die Augen kommt. Gewiss
    war das Auge vor gehen von besonderer Wichtigkeit, überempfindlich und wurde
    durch die Thränen geschützt. Wenn heute etwas auf psychischem Gebie-
    te Schmerzhaftes droht, so wiederholt sich das Weinen, und erst die Re-
    production des alten Erlebnisses ergiebt den Affect. Analog bei der Ge-
    burtsangst. Bei allen Affecten kann man solch einer alten traumati-
    schen Scene auf die Spur kommen. Das hat aber nichts damit zu thun,
    was wir heute Affectbetrag nennen.

              Nun zur zweiten Frage: Dem Leergehen der Symptome. Der Sach-
    verhalt ist: Wir glauben ein Symptom vollkommen analysiert zu haben;
    es schwindet trotzdem nicht. (Dr Deutsch: Im Widerstand kommt es wieder.)
    Nun das ist die eine Möglichkeit, die kein Problem ist. Wir haben uns
    darin geirrt und doch nicht alle Wurzel des Symptoms bewusst gemacht.
              Thatsächlich das bedarf ein Satz, auf dem die Psychoanalyse
    beruht, einer Modification. Es darf nicht heissen: Wenn alle unbewuss-
    ten im vom Symptom ersetzten Elemente aufgelöst sind, so muss das Symptom
    schwinden; es muss lauten: "so kann das Symptom schwinden." Das ICH
    hat dann einen Grad der Freiheit mehr. Es bekommt die Wahl, ob es die
    Symptome weiter behalten will oder nicht. Bei normaler Einstellung
    wird das Ich den Tribut nicht länger zollen als es muss, so wenig ein
    Land weiter Tribut zahlt, wenn es einen andern Weg frei hat.

              In welchen Fällen wird nun das Symptom trotz vollständiger
    Analyse fortdauern. Erstens kann es ist durch den Zusammenhang mit
    andern gehalten und fortdauern, weil es für andere bestehen, eintreten
    kann - dann müssen diese noch abgebaut werden.

              Zweitens kommt es auf den Mechanismus der Motivie-
    rung an. Dazu gehört der Widerstand. Auch andere Motive müssen berück-

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    Protokoll vom 31/1 1923.     (4)

    sichtigt werden: der Krankheitsgewinn, der im Lauf der Jahre dazugekom-
    men ist; oder das Ich gönnt Ihnen nicht den Heilerfolg und will Ihnen
    die Heilung nicht zeigen, wird aber z.B. 8 Tage später in der Kaltwasser-
    anstalt gesund.   Darin benimmt es sich so wie ein Kind, das eine Unart
    hat, zum Beispiel es schlägt beim Essen , wie ich jetzt thue, immer an
    sein Glas. Sie  werden ärgerlich. Es ist fraglich , ob es analytisch
    oder auch nur pädagogisch ist, wenn Sie Ihren Ärger zeigen. Aber schliess-
    -lich ist es nicht Jedermann's Sache , so pädagogisch zu sein und sich
    zurückzuhalten. Sie befehlen in ungehaltenem Tone, er soll das lassen.
    Dann wird das Kind regelmässig es noch 1-2mal fortsetzen. Wenn Sie aber
    dann nocheinmal, und noch gar entrüstet ihn anfahren, dann haben Sie si-
    cher fehlerhaft gehandelt, denn das Kind hätte jetzt bestimmt von selbst
    aufgehört, wollte nur nicht auf Ihren Befehl folgen , und Sie haben das
    nur gehindert.

              Ob aber nicht doch auch das Leergehen der Symptome aus organi-
    schen Gründen vorkommt? solchein sSich Verkrampfen, ein Nicht Wieder-
    finden der Bahnung, ein Nicht mehr Automnomisiert Werden?   Eine Obsti-
    pation bleibt bestehen, der Darm ist spastisch geworden?  Ich kenne Fäl-
    le in denen 15 Jahre nicht genügt haben , um aus einer neurotischen Ob-
    stipation eine organische Verstopfung herzustellen. Aber Vielleicht
    besteht in andern Fällen die Obstipation 30 Jahre und wir haben den Be-
    trag Analyse, den diese 30 Jahre verlangen , nicht aufgebracht. Aber
    den Beweis für die organische Schädigung durch das Neurotische Symptom
    kann man schwerlich erbringen, sie auch nicht ausschliessen.

              (Dr. Deutsch: Zwischenruf: Wirkung der Therapie, der Medica-
                                 mente.)
    Aber wir haben das Recht vorschnellen Annahmen zu widersprechen. Mit
    der Annahme einer recenten Gewöhnung im Psychischen müssen wir vorsich-
    tig sein. Das psychische ist viel besser fundiert, und seine Zusammen-
    hänge viel fester, als man annimmt.   Erst wenn jede Möglichkeit einer psychischen Motivie-
    rung erschöpft ist, kommt das Organische zur Annahme.  Wir unterschät-
    zen darum dennoch nicht die Bedeutung des Organischen.

  • S.

    Protokoll vom 31/1 1923.

    Hitschmann wehrt sich gegen die Verwendung des Wortes "Organneurose" in die-
    sem Zusammenhang. Wir wissen nichts von den Vorgängen an den Ka-
    pillaren, in den Nerven. Ein "Kopfschmerz " oder ein Stechen ist
    rein psychisch verursacht und central localisiert, wenn überhaupt
    localisiert. Bei der "Phrenokardie" ist der Schmerz , wie Herz
    gezeigt hat gar nicht im Herzen, sondern im Zwerchfell lokali-
    siert.

    Friedjung fragt, ob nicht das sogenannte Leerlaufen gewissen Personen ge-
    genüber aufgegeben wird, bei andern gegenüber nicht. Er bringt Beispiele,
    wi  das Urinieren der Kinder vor manchen , fremden Personen gehemmt
    ist und vor der geliebten , oder gewohnten Person nicht.

    Freud     stimmt dem Vorredener bei. Das ICH hat eben eine Freiheit mehr erhalten
    ob es die Störung beibehalten will oder nicht.

    REICH     fragt, ob es sich um einen quantitativen oder um einen qualitati-
    ven Unterschied zwischen den Fällen, in denen das Symptom schwindet,
    respective Beibehalten wird, handelt?

    Freud
    Es handelt sich um gebahnte oder um sonst ungebahnte Wege, also
    die also
    die / / etwas qualitativ / / / / / / / / / / Anderes sind.

    Reich
    Bei Erythrophoben überdauert das Erröthen die Erythrophobie. Dem
    Erröthen ist die Angst nur angelöthet. In manchen Fällen tritt die
    Angst erst später dazu; in anderen ist es mit der Angst gleich-
    zeitig entstanden.

    Freud
    Wenn die Angst erledigt ist, so ist es eben nur mehr ein Mensch, der
    leichter erröthet als Andere. Es giebt ja Fälle , die im Anfall bleich
    werden und dabei zu erröthen glauben.

    SCHILDER     Es ist dennoch nicht zu bezweifeln, dass organische Störungen nach
    neurotischen Symptomen bestehen bleiben: Apoplexien nach Erregung,
    Contracturen nach Hysterie. - Dagegen giebt es andere Fälle in
    denen Lähmungen, die durch Jahre bestanden haben, mit einem Schlag
    aufgehoben werden.

    Deutsch
    begründet gegenüber Hitschmann die weitere Verwendung des Wortes
    "Organneurose". Auch das Kapillargefäss ist ein Organ.

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    Protokoll der Sitzung vom 31/1 1923.

    Hitschmann
    findet die neues Methode, gleich auf die Kapillaren zu recurrie-
    ren , etwas zu banal. Ein Schmerz, der nur psychisch determiniert
    ist, hat nichts mit den Kapillaren zu thun.

    Freud
    Sie sehen, in welche Schwierigkeiten man geräth, und welche Verein-
    fachung / der Arbeitsmethode es ist, sich auf das Psychische zu be-
    schränken. Das Scheinbar Exacte, das Physische, ist eben noch viel
    complicierter. Da Dr. Deutsch heute von Organneurosen gesprochen
    hat, kann man ihm das Eingehen auf die Organe nicht verwehren. Aber
    es ist begreiflich, dass sich mancher von uns versucht ist , es ihm
    zu verwehren.

    Jokl     Manche Fälle von genuiner Epilepsie sind psychisch bedingt und psy-
    choanalytisch heilbar.

    Federn   betont gegenüber Hitschmann , dass es durch Affectiver Übermässiger
    Inanspruchnahme bei manchen Individuen zu Kopfschmerzen organischer
    Natur kommt, die keine besondere psychische Determinierung haben und
    durch Ruhe und nicht durch Analyse behoben werden. / / / / 
    Was die Herz'sche Phrenokardie betrifft, so ist dieses Krankheits-
    bild ein reines Plagiat der Freud'schen Angstneurose gewesen.

    Hitschmann
    Die Frage ist, ob es rein psychische / / / / / / Schmerzen giebt oder
    nicht. Dieses Ausweichen in das Organische ist in diesem Falle eine
    Incorrectheit, wie sie im Beginn einer Wissenschaft erlaubt sind ,
    aber nicht später.

    Freud
    Ich möchte den Herren noch ein Problem vorlegen, das nicht zur Spra-
    che gekommen ist. Es betrifft den Angstaffect. Wenn Sie Phobiker
    gesehen haben , denn intensive Angstanfälle unvermindert seit Jahr-
    zehnten fortbestehen, mit 2-3 entsetzlichen Anfällen in der Woche:
    Ihr Aussehen ist kein Schlechtes, ihr Allgemeinbefinden wird nicht
    gestört, man sieht ihnen das Angstleiden nicht an und sie werden
    nicht organisch krank.
              Vergleichen Sie aber dagegen Leute die berechtigte, norma-
    le schwere Angst erlebt haben. Man hatte ja während des Krieges
    bei Geflüchteten genug Gelegenheit dazu. Eine Schreckensnacht hat
    sie altern gemacht, ihren Ausdruck, ihren / Organismus verändert und
    geschädigt. Sie wissen, man kann wegen der chemischen Veränderung
    der Säfte / übermässig beim Jagen geängstetes Wild nicht geniessen.
    Auch solchen armen Menschen sieht man das Gehetzte, Gequälte an, dau-
    ernd an.
              Leute mit Angstanfällen sind dieser Schädigung nicht un-
    terworfen, man kann sie beruhigen, dass sie keine Gefahr laufen, durch
    ihre Angst geschädigt zu werden. Es muss demnach zwischen vitaler
    Angst / / und neurotischer Angst ein Unterschied in den organischen
    Vorgängen bestehen.