Varia [Dezember 1911] 1911-781/1911

(1911-781/1911): Varia [Dezember 1911]

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  • S.

    158 Varia.

    Varia.

    „Gross ist die Diana der Epheser*. Die alte Griechenstadt Ephesos in Klein-
    asien, um deren Ruinen sich gerade die österreichische archäologische Forschung
    verdient gemacht hat, war im Altertum vor allem berühmt durch ihren grossartigen,
    der Artemis (Diana) geweihten Tempel. Ionische Emigranten bemächtigten sich
    vielleicht im 8. Jahrhundert der längst von asiatischen Vólkerstimmen bewohnten
    Stadt, fanden in ihr den Kult einer alten miitterlichen Gottheit vor, die måglicher-
    weise den Namen Oupis trug, und identifizierten diese mit ihrer heimatlichen Gott-
    heit Artemis. Nach dem Zeugnis der Ausgrabungen erhoben sich im Laufe der
    Jahrhunderte mehrere Tempelbauten auf derselben Stitte zu Ehren der Gottheit.
    Es war der vierte dieser Tempel, der im Jahre 356 in der Nacht, in welcher Alex-
    ander der Grosse geboren wurde, durch einen von dem wahnwitzigen Herostratos
    angestifteten Brand zugrunde ging. Er wurde herrlicher denn je wieder aufgebaut.
    Mit ihrem Getriebe von Priestern, Magiern, Wallfahrern, ihren Kaufläden, in denen
    Amulette, Andenken, Weihgeschenke feilgeboten wurden, konnte sich die Handels-
    grossstadt Ephesos einem modernen Lourdes vergleichen.

    Um das Jahr 54 unserer Zeitrechnung kam der Apostel Paulus zu mehr-
    jährigem Aufenthalt nach Ephesos. Er predigte, tat Wunder und gewann einen
    grossen Anhang im Volke. Von den Juden verfolgt und verklagt, trennte er sich
    ihnen ab und gründete eine unabhängige Christengemeinde, Unter der Ausbreitung
    seiner Lehre begann das Gewerbe der Goldschmiede zu leiden, die für die Gläubigen
    und Pilger aus aller Welt die Andenken an den Gnadenort, die kleinen Nachbil-
    dungen der Artemis und ihres Tempels fabriziert hatten!) Paulus war viel zu
    sehr starrer Jude, um die alte Gottheit unter anderem Namen neben seinem Gott
    fortbestehen zu lassen, sie umzutaufen, wie die jonischen Eroberer mit der Göttin
    Oupis verfahren hatten. Da musste es den frommen Handwerkern und Künstlern
    der Stadt um ihre Göttin wie um ihren Erwerb bange werden. Sie empörten sich
    und strömten unter dem unaufhörlich wiederholten Ruf „Gross ist die Diana der
    Epheser“ durch die Hauptstrasse Arkadiane zum Theater, wo ihr Führer Deme-
    trios eine Brandrede gegen die Juden und gegen Paulus hielt. Mit Mühe gelang
    es der Behörde den Aufruhr durch die Versicherung zu dämpfen, dass die Majestät
    der grossen Göttin unantastbar und über jeden Angriff erhaben sei?).

    Die von Paulus gegründete Kirche von Ephesos blieb ihm nicht lange treu.
    Sie geriet unter den Einfluss eines Mannes Johannes, dessen Persönlichkeit der
    Kritik schwere Aufgaben gestellt hat. Er war vielleicht der Verfasser der Apoka-
    lypse, die von Invektiven gegen den Apostel Paulus strotzt. Die Tradition liess ihn
    mit dem Apostel Johannes zusammenfallen, dem das vierte Evangelium zugeschriehen
    wird. Nach diesem Evangelium hatte Jesus am Kreuze seinem Lieblingsschiiler auf
    Maria deutend zugerufen: Siehe, das ist deine Mutter, und von diesem Augenblicke
    an nahm Johannes die Maria zu sich. Wenn also Johannes nach Ephesos gegangen
    war, so war auch Maria mit ihm dahin gekommen. In Ephesos erhob sich also neben
    der Kirche des Apostels die erste, schon im vierten Jahrhundert bezeugte, Basilika
    zu Ehren der neuen miitterlichen Gottheit der Christen. Die Stadt hatte ihre grosse
    Göttin wieder, es hatte sich ausser dem Namen wenig verändert; auch die Gold-
    schmiede fanden wieder Arbeit, Abbilder des Tempels und der Gottheit fiir die
    neuen Pilger zu schaffen; nur die Leistung der Artemis, die sich in ihrem Attribut

    1) Siehe auch Goethes Gedicht, Bd. 2 der Sophien-Ausgabe, S. 195.
    2) Apostelgeschichte, Kap. XIX.

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    Varia. 159

    Kovgárgopos ausdrückte, überging auf einen heiligen Artemidoros, welcher sich der
    Frauen in Kindesnöten annimmt,

    Dann kam die Eroberung der Stadt durch den Islam und endlich ihr Untergang
    und ihre Veródung durch die Versandung ihres Flusses. Aber die grosse Göttin von
    Ephesos hatte ihren Anspruch noch immer nicht aufgegeben. Noch in unseren Tagen
    erschien sie als heilige Jungfrau einem frommen deutschen Mädchen, Katharina
    Emmerich in Dülmen, beschrieb ihr ihre Reise nach Ephesos, die Einrichtung
    des Hauses, das sie dort bewohnte und in dem sie starb, die Form ihres Bettes usw.
    Und Haus und Bett haben sich wirklich gefunden, sowie sie die Jungfrau beschrieben
    hatte, und sind wiederum das Ziel von Pilgerfahrten der Gläubigen.

    (Nach F. Sartiaux, Villes mortes d'Asie mineure, Paris 1911.)

    Freud.

    Eine Traumanalyse bei Ovid.
    Von Dr. Karl Abraham (Berlin).

    Im dritten Buch der ,Amores“ des Ovid findet sich als fünfte Elegie die aus-
    fithrliche Schilderung eines Traumes. Das Gedicht lautet in der nahezu wortgetreuen
    und sehr gelungenen Übersetzung von Dr. Alexander Bergi) wie folgt:

    „Nacht war's, und es verschloss mir der Schlaf die ermüdeten Augen;

    Hóre das Traumgesicht, das mich in Schrecken gesetzt.

    Reich an Michen erhob ein Hain sich an sonnigem Hügel,

    Und in der Zweige Laub bargen der Vögel sich viel.

    Einen grünenden Platz enthielten rasige Matten,

    Feucht von den Tropfen des sanft rauschenden Wassers gesprengt.

    Unter der Bäume Laub entzog ich selbst mich der Hitze;

    Aber der Bäume Laub wehrte der Hitze doch nicht.
    Da stand, blendend weiss, mir eine Kuh vor den Augen,
    Kräuter suchend mit buntfarbigen Blumen gemischt;
    Blendender war sie als Schnee, wann eben frisch er gefallen,
    Welchen zu Wasser noch nicht hatte geschmolzen die Zeit;
    Blendender war sie, als Milch, die weiss von noch rauchendem Schaum ist
    Und die das Mutterschaf, eben gemolken, verlüsst.

    Deren Begleiter war ein Stier, ihr glücklicher Gatte,

    Und mit der Gattin vereint drückt' er das saftige Gras.
    Während er daliegt trig und wiederküute die Kräuter
    Und ihn zum zweiten Mal speist die gespeisete Kost,

    Schien's, dass bewältigt vom Schlaf sein hôrnertragendes Haupt er
    Hin auf die Erde, dass sie's stützete, habe gestreckt.

    Hierher kam, aus der Luft auf leichten Schwingen sich senkend,
    Eine Krühe und liess schwatzend sich nieder im Gras.

    Und dreimal grub frech in die Brust der schneeigen Kuh sie
    Ihren Schnabel, und weiss war von den Haaren der Mund.

    Jene verliess den Ort und den Stier nach lüngerem Zaudern,

    Doch auf der Brust der Kuh ward nun ein schwürzlicher Fleck.

    Und als Stiere sie sah, in der Ferne Krüuter sich pflückend, —

    Fern von ihr pflückten sich Stiere das üppige Kraut —

    Stürzte sie sich dorthin, sich mit jener Herde zu mischen,

    Und besuchte die Trift, reicher mit Halmen geschmückt,

    1) Berlin, Langenscheidt'sche Verlagsbuchhandlung. 2. Auflage.
    ⑪④

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    160 Varia.

    Sage mir nun, der du die Traumgesichte der Nacht deut'st,
    Was, steckt Wahres darin, dieses Gesicht mir besagt!“

    So ich. Und es erhob der Träume Deuter sich also,
    Während in seinem Geist jegliches Wort er erwog:

    „Jene Hitze, die du durch das Laubdach wolltest vermeiden,
    Und die du iibel vermiedst, war in der Liebe bei dir;

    Deine Geliebte, die Kuh und die Farbe die der Geliebten;
    Du der Mann und ein Stier als der Genosse der Kuh.

    Dass ihr die Krihe die Brust mit spitzem Schnabel durchbohrte,
    Sagt, der Gebieterin Herz regte die Kupplerin auf.

    Dass von dem Stiere die Kuh nach langem Zaudern sich trennte,
    Heisst, in dem ledigen Bett wirst du verlassen dich sehn.

    Vorn an der Brust der Fleck, der bläulich schwarze, bedeutet,
    Dass ihr der Buhlerei Makel beflecket die Brust.“

    Also der Deuter; mir wich das Blut aus dem eisigen Antlitz,
    Und von finsterer Nacht wurden die Augen bedeckt.

    Die in dem Gedicht gegebene Deutung des Traumes ist — im Sinne unserer
    wissenschaftlichen Traumanalyse 一 unvollständig. Besonders wird die Tendenz des
    Traumes (Wunscherfillung) nicht ersichtlich. An dem symbolischen Gehalt der
    ersten sechs Verse (Hügel, Hain, Vögel, Wasser) geht der Traumdeuter achtlos
    vorüber. Im übrigen aber erkennt er den Sinn der Symbole so vollkommen, dass
    sich eine frappante Übereinstimmung mit unseren heutigen Auffassungen ergibt.

    Ein Fall „lenkbarer Träume‘‘, Zu den interessanten Mitteilungen Ferenczi
    über „lenkbare Träume“ bin ich in der Lage, ein Beispiel mitzuteilen: Ein Mädchen
    von 17./18. Jahren hat Träume peinlichen Inhalts, die öfters wiederkehren. Will sie
    nun von einer Person oder Sache nicht träumen, so nimmt sie sich dies vor, und
    zwar unter der folgenden stereotypen Vorstellung: „Ich glaube mich in einem leeren
    kahlen Zimmer zu befinden, dessen einzige Tür sich direkt auf einen tiefen Abgrund
    öffnet, in dem ein Fluss fliesst. Die Tür, die man nach ihnen öffnet, steht offen
    und ich lasse im Türrahmen eins nach dem anderen die Gegenstände, Tiere und
    Menschen erscheinen, von denen ich nicht träumen will. Und vor jedem schliesse
    ich kräftig die Türe, indem ich zu mir sage das Wort: Hinunter! Dabei habe ich
    die Empfindung, als stiesse ich alles in den Fluss hinunter. Nachdem ich das einige
    Male wiederholt habe, steigt ein Nebel vom Fluss auf, meine Gedanken verwirren sich
    und ich schlafe ein ohne zu träumen.“ Bei der ersten mündlichen Darstellung dieses
    Vorgangs, die sie mir gab, hatte das Zimmer ein Fenster, durch das die Gegen-
    stände wiederkehrten, um noch einmal hinabgestossen zu werden.

    Von Dr. Stekel wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass das Mädchen
    durch diesen Vorgang nichts gewinnt, da es die Konflikte, denen es entgehen will
    vor dem Einschlafen erledigt. Ernst Marcus.

    Zum Thema „Traumdeutung“. Aus Byron's „Don Juan“. Don Juan, als
    Frau verkleidet, muss im Frauengemache das Lager der Dudu teilen, die, wie alle
    anderen, von dem wirklichen Geschlechte Don Juans nichts weiss.

    Sechster Gesang.

    LXX.
    Da hörte man Dudu ganz plötzlich schreien.

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    Varia. En 161

    LXXV.
    Und endlich sagte sie: , Von Schlaf umfangen
    Hab’ ihr getráumt, in einem dunkeln Hain
    Zu wandeln, jenem gleich, darin ergangen
    Sich Dante in dem Alter, da noch rein
    Die Welt und ohne Grund der Mädchen Bangen,
    Der Jiingling möge zu zudringlich sein;
    Und voll von priicht'gen Bäumen sei der Wald
    Gewesen und von Früchten mannigfalt.

    LXXVI.
    Wo in der Mitt’ ein goldner Apfel nickte —
    Ein wunderbarer Apfel — doch er hing
    Zu hoch und fern, und mit Verlangen blickte
    Sie auf zu ihm, und dann zu werfen fing
    Sie an mit Steinen und was sonst — doch gliickte
    Kein Wurf, weil jeder weit daneben ging;
    Fest hing er an dem Zweige und sie sah
    In årgerlicher Hoh’ ihn baumeln da.

    LXXVIL
    . Doch plötzlich, als sie beinah aufgegeben

    Die Hoffnung, fiel er ihr von selbst zu Füssen;
    Sie sprang sogleich herzu, ihn aufzuheben

    Und unverweilt zu beissen in den süssen;
    Doch als ihr junger Mund geöffnet. eben

    Sich schon und sie beinah hinein gebissen,
    Flog ein Bien’ heraus — und diese stach
    In’s Herz ibr — also ward sie schreiend wach.“
    Mit Angst sie und Verwirrung dies gestand —

    Die Folgen solcher Träume, wirr und wild,
    Absonderlich, wenn niemand gleich zur Hand,

    Zu deuten uns ihr eitles Truggebild,

    Gaston Rosenstein.

    „Ich fürcht’ nit Gespenster,“

    Für die auf unbewusste narzisstische Motive zurückzuführende Entblössung
    mit apotropäischer Tendenz !) findet sich folgender hübscher Beleg bei Gottfried Keller:

    Ich fürcht’ nit Gespenster Es hasst meiner Schönheit
    Keine Hexen und Feen, Unschuldige Zier;
    Und lieb's, in ihre tiefen | Wenn ich spät noch vorbeigeh',
    Glühaugen zu sehn. | So zankt es mit mir,

    Am Wald in dem griinen Jiingst, als ich im Mondschein
    Unheimlichen See, | Am Waldwasser stand,
    Da wohnet ein Nachtweib, Fuhr sie auf ohne Schleier,
    Das ist weiss wie der Schnee. Ohne alles Gewand.

    1) Vergl. Stekel: „Zur Psychologie des Exhibitionismus.* (Zentralblatt für
    Psychoanalyse. I. Band, Heft 10/11.)

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    162 Varia.

    Es schwammen ihre Glieder | Aber ich hab’ entblósset
    In der taghellen Nacht; | Meine lebendige Brust;
    Der Himmel war trunken | Da hat sie mit Schande
    Von der hóllischen Pracht, Versinken gemusst! A. v. W.

    Prof. Dr. E. Meumann in Leipzig schreibt im „Pädagogischen Jahresbericht
    1910“ (Leipzig, Brandstetter, 1911), S. 134 f.:

    „Die Freud'sche Methode gewann 1910 bedeutend an Boden, sie hat aber
    auch sehr entschiedene Gegner, Sie muss besonders deshalb erwähnt werden, weil
    sie immer mehr auf die Pädagogik angewandt wird. Zum Teil hat Freud selbst,
    besonders aber sein Anhänger, der scharfsinnige und besonnene Pfarrer Dr. O.
    Pfister in Zürich gezeigt, dass krankhafte Seelenzustände und moralische Schwäche
    bei Schulkindern mit solchen aus dem Bewusstsein verdrängten sittlichen Ver-
    fehlungen zusammenhängen. In einigen Fällen, in denen es Pfister gelang, mora-
    lisch ganz heruntergekommene Schüler zur Aussprache über das den ganzen Prozess
    einleitende Delikt zu bringen, gelang die sittliche Rettung des Individuums. Da die
    Methode vielleicht noch einmal grosse praktische Bedeutung erlangen wird, möge
    auf einiges aus ihrer neuesten Literatur hingewiesen werden. Freud selbst hat
    begonnen, (zusammen mit Bleuler und Jung) ein Jahrbuch für psychoanalytische
    und psychopathologische Forschungen herauszugeben. Im ersten Bande gibt Freud
    sogleich eine Probe der Auwendung seiner Methode auf die Pädagogik; in dem
    Artikel „Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben“ wird die Heilung eines so
    jugendlichen Individuums von Angstzuständen behandelt. Von Pfisters Schriften
    sei erwähnt: „Psychoanalytische Seelsorge und experimentelle Moralpädagogik“
    (Protest. Monatshefte 1909); die Abhandlung gibt hervorragende Beispiele von
    Freud’s Methode. Zu beachten ist, dass allerdings die Psychoanalyse in erster
    Linie ein praktisches Verfahren sein will und Heilmethode ist; sie hat aber
    gleichzeitig den Charakter einer wissenschaftlichen Methode zur Zergliederung krank-
    hafter Seelenzustünde."

    (Im Folgenden kommen auch einige Bedenken gegen die Traumpsychologie
    zur Sprache.)

    Dr. S. Lindner, Kinderarzt in Budapest, verschied im 72. Lebensjahre. Er
    gehürte zu jenen wenigen, auf die sich Freud bei der Begründung seiner Sexual-
    theorie als Vorlüufer beziehen konnte. Seine wichtigste Arbeit war die ,Über
    Ludeln oder Wonnesaugen*, die er im Archiv für Kinderheilkunde (1879) ver-
    offentlichte; in dieser mit vielen guten Illustrationen erlüuterten Arbeit teilte der
    Verfasser seine Beobachtungen über die verschiedenen Arten des Ludelns bei ganz
    jungen und bei heranwachsenden Kindern mit; er betonte ansdrücklich den erotischen
    Charakter dieser ,üblen Gewohnheit“ und erkannte deren allmählichen Übergang in
    die Kinder-Masturbation. 一 Natürlich wollte ihm diese Dinge kein Mensch glauben;
    man hielt ihn, da er seine These eifrig gegen die Spotter verteidigte, für einen
    Sonderling. — Ref. war es noch vergånnt, den von der ärztlichen Tätigkeit schon
    zurückgetretenen alten Herrn auf die siegreiche Auferstehung seiner Lehre in Freud's
    Schriften aufmerksam zu machen. Dr. Ferenczi, Budapest.

    Zur Richtigstellung! Die Mitteilung III in Heft I dieses Jahrganges
    „Zwei interessante Fälle von Versprechen“ ist von Dr. A.A. Brill
    (New-York) und nicht von Prof. Ernest Jones.