• S.

    [Briefkopf VI Berlin] 17. 3. 24

    Lieber Herr Professor,
    Schnell ein paar Worte zur Antwort auf Ihren heute eingetroffenen Brief. Warum so viel Umstände wegen einer Gastkarte für
    jemanden, den Sie empfehlen? Die Angabe des Namens wäre doch genug gewesen. Ich kann noch keine Karten senden, weil
    noch keine vorhanden sind. In diesen Tagen geht ein Rundschreiben an die Gruppen, daß die Zulassung von Gästen von den
    Gruppen geregelt werden soll. Die von ihnen Zugelassenen kommen einfach nach Salzburg und erhalten dort auf

  • S.

    Empfehlung der betreffenden Gruppe ihre Gastkarte. So ersparen wir endlose Schreibereien. Wenn Sie also weitere Gäste einführen wollen, so ist der Weg sehr einfach. Die Hauptsache ist, daß Frau Dr. Rank darum weiß; denn sie muß für die Unterkunft Sorge tragen!
    Ich benutze die Gelegenheit, um Ihnen, lieber Herr Professor, zu versichern, daß der Kongreß dieses Mal weit weniger ermüdend sein wird. Die Zahl der Vorträge ist viel kleiner, manche
    darunter sehr kurz. Ich glaube, die Vormittagssitzungen werden kaum drei Stunden dauern. Ich habe schon acht, daß es für Sie keine Plage wird, sondern eine rechte Genugtuung bezüglich der wissenschaftlichen Leistungen!
    Herzliche Grüße von Haus zu Haus
    Ihr Abraham