S.

PROF. DR. FREUD
WIEN, IX. BERGGASSE 19.

6. XI. 13.

Geehrter Herr Kollege

Es ist mir ein Vergnügen, Ihnen die 
Bewilligung zu den Übersetzungen, 
die Sie beabsichtigen oder haben 
ausführen lassen, zu erteilen.

Ich weiß, daß Sie an den Psychotischen 
unter besonders erschwerten Beding-
ungen arbeiten. Man muß sich meist be-
gnügen zu verstehen und kann nicht 
helfen. Von den Proben dieses Ver-
ständnißes will die Internat. Zeitsch. 
gerne aufnehmen, was Sie ihr geben.

In kollegialer Hochachtung 
Ihr 
Freud