Freuds publizistische Leistungen als Herausgeber seines eigenen Werkes und von psychoanalytischen Periodika sowie als Gründer des Internationalen Psychoanalytischen Verlages werden in späterer Folge gesondert erfasst. Zu den von Freud mitgestalteten Werkausgaben und Periodika sowie zum Verlag sind Dokumentationen zu ihrer Entstehungsgeschichte und ihrem weiteren Schicksal in Arbeit. 
Die Inhalte der Werkausgaben sind bereits Teil der textkritischen Edition. 
Die Periodika sind elektronisch als Faksimile und nach ihrem Inhalt geordnet erst noch gesamt zu erfassen.

Direkt auf Freud zurückzuführen ist auch die Gründung von psychoanalytischen Gesellschaften, die sich nach dem Modell der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung (WPV) weltweit gebildet und weltweit über die Internationale Psychoanalytische Vereinigung vernetzt haben. Die Einträge im Korrespondenzblatt und in den Rubriken zur Psychoanalytische Bewegung berichten davon. 

Die Sitzungen Wiener Psychoanalytischen Vereinigung wurden ab 1906 protokolliert. Diese Protokolle sind überliefert und direkt in das Werkverzeichnis aufgenommen, da sich in ihnen als Überlieferungsträger zahlreichen Diskussionsbemerkungen und Vorträge Freuds, die er in der WPV gehalten hat, dokumentiert finden.
Im Werkverzeichnis ist jedes einzelne Sitzungsprotokoll verzeichnet und als Faksimile sowie in Transkription (schrittweise auch in diplomatischer Umschrift) präsentiert. Zusätzlich finden sich (mit entsprechender Doppelsignatur) Diskussionsbemerkungen Freuds in entsprechender Ordnung (unter der Kategorie Bericht, fremde Hand) eingetragen. Protokolle von seinen Vorträgen sind meist als Werkmanifestation bei dem entsprechenden Werk (mit entsprechender Doppelsignatur) verzeichnet. 

Christine Diercks, 2026-07-04