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W. Thorburn. Cases of injury to the cervical region of the spinal cord (Brain XXXVI, 1887).
Aus dieser pathologisch sehr bemerkenswerthen Beobachtungs- reihe ergeben sich einige wichtige Aufschlüsse über die Beziehungen der einzelnen Höhen des Halsmarkes zur Peripherie. — Fractur der Wirbelsäule mit Unterbrechung des Halsmarkes zwischen dem vierten und fünften Halswirbel macht vollständige motorische Lähmung der Arme und Anästhesie bis zu einer Linie, welche in der Höhe des zweiten Intercostalraumes um den Thorax läuft und sich dann über die M. deltoidei fortsetzt, wo deren obere Drittel sich mit deren mittleren Dritteln vereinigen. — Fractur der Wirbelsäule zwischen dem fünften und sechsten Halswirbel macht motorische Lähmung mit Aus- schluss des Deltoides, Biceps, Brachialis internus und Supinator longus, welche Muskeln bei der als Erb’sche Lähmung bekannten Erkrankung sämmtlich afficirt sind. Es bestätigt sich so, dass diese Muskeln von der fünften Cervicalwurzel innervirt werden. Die Anästhesie reicht (bei Unterbrechung zwischen 5 und 6) am Rumpf bis zum zweiten Intercostal- raum, an den Armen ist ein Theil des Radialgebietes, die Streckseite des Ober- und Vorderarmes und der Radialisrand des Daumens verschont. Sigm. Freud (Wien).
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