Prof. Dr. Freud
Wien, IX., Berggasse 19
5. X. 1933
Hochgeehrter Herr
Eine Reise nach Jerusalem ist fuer mich nicht etwa schwierig, doch
mit Opfern ausfuehrbar, sondern sie ist psychisch unmoeglich.
Waere es nicht so, so waere ich längst hingekommen, um mir unsere
Universität anzusehen.
Einer meiner nächsten Freunde u Schueler, der jetzt aus Berlin
nach Jerusalem uebersiedelt ist, (Dr Max Eitingon) wird mich be-
staetigen. Mit den herzlichsten Wünschen Ihr
Freud
[2 Briefe F – Magnes, Judah (17.11.1933, 5.12.1933);
in englischer Übersetzung]