• S.

    PROF. DR. FREUD
    WIEN, IX., BERGGASSE 19

    10. 1. 1938

    Lieber Herr Doktor

    Etwas an Ihrer Halbjahr-
    rechnung stim̄t mir 
    nicht. Bei allem, was 
    Sie für uns geleistet 
    haben, ist sie nur um 
    weniges höher als die 
    von Dr Schnierer, der 

  • S.

    einmal in der Woche in meine 
    Tube einbläst. Ich nehme 
    mir also die Freiheit, da 
    ich Sie nicht entsprechend 
    honoriren kann, wenig-
    stens in demonstrativer 
    Absicht eine Abrundung 
    der Sum̄e vorzunehmen.

    Mit herzlichem Dank 
    Ihr 
    Freud