18. Oktober. Ord. Generalversammlung 1933-514/1934

Jokl, Robert Hans (1933-514/1934): 18. Oktober. Ord. Generalversammlung

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    136 Korrespondenzblatt


     

    Wiener Psychoanalytische Vereinigung

    IV. Quartal 1933

     

    18. Oktober. Ord. Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Bericht des Vor-
    standes (Federn, Wälder). 2. Bericht des Ambulatoriums (Hitschmann). 3. Bericht
    des Lehrausschusses (Frau Deutsch). 4. Bericht der Beratungsstellen (Aichhorn, Frau
    Sterba). 5. Kassabericht (Bibring). Beschluß des Vorstandes über Arbeitseinschrän-
    kung, Herabsetzung der Gehälter und des Arbeitsablösebeitrages für die Ambulanz:
    Allg. Beitrag bleibt S 10.—, Ablöse jetzt S 20.— monatlich. Dr. Lampl vergleicht
    mit den szt. Berliner Verhältnissen. Dr. Federn dankt Dr. Bibring für die mühevolle
    Arbeit. 6. Bericht der Kassarevisoren (Jekels, Steiner). 7. Verlagsbericht (Dr. Martin
    Freud). Dr. Federn dankt dem Verlagsleiter für die außerordentliche Leistung und
    gibt der Hoffnung Ausdruck, daß es gelingen werde, den Fortbestand des Verlages
    zu sichern. 8. Statutenänderung (Vermehrung der Ausschußmandate). § 8, Zeile 1:
    „zwei Obmannstellvertreter“. Begründung durch Dr. Federn. Ohne Gegenstimme
    angenommen. 9. Absolutorium (beantragt durch Dr. Jekels als Alterspräsident). Per
    acclamationem erteilt. 10. Neuwahlen des Vorstandes und der Funktionäre. Wahl-
    vorschlag des abgetretenen Vorstandes angenommen. Vorstand: Obmann, Prof.
    Freud; 1. Obmannstellvertreter, Dr. Federn; 2. Obmannstellvertreter, Anna Freud;
    1. Schriftführer, Dr. Jokl; 2. Schriftführer, Dr. Hartmann; Kassier, Dr. Bibring;
    Bibliothekar, Dr. Wälder. Ambulatorium: Vorstand, Dr. Hitschmann; Vor-
    standstellvertreter, Dr. Bibring; Kassier, Dr. Bergler. Lehrausschuß: Vorstand,
    Frau Dr. Deutsch; Vorstandstellvertreter, Dr. Jekels; Schriftführer, Anna Freud;

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    stimmberechtigte Mitglieder, Aichhorn; Bibring; Federn; Hitschmann. Erziehungs-
    beratung: Leiter, Aichhorn. 11. Festsetzung des Mitgliedsbeitrages für 1934
    (S 125.—). 12. Anträge von Mitgliedern. Dr. Eidelberg verlangt, daß jedes Mitglied
    ein Statutenexemplar erhalte. Wird nach kurzer Debatte als selbstverständlich an-
    genommen. Dr. Eidelberg beantragt, daß, entgegen der üblichen En-bloc-Wahl sämt-
    liche Funktionäre einzeln mit Stimmzetteln gewählt werden. Nach Begründung und
    längerer Debatte wird zum Beschluß erhoben, daß ohne Statutenänderung künftighin
    die Einzelwahl mit Stimmzetteln als dauernder Vorgang für die Geschäftssitzung der
    Generalversammlung vorgenommen wird. Alle einverstanden. 13. Allfälliges (nichts).