Jokl, Robert Hans (1930-505/1930.2): 26. März 1930. Kleine Mitteilungen und Referate
S.
Korrespondenzblatt 547
Wiener Psychoanalytische Vereinigung
I. Quartal 1930
26. März 1930. Kleine Mitteilungen und Referate.
1. Dr. Isakower: Psychoanalytische Beobachtungen an gehirnpathologischen Fällen. Diskussion: Frau Deutsch, Federn, Hartmann, Jekels, Mack-Brunswick (a. G.), Sperling, Stengel, Frau Wälder.
2. Dr. Stengel: Demonstration einer symbolischen Zeichnung.
3. Dr. Isakower: Eine andere hirnpathologische Beobachtung (Beitrag zum Verständnis des Wiederholungszwanges). Diskussion: Federn, Sperling, Stengel, Wälder.S.
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4. Dr. Federn: Ein „Traumfetzen“. Mitteilung über den Selbstverrat des verdrängten Sadismus durch die Wahl der Wörter, mit denen der Patient seine Träume erzählt. — Mahnung an die Analytiker zu wissenschaftlicher Arbeit, die der Analytiker braucht, um mit den eigenen Komplexen fertig zu werden. Dadurch erklärt sich die wissenschaftliche Überproduktion, die eben durch Zurückhalten derartiger zur Selbstbelehrung verfaßter Arbeiten vermieden werden soll.