Der Untergang des Oedipuskomplexes 1924-003/1924.01

Freud, Sigmund (1924-003/1924.01): Der Untergang des Oedipuskomplexes

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    Der Untergang des
    Oedipuskomplexes.     

    Sigm. Freud 

    21.3.24.                                            

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    Der Untergang des Oedipuskomplexes.

    Im̄er mehr enthüllt d. Oedip seine Bedeutung
    als das zentrale Phänomen der frühkindl
    Sexualperiode. Dann geht er unter, er erliegt
    der Vdrgg, wie wir sagen und ihm folgt
    die Latenzzeit. Es ist aber noch nicht klar
    geworden, woran er zu Grunde geht. Die
    Analysen scheinen zu lehren: an den vor-
    fallenden schmerzhaften Enttäuschungen.
    Das kl. Mädchen, das sich für die bevorzugte
    Geliebte des Vaters halten will muß 
    einmal eine harte Züchtigg durch desn Vaters
    erleben u sieht sich aus allen Himmeln
    gestürzt. Der Knabe, der die Mutter als sein
    Eigentum betrachtet macht die Erfahrung,
    daß sie Liebe u Sorgfalt von ihm weg
    auf einen neu Angekom̄enen richtet.
    Die Überlegung vertieft den Wert dieser
    Einwirkungen, indem sie betont, daß solche
    sche peinliche Erfahrungen, die dem Inhalt
    des Komplexes widerstreiten, unvermeid-
    lich. Auch wo nicht besondere Ereigniße
    wie die als Proben erwähnten, vor-
    fallen, muß das Ausbleiben der erhofften
    Befriedigung, die fortgesetzte Versagung
    des gewünschten Kindes es dahin bringen,
    daß sich der kleine Verliebte von seiner
    hoffnungslosen Neigung abwendet. Der
    Oedip ginge so zu Grunde an seinem
    Miserfolg, dem Ergebnis seiner inneren
    Unmöglichkeit.

    Eine andere Auffassung wird sagen, der Oedip
    muß fallen, weil die Zeit für seine Auf-
    lsgg gekom̄en ist, wie die Milchzähne aus-
    fallen, wenn die definitiven nachrücken.
    Wenn der Oedip auch von den meisten Mensch-
    enkindern individuell durchlebt, so ist er
    doch ein durch die Heredität bestim̄tes,

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    von ihr angelegtes Phänomen, welches program̄-
    gemäß zerfallen muß, wenn die nächste
    vorherbestim̄te Entwicklgsphase einsetzt.
    Es ist dann ziemlich gleichgiltig, ob auf
    welche Anläße hin das geschieht, oder
    ob solche überhpt nicht ausfindig zu machen
    sind.

    Beiden Auffassungen kann man ihr Recht
    nicht abstreiten. Sie vertragen sich aber
    auch mit einander; es bleibt Raum für
    die ontogenetische neben der weiter schauenden
    phylogenetischen. Auch dem ganzen Individuum
    ist es ja schon bei seiner Geburt bestimmt
    zu sterben und seine Organanlage enthält
    vielleicht bereits den Hinweis, woran. Doch
    bleibt es von Interesse zu verfolgen, wie
    dies mitgebrachte Program̄ ausgeführt wird,
    in welcher Weise zufällige Schädlichkeiten
    die Disposition ausnützen.

    Unsere Betrachtung Unser Sinn ist neuerlich
    für die Wahrnehmung geschärft worden,
    daß die Sexualentwicklg des Kindes
    bis zu einer Phase fortschreitet, in der
    das Genitale bereits die führende Rolle
    übernom̄en hat. Aber dies Genitale ist
    allein das genauer bezeichnet der Penis das 
    männliche, das weibliche ist unbekanntentdeckt
    geblieben. Diese phallische Phase, gleichzeitig
    die des Oedipuskomplexes, entwickelt
    sich nicht weiter zur endgiltigen Genital-
    organisation, sondern sie versinkt und
    wird von der Latenzzeit abgelöst. Ihr
    Ausgang vollzieht sich aber in typischer
    Weise und in Anlehnung an regel-
    mäßig wiederkehrende Geschehniße.

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    Wenn das (männliche) Kind sein Interesse
    dem Genitale zugewendet hat, so verrät er
    es auch durch ausgiebige manuelle Beschäftigung
    mit demselben und muß dann die Erfahrung
    machen, daß die Erwachsenen mit diesem
    Thun nicht einverstanden sind. Es tritt ¿¿ mehr
    oder minder deutlich, mehr oder weniger
    brutal, die Drohung auf, daß man ihn dieses
    von ihm hochgeschätzten Teiles berauben
    werde. Meist sind es Frauen, von denen
    die Kastrationsdrohung ausgeht, häufig suchen
    sie ihre Autorität dadurch zu verstärken,
    daß sie sich auf den Vater oder den
    Doktor berufen, der nach ihrer Versicherung
    die Strafe vollziehen wird. In einer Anzal
    von Fällen nehmen die Frauen selbst
    eine symbolische Milderung der Androhung
    vor, indem sie nicht die Beseitigung des
    eigentlich passiven Genitales, sondern die
    der aktiv sündigenden Hand ankündigen.
    Ganz besonders häufig geschieht es, daß das Knäb-
    lein nicht darum von der Kastrations-
    drohung betroffen wird, weil es mit der
    Hand am Penis spielt, sondern weil es
    allnächtlich sein Lager näßt und nicht rein
    zu bekom̄en ist. Die Pflegepersonen be-
    nehmen sich so, als wäre diese nächtliche
    Inkontinenz Folge von und Beweis für allzu-
    eifrige Beschäftigung mit dem Penis und haben
    wahrscheinlich Recht darin. Jedenfalls ist das
    andauernde Bettnäßen der Pollution
    des Erwachsenen gleichzustellen, ein Aus-
    druck der nämlichen Genitalerregung,
    welche das Kind um diese Zeit zur Mast-
    urbation gedrängt hat.

    Die Behauptung ist nun, daß die phallische Genital-
    organisation des Kindes an dieser Kast-
    rationsdrohung zu Grunde geht. Allerdings

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    nicht sofort und nicht ohne daß weitere Ein-
    wirkungen dazukom̄en. Denn der Knabe
    schenkt der Drohung zunächst keinen Glauben
    und keinen Gehorsam. Die Psychoanalyse hat
    neuerlich Wert auf zweierlei Erfahrungen gelegt,
    die keinem Kind erspart bleiben und durch
    die es auf den Verlust wertgeschätzter Kör-
    perteile vorbereitet sein sollte, auf die zu-
    nächst zeitweilige, später einmal endgiltige
    Entziehung der Mutterbrust und auf die
    täglich erforderte Abtrennung des Darm-
    inhalts. Aber man merkt nichts davon, daß diese
    Erfahrungen beim Anlaß der Kastrationsdroh-
    ung zur Wirkung kommen würden.
    Erst nachdem eine neue Erfahrung gemacht
    worden ist, beginnt das Kind mit der
    Möglichkeit einer Kastration zu rechnen,
    auch dann nur zögernd, widerwillig und
    nicht ohne das Bemühen, die Tragweite der
    eigenen Beobachtung zu verkleinern.

    Die Beobachtung, welche den Unglauben
    des Kindes endlich bricht ist die des weib-
    lichen Genitales. Irgend einmal bekom̄t
    das auf seinen Penisbesitz stolze Kind
    die Genitalregion eines kleinen Mädchens
    zu Gesicht und muß sich von dem Mangel
    eines Penis bei einem ihm so ähnlichen
    Wesen unt überzeugen. Damit ist auch
    der eigene Penisverlust vorstellbar
    worden. Die Kastrationsdrohung gelangt
    nachträglich zur Wirkung.

    Wir dürfen nicht so kurzsichtig sein wie die
    mit der Kastration drohende Pflegeperson
    und sollen nicht übersehen, daß sich das
    Sexualleben des Kindes um diese Zeit
    keineswegs in der Masturbation erschöpft.
    Es steht nachweisbar in der Oedipuseinstellung
    zu seinen Eltern, die Masturbation ist nur
    die genitale Abfuhr der zum Komplex
    gehörigen Sexualerregung und wird dieser

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    Beziehung ihrer Bedeutung für alle späteren Zeiten
    verdanken. Der Oedipuskomplex bot dem Kinde
    zwei Möglichkeiten der Befriedigung, eine
    aktive und eine passive. Es konnte sich in
    männlicher Weise an die Stelle des Vaters
    setzen und wie er mit der Mutter verkehren,
    wobei der Vater bald als Hindernis empfunden
    wurde, oder es wollte die Mutter ersetzen
    und sich vom Vater lieben lassen, wobei
    die Mutter überflüßig wurde. Worin
    der befriedigende Liebesverkehr bestehe, darüber
    mochte das Kind nur sehr unbestim̄te Vorstell-
    ungen haben; gewiß spielte aber der Penis
    dabei eine Rolle, denn dies bezeugten
    seine Organgefühle. Zum Zweifel am Penis
    des Weibes war noch kein Anlaß. 
    Die Annahme der Kastrationsmöglichkeit, die
    Einsicht, daß das Weib kastrirt sei, machte
    nun beiden Möglichkeiten der Befried-
    igung aus dem Oedipuskomplex ein Ende.
    Beide brachten ja den Verlust des Penis
    mit sich, die eine männliche, als Straffolge,
    die andere, weibliche als Voraussetzung.
    Wenn die Liebesbefriedigung auf dem Boden
    des Oedipuskomplexes den Penis kosten
    soll, so muß es zum Konflikt zwischen
    dem narzißtischen Interesse an diesem
    Körperteil und der libidinösen Objekt-
    besetzung der elterlichen Objekte kom̄en.
    In diesem Konflikt siegt normaler Weise
    die erstere Macht; das Ich des Kindes
    wendet sich vom Oedipuskomplex ab.

    Ich habe an anderer Stelle ausgeführt,
    in welcher Weise dies vor sich geht. Die
    Objektbesetzungen werden aufgegeben und durch
    Identifizirung ersetzt. Die ins Ich introjizirte
    Vater‑ oder Elternautorität bildet dort
    den Kern des Überichs, welches vom Vater
    die Strenge entlehnt, sein Inzestverbot
    perpetuirt und so das Ich gegen die Wiederkehr
    der libidinösen Objektbesitzung versichert.

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    Die dem Oedipuskomplex zugehörigen libidinösen
    Strebungen werden zum Teil desexualisirt
    und sublimirt, was wahrscheinlich bei jeder
    Umsetzung in Identifizirung geschieht, zum
    Teil zielgehem̄t und in zärtliche Regungen
    verwandelt. Der ganze Prozeß hat einerseits
    das Genitale gerettet, die Gefahr des Verlustes
    von ihm abgewendet, anderseits es lahmge-
    legt, seine Funktion aufgehoben. Mit
    ihm setzt die Latenzzeit ein, die nun
    die Sexualentwicklung des Kindes unter-
    bricht.

    Ich sehe keinen Grund, der beschriebenen Ab-
    wendung des Ichs vom Oedipuskomplex
    den Namen einer „Verdrängung“ zu ver-
    sagen, obwol spätere Verdrängungen
    meist unter der Beteiligung des Überichs
    zu Stande kommen werden, welches
    hier erst gebildet wird. Aber der beschriebene
    Prozeß ist mehr als eine Verdrängung
    er kommt, wenn ideal vollzogen, einer
    Zerstörung und Aufhebung des Komplexes
    gleich. Es liegt nahe anzunehmen, daß wir hier
    auf die niemals ganz scharfe Grenzscheide
    zwischen Normalem und Pathologischem
    gestoßen sind. Wenn das Ich wirklich nicht
    viel mehr als eine Verdrängung des
    Komplexes erreicht hat, dann bleibt dieser
    im Es unbewußt bestehen und wird später
    seine pathogene Wirkung äußern.

    Solche Zusam̄enhänge zwischen phallischer
    Organisation, Oedipuskomplex, Kastrations-
    drohung, Überichbildung und Latenzperiode
    läßt die analytische Beobachtung er-
    kennen oder erraten. Sie rechtfert-
    igen den Satz, daß der Oedipuskomplex
    an der Kastrationsdrohung zu Grunde
    geht. Aber damit ist das Problem nicht
    erledigt, es bleibt Raum für eine
    theoretische Spekulation, welche das

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    gewonnene Resultat umwerfen oder in ein
    neues Licht rücken kann. Ehe wir aber
    diesen Weg beschreiten, müßen wir uns
    einer Frage zuwenden, welche sich während
    unserer bisherigen Erörterungen erhoben
    hat und so lange zur Seite gedrängt wurde.
    Der beschriebene Vorgang bezieht sich, wie
    ausdrücklich gesagt, nur auf das männliche
    Kind. Wie vollzieht sich die entsprechende
    Entwicklung beim kleinen Mädchen?

    Unser Material wird hier – unverständlicher
    Weise – weit dunkler und lückenhafter. Auch
    das weibliche Geschlecht entwickelt einen
    Oedipuskomplex, ein Überich und eine
    Latenzzeit. Kann man ihm auch eine phallische
    Organisation und einen Kastrationskomplex
    zusprechen? Die Antwort lautet bejahend,
    aber es kann nicht dasselbe sein wie beim
    Knaben. Die feministische Forderung nach
    Gleichberechtigung der Geschlechter trägt hier
    nicht weit, der morphologische Unterschied
    muß sich in Verschiedenheiten der psychischen
    Entwicklung äußern. Die Anatomie ist das
    Schicksal, um ein Wort Napoleons zu
    variiren. Die Klitoris des ¿¿ Mädchens benim̄t
    sich zunächst ganz wie ein Penis, aber das
    Kind nim̄t durch die Vergleichung mit
    einem männlichen Gespielen wahr, daß es „zu
    kurz gekommen“ ist, und empfindet diese
    Tatsache als Benachteiligung und Grund zur
    Minderwertigkeit. Es tröstet sich noch eine
    Weile mit der Erwartung später, wenn
    es heranwächst, ein ebenso großes Anhängsel
    wie ein Bub zu bekommen. Hier zweigt
    dann der Männlichkeitskomplex des Weibes
    ab. Seinen aktuellen Mangel versteht das
    weibliche Kind aber nicht als Geschlechtscharakter
    sondern erklärt ihn durch die Annahme,
    daß es früher einmal ein ebenso großes

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    Glied besessen und dann durch Kastration verloren
    hat. Es scheint diesen Schluß von nicht von sich
    auf andere, erwachsene, Frauen auszudehnen,
    sondern diesen, ganz im Sinne der phall-
    ischen Phase, ein großes und vollständiges,
    also männliches, Genitale zuzumuten. Es
    ergiebt sich also der wesentliche Unterschied,
    daß das Mädchen die Kastration als
    vollzogene Tatsache akzeptirt, während
    sich der Knabe vor der Möglichkeit
    ihrer Vollziehung fürchtet.

    Mit der Ausschaltung der Kastrationsangst
    entfällt auch ein mächtiges Motiv zur Auf-
    richtung des Überichs und zum Abbruch
    der infantilen Genitalorganisation. Diese Ver-
    änderungen scheinen weit eher als beim Knaben
    Erfolg der Erziehung di der äußeren Einschücht-
    erung zu sein, die mit dem Verlust des
    Geliebtwerdens droht. Der Oedipuskomplex
    des Mädchens ist weit eindeutiger als der
    des kleinen Penisträgers, er geht nach meiner
    Erfahrung nur selten über die Substituirung
    der Mutter und die feminine Einstellung
    zum Vater hinaus. Der Verzicht auf den
    Penis wird nicht ohne einen Versuch der Ent-
    schädigung vertragen. Das Mädchen gleitet
    – man möchte sagen: längs einer symbol-
    ischen Gleichung – vom Penis auf das Kind
    hinüber, sein Oedipuskomplex gipfelt in
    dem lange festgehaltenen Wunsch, vom
    Vater ein Kind als Geschenk zu erhalten,
    ihm ein Kind zu gebären. Man hat den
    Eindruck, daß der Oedipuskomplex dann langsam
    verlassen wird, weil dieser Wunsch sich nie
    erfüllt. Die beiden Wünsche nach dem
    Besitz eines Penis und eines Kindes bleiben
    im Unbewußten stark besetzt erhalten
    und helfen dazu, das weibliche Wesen für
    seine spätere geschlechtliche Rolle bereit
    zu machen. Die geringere Stärke des

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    [10]

    sadistischen Beitrags zum Sexualtrieb, die man wol
    mit der Verkümmerung des Penis zusam̄en-
    bringen darf, erleichtert die Verwandlung
    der direkt sexuellen Strebungen in ziel-
    gehemmte, zärtliche. Im Ganzen muß man
    aber zugestehen, daß unsere Einsichten in
    diese Entwicklungsvorgänge beim Mädchen
    unbefriedigend, lücken‑ und schattenhaft
    sind.

    Ich zweifle nicht daran, daß die hier beschrieb-
    enen zeitlichen und kausalen Beziehungen
    zwischen Oedipuskomplex, Sexualeinschüchterung
    (Kastrationsdrohung), Überichbildung und
    Eintritt der Latenzzeit von typischer Art
    sind. ich will aber nicht behaupten, daß
    dieser Typus der einzig mögliche ist. Abänder-
    ungen in der Zeitfolge und in der Ver-
    kettung dieser Vorgänge müßen für die
    Entwicklung des Individuums sehr be-
    deutungsvoll werden.

    Seit der Veröffentlichung von O. Rank’s faszin-
    ierender Studie über das „Trauma der
    Geburt“ kann man auch das Resultat
    dieser kleinen Untersuchung, der Oedipus-
    komplex des Knaben gehe an der Kastrat-
    ionskomplexangst zu Grunde, nicht ohne weitere
    Diskussion hinnehmen. Es erscheint mir aber
    vorzeitig, heute in diese Diskussion ein-
    zugehen, vielleicht auch unzweckmäßig,
    die Kritik oder Würdigung der Rank’schen
    Auffassung an solcher Stelle zu beginnen.