Freud, Sigmund (1934-071/1934): Fac-simile de uma carta do prof. Sigmund Freud, acusando o recebimento da 1.ᵃ edição desto livro
S.
Fac-simile de uma carta do prof. Sigmund Freud,
acusando o recebimento da 1.ª edição deste livro13. 5. 1929
P R O F . D R . F R E U D
Wien IX., Berggasse 19Lieber Herr Kollege
darf ich Ihnen, wieder einmal
Deutsch schreiben? Mein
Französisch taugt doch
nichts mehr.Der Zufall kann auch lieb-
enswürdig sein. Ihre schönen
mir gewidmet Ensaios
trafen mich gerade am
6. Mai und wurden für
mich das wertvollste
Geburtstagsgeschenk. Dr.
Eitingon aus Berlin war
auf Besuch bei mir, ich
konnte ihm Ihren Brief
zeigen, wir freuten
uns über die guten Nach-
richten von unserer
jüngsten der brasilian-
ischen Gruppe und
staunten über die Fülle
der Themen deren Be-
handlung Ihr Buch
in Angriff genommen.Nun mag die weitere
Entwicklung diesem
schönen Anfang ent-
sprechen. Alles hängt
von der QualitätS.
Männer ab, die sich zu dieser
Gemeinschaft vereinigt haben
und grade darüber fühlen
wir uns berechtigt,
In Erwartung Ihrer
weiteren Berichte mit
herzlichem Dank und
Gruß
Ihr F r e u dDessa carta se destaca o trecho seguinte:
„Der Zufall kann auch liebenswürdig sein. Ihre
schönen mir gewidmet Ensaios trafen mich gerade am
6 mai und wurden für mich das wertvollste Geburts-
tagsgeschenk. Dr. Eitingon aus Berlin war auf Besuch
bei mir, ich konnte ihm Ihren Brief zeigen; wir freu-
ten uns über die guten Nachrichten von unserer fünf-
gsten der brasilianischen Gruppe und staunten über
die Fülle der Themen deren Behandlung Irh Buch zur
Angriff genommen.“ — o que pode traduzir-se:„O acaso tambem pode ser digno de estima. Os seus
belos Ensaios, a mim dedicados, chegaram-me exata-
mente a 6 de maio e foram para mim o mais valioso
presente de aniversario. O dr. Eitingon, de Berlim, es-
tava de visita em minha casa e pude mostrar-lhe a sua
carta, alegrámo-nos com as boas notícias dos nossos
jovens do grupo brasileiro e admirâmo-nos da quanti-
dade de temas que o seu livro tomou em consideração.“