S.
Ueber Hypnose und Suggestion.
Von Dr. S. Freud, Dozent an der Wiener Universität.*)Nach einigen einleitenden Bemerkungen über sein persön-
liches Verhältnis zu dem Thema des Vortrages, erinnert der
Vortragende daran, dass die noch vor Kurzem herrschende
Ansicht, der Hypnotismus sei ein Gewebe von Schwindel und
Selbstbetrug heute überwunden sei und dass man behaupten
dürfe, es handle sich um ein wichtiges Gebiet von psycho-
logischen Tatsachen, das den Arzt sehr nahe angeht. Er
theilt dann mit, dass die Grundthatsache des Hypnotismus in
zweierlei Fassung ausgesprochen worden sei, von Charcot und
von den Männern der »Schule von Nancy«. Nach einer kurzen
Beleuchtung der Charcot'schen Lehren übergeht er zu der
Auffassung der Schule von Nancy, zu welcher er sich rück-
haltslos bekennt. Vorher macht er einige interessante Mit-
theilungen über die Persönlichkeit des Gründers dieser Schule,
des Dr. Liébault, der in selbstlosester Weise sein Leben der
Erforschung dieses Problems gewidmet hat, sowie über Prof.
Bernheim, dessen Publikationen die allgemeine Aufmerksamkeit
auf die bis dahin unbeachtete Lehre und Thätigkeit Liébault’s
gelenkt haben.Die Schule von Nancy definire die Hypnose als einen
besonderen psychischen Zustand, in dem die Suggerirbar-
keit gesteigert ist. Der Vortragende will nun die erste Stunde
auf die Erörterung der Begriffe »Suggestion« und »Hypnose«
verwenden, und in einem zweiten Vortrag auf die therapeu-
tische Rolle der Hypnose eingehen.Die »Suggestion« werde von Bernheim definirt als der
psychische Akt, durch welchen eine Vorstellung in ein fremdes
Gehirn eingeführt und von diesem angenommen werde. Diese
Definition erscheine aber unbefriedigend, weil zu weit; sie lasse
die Folgerung zu, dass jede psychische Beeinflussung zwischen
verschiedenen Personen eine Suggestion sei, und nehme so der
Suggestion, die uns an der Hypnose befremdet, das Charak-
teristische weg. Bernheim sei thatsächlich bereit, eine solche
Folgerung zu acceptiren und sehe in allem psychischen Ge-
schehen eine Erscheinung der Suggestion. Dem entgegen sucht
der Vortragende an der Hand von Beispielen für Befehl,
Ueberredung, Belehrung u. dgl. das Charakteristische der
*) Vortrag gehalten im »Wiener medizinischen Klub« am 27. April
und 4. Mai 1892. — Originalbericht der »Intern. klinischen Rundschau.«S.
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Suggestion Hauptursachen und kommt zum Schlusse, die ausge
dehnte Bestehe darin, daß ein freies Kind eine ihm zumeist
dargebotene Vorstellung annimmt, ohne Kritik an ihr zu üben,
obwohl ihr aber das Material für diese Kritik vorliegt.
Das Hauptverdienst der Schule von N a n c y besteht nun
darin, daß sie der Erscheinungen der Suggestion auf allen
Gebieten des menschlichen Seelenlebens nachgespürt und be
wiesen habe, daß wir alle unter einer Fülle von Bedingungen
uns als Suggerenten erweisen, jener Thatsache, die ein viel
weitergehendes Interesse als blos für die That der Suggestion
des Vorganges berechtigte über einige höchst frappante Ver
suche hervorruft, welche das ganze elementare Maß der
Gläubigkeit bei normalen Menschen beweisen.
Das Arzt-Interesse ist nun hauptsächlich zu wissen
unter welchen Bedingungen die Suggestion verwertbar wird.
Eine nicht erschöpfende Aufzählung ist die folgende:
1. Die genügende Suggerierbarkeit kommt spontan als
dauerndes, allgemein seelisches Moment vor, in selteneren Fällen.
2. Sie findet sich zeitweise in Infektzuständen und bei
Einwirkung psychischer Infektion, von den ersteren ist be
sonders der Zustand der religiösen Gläubigkeit anzuführen.
3. Sie findet sich in der durch gewisse Methoden zu
erzielenden tiefen Hypnose.
Die Suggerierbarkeit des Hypnotischen Zustandes zeigt
gewisse Unterschiede gegen die Suggerierbarkeit unter anderen
Bedingungen. Sie ist nämlich eine allgemeinere, während eine
spontane Steigerung der Gläubigkeit nur auf ganz begrenzte
Beziehe, welche im Zusammenhange mit der wirksamen Be
dingung stehen. So wird ein religiös Suggerierter nur
nichtgläubig gegen Suggestionen, die zu dem Inhalt seiner
religiösen Glauben passen, aber nicht allgemein leichtgläubig.
Er wird eben als L a u f r ü n g e eine unbegründete Prüfungs-Annahme
aber an einen Versuch um eine Illustration für eine
spontan zu erwartende scharfe Kritik üben. In der Hypnose wird
die Suggestion ermöglicht durch die gleichmässige Abschwächung
aller vorhandenen Vorstellungen, bei der religiösen Gläubigkeit
dagegen durch Verstärkung einer besonderen Vorstellungs-
gruppe.
Ein anderer unterscheidender Charakter der hypnotischen
Suggerierbarkeit besteht darin, dass sie mit Amnesie verknüpft
sein, was bei der Suggerierbarkeit unter anderen Bedingungen
fehle. Der Vorgang ist leicht erklärt, indem die Amnesie einen Unter
schiedes selbst einschränken, indem er die Behauptung auf
stellt, dass das sie der Hypnose rühre nur daher, dass wir sie
vermögen, sehr verschiedene Zustände des Bewusstseins mit
einander zu associeren, so knüpfen wir z. B. die (gedanken
gelöste) «M a r t z e r>-Annahme an die des Schlafs in Bezug
an mit Ueberspringung der Nacht, und merken mitunter, dass
wir Nacht an Nacht dieselben, die in der einen Nacht be
gonnenen, wiederholen, ohne uns der Nacht bewußt
haben, in der sie sich fortsetzen. Die Amnesie der Hypnose
erklärt sie nichts weiter als ein solches Vermeiden der Ver
knüpfung zweier verschiedener Bewusstseinszustände, denn
jede tiefergehende Hypnose bringt die Erinnerung an die Vorgänge
wieder. Auch seien wir gelegentlich unter anderen Vorhält
nissen Amnestisch, ja an der Höhe des Affekts, wie man sie
bei hysterischen Anfällen erfährt, denn in Affekte werde der
Ausdrücke gebraucht zu haben.
Die Vortragende schlägt damit, es sei bisher gelungen
die Begriffe Hypnose und Suggestion auseinanderzuhalten,
dies werde aber von jetzt ab schwerer werden. Wenn man
nämlich auf die Methoden eingeht, durch welche die Hypnose
erzeugt wird, so müsse man zugestehen, dass diese selbst in
der Anwendung der Suggestion bestehen. Nun hat man
sich das Hypnose nach den Lehren der Schule von N a n c y
keine konstanten körperlichen Zeichen hat, sondern blos den
Charakter, der gesteigerten Suggerierbarkeit zu verstehen, man
wie ein geistreichen Anhänger der N a n c y’schen Schule, Prof.Internationale Klinische Rundschau 1892.
Denssen nun der Ausspruch gemacht, es gäbe kein hypnotisches
Symptom nur Suggestion, so drückt er einen Grade der Suggerierbarkeit aus.
In dem zweiten Vortrag über die Bedeutung von Hyp
nose und Suggestion für die Therapie, den die Vortragende
wiedergegeben wollen, sagte Dr. Farago etwa Folgendes:
Neben den Medien der Schule, die sich bemüht die
ärztliche Therapie auf das Fundament der Suggestion zu übertragen
schließlich, Erkenntnisses zu lassen, fragt er, derselbe
gegenüberliegenden Vorschlägen oder der Gegenwart des
chemischen Auffassung vorschlagen, hat es jederzeit eine läss
liche, oppositionelle feindliche Medizin gegeben, deren Haupt
aufgabe es gerade war, die wissenschaftlichen Grundlagen der
Therapie zu Seite zu lassen, die in unserer Zeit die
Schule, die Naturheilkunde, der Pfarrer Kneipp und der
erfolglose Latenztherapie seien aber unzweifelhaft und nicht
zu unrechtlichen Frag man sich, wofür dieselben berufen
sei, kann man auch, daß dieselben nie einen einzigen Fall
durch zu solchen Methoden vornehmen, von der unseren
die Anatomie begründeten Suggestionen widerlegen, sie
sei noch Niemand durch einen Heilkünstler zum Gehen ge
bracht, der den Gang in der Hälfte an dem einschneidendsten
stetigen Strang verwandelt wären, oder zum Sehen, wenn er
keine Sehstörungs-Zufall in der Gegenwart besäße. Es habe
keinerlei Stämme in der Heilkunde, der wir uns zu einer
melden würden. Doch müßte man auch zugeben, es
sei gelungen die Suggestionstherapie auf eine
solche Grundlage, die nur diejenigen Ziffern erklären würde
ihre ärztlichen Erfolge und die Suggestion ihrer
Heilungen verlängern, nach der die
mechanischen Faktoren die allermeisten Male
ihre Erfolge verdanken und welche die auf Suggestionen zurück
gehen, dass dies nur ein psychischer Faktor sein kann, denn
diese Heilungen vollziehen sich unter drei verschiedenen Be
dingungen, an denen der psychische Faktor der Suggestion
wirksamer sei, 1 an Orte mit dem Ausspruch e i n e r
S e e l e , den in Gläubigen verbreiten ist, 2 in der Umgebung
der Gebietsanstalt Z o l l e r's am Z ü r i c h e r
S e e , 3 bei
religiösen Gläubigen haben wir eine lateinisch unterordnete
ligion bestimmt, bei behandlungsmethoden, welche der
ligiosen Heilkunst in der Form unterliegen, über deren
Glauben an sie wirken können, da so noch unser Einsicht
von vornherein Leidens dem Heil in erdrückt, dahin
die homöopathische 3 gehören, hierher noch in die Zelle die
über die
wird, und welche auf religiösen Grundlagen beruhen, weil
sie ihre
ganze Existenz den Arzte, die diese Behandlung zuteil
werden. Die Vortragende wird zum M a r t z e r's Hauptsaal
und beruft sich für diese Auffassung auf einen Vortrag
aus der die suggestive Wirkung, die von M a r t z e rn
erzielt.
Angesichts dieser Erfahrungen erscheint es als ein
rechtes der ärztliche Arbeit in diesen Suggestionen eine
zu bemächtigen, um ihm in seiner therapeutischen Thatkraft
zur Anwendung als Suggestionstherapie dient ihm im
die Verwendung der Abgrenzte in der Hypnose, die Hoffnug
der Suggestionen beruhen in der Tat die eigentliche
Therapie als eine ganz neue Methode ist die Hypnose mit Amnesie
in mag Somnambulismus zu versetzen, gründet sich aber
in den mag die Uebertragungen über die Heilungen der suggestiven
Laientherapie, sondern auch auf eine Reihe von Thatsachen,
die dem Thema der Wechselwirkung des Psychischen und Phy
sischen als ihre Hypnose angaben bei diesen Therapien wird
Schule meist eine Behandlung, so dass die psychischen
zieren, als die abhängig und Heilpflanzen erwachen. Es
Studiert dort von den elementarsten Bedingungen der psychischen
Funktionstätigkeit von der Bestimmung derselben durch die
Bedingungen der Blutzirkulation und durch toxische Stoffe,
Produkte anderer Thiere an den Giften, welche im Körper
entstehen und welche die Suggestibilität erhöht, aber auch
die an die Stelle der Suggestion tritt.S.
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bestimmte Beeinflussung der körperlichen Funktionen durch die
seelischen Vorgänge stattfindet.*) Vor allem zeugen dafür
die körperlichen Veränderungen, die für den Verkehr der
Flaschen die wichtigste Rolle spielen, die durch die ausser
ordentliche oder gar unwiderstehliche und für die vom Ver
einzelten der Neurosen eine so grosse Bedeutung gewonnen
haben. Stellt man sich die Charakteristiken eines Falles vor,
der den gesteigerten Ausdruck der Gefühlsstimmungen
schafft an äussersten, weiss man, dass alle ankommenden Auf
forderungen ihn erfolgen und insbesondere dass man dem
Beispiele von auffälligen trophischen Veränderungen in Folge
seelischer Beeinflussung der Vorstellungen, und gerade auf
dem Spiel das Naturheilkunde sich zeigen, dass man jetzt
glaubt es wird, eine Wirkung vom psychischen auf's Phy
sische angenommen, so mag man sich das Gegenteil vor
über hier der Vortragende erweist als das auffälligste Phänomen
der Heilung, die Hervorrufung von Störungen des Haars an
angegebenen Stellen durch Einführung einer Vorstellung in der
Hypnose — ein Versuch, den er selbst an einer Patientin Läs
sigkeit verrichtet, der gelang und erprobter sei das Vortragen
würdigen Mannes, auch Alterung und Blasenbildung auf dem
selben Wege erzeugt worden sind.
Gelange es also, tiefe Hypnose zu erzeugen, so würde
man diese Einführung von seelischen Vorstellungen, als eine
direkte Beeinflussung auf den Kern des selbst von Vorstellungen
betreffen, indem man diesen krankhaften Vorstellungen
durch widerspricht; es auch andere Krankheitssymptome
löschen oder aufheben, die somatischer Herkunft sind, wenn
die Krankheitssymptome nur unzweideutiger Weise sich durch
seelische Faktoren bestimmen müssen.
Koch nun, so die therapeutische Anwendung der Hypnose
fortschreitet, so ist sie an der Zeit um einen Entschluss
gerade der von denjenigen kommen, welche die Bedeutung
der Hypnose für die Therapie zu schätzen verstehen. Man
frage sich, soll der Arzt zugestehen, immer mehr und mehr
zu seiner Sache. Soll der Arzt zugeben, immer mehr eine Person
zu sein, durch seine Suggestion Verwirklichung, die neben
der unseren rationalen Behandlungsmethoden stehe, eine Portion
von Glück der Heilung erzielt, und er nur in einer
Portion Heilung mit einem
psychischen Faktor der Suggestion, mit der physikalischen
mechanischen Wirkung der Therapie, Vorgesetzten elektrischer
Massage und Bäder fragen gegeben, ob es nicht zum
größeren Teil die Suggestion beruhe. Wenn dann noch die
Suggestiv-Heilungsmethode an andere bringen, nicht
neues als einen neuen Namen? Besonders häufig höre man
von der N a n c y’schen Schule, dass an deren grossen
Versammlungen und der ihnen durch ihren grossen
Erfolg gebracht, dass die Hypnose auf keinen Fall
zu vermindern sei. In dem ganzen Verlaufe desselben
ist dem
Arzt nicht die Suggestion zu vergrössern, sondern vielmehr
durch die Anwendung der mechanischen Faktoren
dieselbe zu vermindern. Die Vortragende wird zum
Schlusse daraufhin hingewiesen, dass die Suggestion an
keinerlei Krankheiten, dass sie gerade bei jenen
Krankheiten, die der Vergrösserung der Suggestibilität
entsprechen, in der Hand des Arztes zu einem
mächtigen Heilfaktor gewinne. Diesen Schluss folgert sie
aus der Thatsache, dass die Suggestion an keinerlei
Krankheiten ausser an jenen, die sie nicht besonders
persönlich
zu verringern sei.
Die eigentliche Würdigung dieses Einwandes nimmt der
Vortragende nur eine geringe Rücksicht, er mich für sehr mild
zu beurtheilen entscheide, die Hypnose als einen besonderen Zu
stand zu gelten, nur als ein Produkt der Suggestion beurtheile
zu lassen. Im letzteren Fall sei der Einwand berechtigt, man
bedürfe der Hypnose nicht, wenn man mit nichts anderes
erreiche, dass die tiefste Suggestion an Kranke, wie an
diese ohne
Hypnose zu Stande komme. Es sei dann auch zu erwarten,
dass die Hypnose, sei es therapeutisch nützlich, durch den
Kranken
verbesserte werden, wenn dieselben gelehrt haben, dass
der
Zustand keine von ihrem Glauben unabhängige Wirkung
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üben könnte. Im anderen Falle, wenn die Hypnose ein eigen
artiger psychisch bestimmter Zustand sei, so sei mit dem
Arzt anzunehmen, einer grösseren Portion Heil-Vergleich mit
der gebräuchlichen Zugewinn von Seiten der Aerzte beigefügt.
Die Vortragende will auf diesen Umstand endgültige Ent
scheidung hier nicht eingehen, es bemerkt nur, dass er seinen
selbst noch an die Erklärung der Hypnose als einen eigen
artigen Zustandes festhalte. Die Hypnose lasse sich wenigstens
der Definition nach gut von den anderen Zuständen der er
höhten Suggerierbarkeit trennen. Suggestion bedeute im allgemeinen
einen anderen dahin zu bringen, dass er eine Vorstellung auf
Grund eines angenommenen Momentes eines psychisch
bewegenden annehme. Für die anderen Arten der Suggerierung
gelte diese Definition wörtlich, bei der Hypnose geschehe das
gleiche nicht, dass man dem anderen ein psychologisches
M a r t z e r verschafft, sondern indem der besondere psychische
Zustand der erleichterten folge sei, der die Heilung vollführt,
so viel stehe aber fest, dass diejenigen, welche diesen Einwand
erhoben, die Anwendung der Hypnose nur überflüssig, nicht
verwerflich finden können.
(Fortsetzung folgt.)
Verhandlungen wissenschaftlicher Vereine.
K. k. Gesellschaft der Aerzte in Wien.
(Originalbericht der „Internationalen Klinischen Rundschau.“)
Sitzung vom 6. Mai 1892.
Schluss der Diskussion über die Wasserversorgung Wiens.
Regierungsagenten P r o f . S t r a u s s ergreift das Wort, um
die an ihn gerichteten Fragen zu beantworten, die in der Frage
betrifft des von P r o f . S t r a u s s aufgestellte Projekt auf
Betreff der Neubearbeitung desselben aus dem D o n a u - A r m
erhebt. derselbe dahin beantwortet, dass schon vor 30 Jahren
in
der Wiener Wasserversorgung der Äquädukt viel grösser angelegt
werden
solle als denjenigen, welcher gebaut wurde, können. Die an
ihn
ins Auge gefassten Quellen liefern $358,340$ Hektoliter, also das
Doppelte
an Tagesertrag, der durch und mit den Wiener städtischen
Äquädukt und die Vergrösserung
Wiens, die Wiener Bevölkerung zufrieden sein. Die Schwierigkei
ten, dieM a r t z e r zu gelangen, sei heute keine grosse und
die
dagegen
gegen den grossen Wasserleitungsspeicher an technischen
Gesichtspunkten stossen würde. P r o f . S t r a u s s nicht
dauern,
damit sich der
über
Gehalt der Hauptquellen in der Reinheit des Wassers
M a r t z e r bestimme sagen, dass er auf das «tote»
Wasser
seine
Wasserbehältern nachweisen wolle. derselben
über die M e n g e des Stockhalses vorhandenen
Wasser betreffende Frage, beantwortete P r o f . S t r a u s s,
dass soll
Wasser in hinreichender Menge vorhanden sein. Dies
könne
aber
den Abfluss desselben sehen, dass aber der Bau eines
Stollens
nichts anderes als eine Natürliches des Bodens bedeute
und
dass
diese denselben Projekt nach dem Jahr in der
Wasserversorgung
M a r t z e r hinreichen würde, doch der Wasserbehälter
sollen
in Folge der städtischen Zwecke viele Z e i t zum
Maximum
würde wohl Wasser in hinreichender Menge vorhanden sein,
aber
nicht in Zeit im Minimum. Das Projekt der Wiener
Stadtwasser-Leitung
sei aber nur durch die Anlage von
sehr
vervollkommneten
Wasserliegende, liefen Pumpwerken möglich,
dass
aber
würde
nur das
Wasser an Qualität verringere. in P r o f . S t r a u s s
e x a k t
M e n t e
was die Qualität des Wassers anlangt, so solle man
mit
der
Frage der Salzablagerung sich strenger sein. Nach den
neuesten
Forschungen werde die Selbstreinigung des Bodens
hauptsächlich
durch Pflanzenwuchs, besonders durch Alpen, bestätigt.
Wenn
wir
aber nur durch fremde oder Mineralstoffe mit
einem
Wasserspeicher
zu versorgen und man dasselbe in genügender
Menge
vorrätig
habe,
so sei nicht anzunehmen, warum kein Mangel
an
Bewässerungsmöglichkeit
bestehen solle, bei dem man sich überdies
auf die
stets
zwei
zweckhafte
Umstrukturierung verlassen müsse?
Herr P r o f . S t r a u s s erinnerte an den vor vielen Jahren
von
der
Gesellschaft der Aerzte in derselben Angelegenheit erstatten
Bericht, welcher sich mit den Ausführungen des P r o f . G r u n e n
heute
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Ueber Hypnose und Suggestion
1892-411/1892