Jung, Carl Gustav, Riklin, Franz (1910-768/1910): Correspondenzblatt der internationalen psychoanalytischen Vereinigung. September 1910. No.2
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No. 2
September 1910
KORRESPONDENZBLATT
der internationalen psychoanalytischen Vereinigung
REDAKTION: DR. C. G. JUNG, KÜSNACHT B ZÜRICH, ZENTRALPRÄSIDENT UND
DR. F. RIKLIN, NEUMÜNSTERSTRASSE 34, ZÜRICH V, ZENTRALSEKRETÄR
I. Vereinsberichte.
1. Ortsgruppe Berlin.
Zweite Sitzung am 7. Juni 1910.
1. Dr. Koerber berichtet über die Psychoanalyse eines Falles von
Homosexualität, der mit Phobien und Zwangserscheinungen kompliziert
war. Der Fall läßt besonders deutlich den Zusammenhang zwischen ur-
sprünglicher Komplik und späterer Sexualsucht erkennen.
2. Dr. Abraham: Psychoanalyse eines Falles von Hysterie mit un-
gewöhnlichem Hervortreten der Inzestfixierung.
Es wurde in Aussicht genommen, im Herbst eine Sitzung in Dresden
abzuhalten, um einen besseren Konnex mit den in Mitteldeutschland
wohnenden Kollegen zu ermöglichen.
Berichtigung. Das in No. 1 des Korrespondenzblattes enthaltene
Mitgliederverzeichnis enthält den Namen des Herrn Dr. J. Marcinowsky,
der durch ein Versehen in die Liste gelangt ist.
Adressänderung: Dr. K. Abraham wohnt jetzt Rankestraße 24,
Berlin W.
2. Ortsgruppe Wien.
Vortragsabende im Jahre 1909/1910.
1. (20. Oktober 1909): Oberstabsarzt Dr. E. Hölldering: Erfahren und
Erleben.
2. (27. " 1909): Fritz Wittels: Analyse einer hysterischen Ver-
worrenheit.
3. (3. Novemb. 1909): J. Sadger: Ein Fall von multiformer Perversion I.
4. (10. " 1909): " " " " " II.
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5. (17. Novemb. 1909): J. K. Friedjung: Was kann die Kinderheilkunde
von der psychoanalytischen Forschung er-
warten?
6. (24. " 1909): V. Tausk: Erkenntnistheorie und Psychoanalyse.
7. (1. Dezemb. 1909): S. Freud: Eine Phantasie des Leonardo da Vinci.
8. (15. " 1909): C. Furtmüller: Erziehung oder Fatalismus.
9. (22. " 1909): Referate und kasuistische Mitteilungen.
10. (5. Januar 1910): J. Sadger: Ein Fall von multipler Perversion III.
O. Rank: Ein Traum, der sich selbst deutet.
11. (19. " 1910): W. Stekel: Zur Psychologie des Zweifels.
12. (26. " 1910): E. Hitschmann: Kasuistisches zur Zwangsneurose.
13. (9. Februar 1910): Referate und kasuistische Mitteilungen.
14. (16. " 1910): D. E. Oppenheim: Das Feuer als Sexualsymbol
in Glaube und Mythus der Antike.
15. (23. " 1910): A. Adler: Über psychischen Hermaphroditismus.
16. (2. März 1910): R. Reitler: Entwicklungsgeschichte der Neurose.
17. (9. " 1910): P. Federn: Die infantilen Bedingungen des Ma-
sochismus.
18. (16. " 1910): Referate und kasuistische Mitteilungen.
19. (6. April 1910): Epilog zum Kongreß.
20. (13. " 1910): Vereinsorganisation.
21. (20. " 1910): D. E. Oppenheim: Der Selbstmord im Kindesalter.
(Referat über das gleichnamige Buch v. A. Baer.)
22. (27. " 1910): Diskussion über den Selbstmord.
23. (4. Mai 1910): J. K. Friedjung: Referat über Strohmayers Buch
für Psychopathologie des Kindesalters.
24. (11. " 1910): J. Sadger: Ist das Asthma bronchiale eine Sexual-
neurose?
25. (18. " 1910): W. Stekel: Über das Gefühl des Fremdartigen
im Traum und im Leben.
26. (25. " 1910): Diskussion über die Schädlichkeit der Onanie.
27. (1. Juni 1910):
28. (8. " 1910):
29. (15. " 1910): J. Sadger: Über Harnerotik.
Ortsgruppe Zürich.
Sitzung vom 24. Juni.
Pfarrer Dr. Pfister: Zinzendorf (Fortsetzung). — Geschäftliche Ver-
handlungen: Durchberatung und Annahme eines Statutenentwurfs für die
Ortsgruppe Zürich.
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Sitzung vom 8. Juli.
Pfarrer Dr. Pfister: Zinzendorf (Schluß). In der Diskussion werden
alle psycho-pathologischen Probleme, welche die Arbeit Pfarrer Pfisters
vor uns aufgerollt hat, nochmals erörtert.
Dr. L. Binswanger: Analyse und Heilung einer hysterischen Phobie
(erscheint im Druck).
Sitzung vom 22. Juli:
Dr. L. Binswanger: Analyse und Heilung einer hysterischen Phobie
(Schluß).
Geschäftliches: a) Als Mitglied wird aufgenommen: Dr. phil. Gustav
Wegelin. Adresse von Oktober an: Technische Hochschule, Stuttgart.
b) Die nächste Sitzung findet Mitte Oktober statt.
Adressenänderung: Dr. Ewald Jung wohnt jetzt in Winterthur,
Römerstraße.
II. Verschiedene Mitteilungen.
I. Wie wir vernommen, ist eine zweite Auflage des vergriffenen
Bandes der „Sammlung kleiner Schriften zur Neurosenlehre" in Vor
bereitung.
2. Der in der letzten Nummer erwähnte Vortrag Prof. Hoches ist
inzwischen als Originalarbeit in der „Medizinischen Klinik" erschienen.
Die Psychoanalyse macht ihm den Eindruck einer seltsamen ärztlichen
Taumelbewegung". "Die Bewegung ist jetzt lange genug im Gange, um
sie einmal unter dem historischen Gesichtswinkel zu betrachten. Die augen-
blicklich noch fehlende zeitliche Distanz zu dieser Bewegung wird für
mich dadurch ersetzt, daß ich ihr wenigstens inhaltlich fernstehe."
Den wenigsten Gegnern wird es so klar bewußt, daß sie sich gerade
kraft ihrer Unkenntnis für kompetent erklären. Hoche teilt diese Fähigkeit
der Introspektion mit Aschaffenburg, der sich in einer Fachzeitung als
Kritiker der Freud'schen Methode mit dem Satz einführte: "Mir versagt
völlig die Fähigkeit des Folgens bei den erzwungenen Psychoanalysen."
Hoche kennt nur die Traumatheorie. Immerhin ahnt er, daß man von
der Psychoanalyse vielleicht doch etwas lernen könnte: „Zu dem vielleicht
dauernden Gewinn, den wir erhoffen können, würde ich rechnen die
Einsicht, daß wir mit einer viel eindringlicheren Vertiefung in das indivi-
duelle Seelenleben bei psychisch zu beeinflussenden Fällen mehr erreichen
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können, als wir bisher gewußt haben." Auch sonst sind ihm noch einige
richtige Einsichten gelungen, z. B.: Die Phase der anatomisch-materiali-
stischen Auffassung der Vorgänge im Zentralnervensystem hat ihren
Höhepunkt überschritten." Ebenso gibt er die durchschnittliche Trost-
losigkeit" der sonstigen Heilungsbestrebungen offen zu. Besondern Ein-
druck hat es ihm gemacht, daß auch solche Ärzte als Anhänger der
Sekte aus Wien zurückkehren, die mit der Absicht ernster Kritik dorthin
gegangen oder hingeschickt worden waren. Seine Schilderung der Psycho-
analyse als einer „Geheimsekte", die ein besonderes,,Novizentum" fordert
und durch eine eigene Sektensprache das Gemeinsamkeitsbewußtsein
wahrt", wird jedem Liebhaber gesunden Humors einige genußreiche
Augenblicke bereiten. (Honegger.)
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3. Privatdozent Dr. Willy Hellpach fordert im "Tag" (psycholog.
Rundschau) vom 25. Juni dazu auf,,,aus dem unvermeidlichen Zusammen-
bruch der Freudbewegung das wirklich Wertvolle zu retten", nämlich,,den
ursprünglichen Breuer'schen Kern". Hans Henning meint in seiner
Schrift,,Neupythagoräer" (Annalen der Naturphilosophie, Bd. IX), Freuds
Psychologie falle in sich zusammen, wenn man zu Völkern ohne typische
Großstadtauffassung gehe, z. B. Eskimos, Schweizern usw. Boris Sidis
wendet sich in seinem Vortrag "The Pathology and Diagnosis of Psycho-
neurosis" mit folgendem Spruch gegen die Wichtigkeit verdrängten
Wünsche: „If wishes were horses, beggars would ride. The Freudist
manages to ride such horses". Der Witz ist nicht gut.
4. In Brüssel tagte im Anschluß an den Kongreß der französischen
Irrenärzte der Internationale Verein für medizinische Psychologie und
Psychotherapie. 7. und 8. August 1910. Da Freud und Jung ein entsprechen-
des Referat ablehnen mußten, wurde De Montet in Vevey veranlaßt, ein
Referat „Über die modernen Forschungen über die Entstehung und das
Wesen der Neurosen" zu übernehmen.
Wir sind über das Schicksal der Psychoanalyse an diesem Kongres
leider nicht orientiert. Auf dem Programm stand auch ein Vortrag von
Ad. Meyer, New-York: Psychodynamik in der Dementia praecox.
III. Neueste Literatur.
Dissociation et Transformation du Subconscient
E. Abramowski:
normal. Revue psychologique, 1, 1910, Bruxelles.
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The American Journal of Psychology, edited by G. Stanley
April 1910 enthält die Vorlesungen von Freud:
The Origin and Development of Psychoanalysis, und von Jung:
The Association Method, welche bei der Feier des zwanzigsten
Jahrestages der Gründung der Clark University, September 1910,
gehalten worden sind; das Heft enthält ferner eine Arbeit von Ernest
Jones, Toronto: Freud's Theory of Dreams mit hübschen Traum-
beispielen, und die Übersetzung eines Vortrags von Ferenczi
The Psychological Analysis of Dreams.
Hall etc.
Aus der Februarnummer der gleichen Zeitschrift liegt eine Ar-
beit vor: Bernhard Hart, Epsom, England: The Conception of the
Subconscious. Sie enthält eine klare Umgrenzung des Freud'schen Be-
griffes vom Unbewußten und verteidigt dessen Wissenschaftlichkeit.
Bleuler, Prof., Zürich: Zur Theorie des schizophrenen Negativismus.
Psychiatr.-neurolog. Wochenschrift, XII. Jahrg. Juli-Aug. 1910. Nr.
18-21.
Wie man erwarten darf, läßt Bleuler die bisherigen klinischen Autoren
weit hinter sich zurück. Schade, daß trotzdem die klinisch-descriptive Be-
trachtungsweise, die ja das genaue Gegenteil des analytischen Verstehens
sein muß, oft störend in die analytische Betrachtungsweise eingreift. Die
Scheu, sich von der Beobachtung der Einzelerscheinungen zu weit weg-
zubegeben, erschwert die Einsicht. Z. B. sieht man den Ursachen, die B.
für den Negativismus angibt, an, daß sie bei analytischer Vertiefung auf
einheitlichere Formeln reduzierbar wären, und wir sind bereits soweit,
daß wir diese weitere Reduktion vermissen. B. scheint der Schizophrenie
(Dementia praecox) eine Art sejunctiven Prozeß zugrunde zu legen (wie
Marcinowsky in einem Vortrag in Nürnberg), die eine einheitliche
Auffassung der psychogenen Krankheitsgruppen (Neurosen, manisch-depres-
sives Irresein, Dementia praecox) erschwert.
Dr. A. A. Brill: Las psico neurosis concebidas por Freud. Traducido
por el Dr. F. M. Fernandez. Habana 1910.
Dr. C. M. Campbell: Psychological mechanisms with special regard to
wish fulfillments. State Hospitals Bulletin, May 1909.
A modern conception of Dementia praecox, with five illustrative cases.
Review of Neurology and Psychiatry, October 1909.
Ferenczi, Die psychologische Analyse der Träume. Psychiatr.-neurolog.
Wochenschrift; XII. Jahrg. Juni 1910. Knappe, übersichtliche Dar-
stellung der Traumdeutungsprinzipien in einem Vortrag.
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Freud, Die psychogene Sehstörung in psychoanalytischer Auffassung.
Ärztliche Standeszeitung. Wissenschaftliche Beilage 9. 1910. Aus-
gezeichnete Einführung in das Wesen der Psychogeneïtät.
Dr. E. Jones: The psycho-analytic method of treatment. Journal of ner-
vous and mental disease, May 1910.
The Oedipus-Complex as an Explanation of Hamlets Mystery. Ameri-
can Journal of Psychology, January 1910.
On the Nightmare. American Journal of Jnsanity, January 1910.
The Journal of Abnormal Psychology. Editor: Morton Prince.
Bd. V, No. 1, April Mai 1910 enthält:
Bezzola: The Processes needed to reorganize the mental Synthesis
in treating the Neuroses. Kritisches Referat über einen Artikel in der
Revue de Psychiatrie, Paris 1908.
Behandelt die Psychosynthese Bezzola's, welcher von den „Studien
zur Hysterie" aus eine technisch vollkommenere Methode bauen wollte,
und dabei der weitern Entwicklung der Analyse nicht nachgekommen ist.
The Theory of the "Complex". By Willram A. White, M. D. of
Washington D. C.
Referat über eine gute Arbeit dieses Autors im Interstate Medical
Journal, St. Louis, April 1909.
Nervous auxions States and their Treatment. By Dr. Wilh. Stekel.
Referat über Stekels,Angstzustände" etc.
Originalartikel: Psychogenetic Convulsions, by Charles D. Fox, M.
D. Philadelphia, D. A. Läßt vorsichtig einige analytische Gesichtspunkte
einfließen.
Bd. V, No. 2, Juni-Juli 1910:
The Anxiety Neuroses, by A. A. Brill, New-York City. Übersicht
und psychoanalytische Kasuistik.
The Nature and Cause of the Galvanic Phenomenon. By Boris Sidis,
Brookline, Mass. Beschäftigt sich mit der physiologischen Seite des Phä-
nomens.
Ernest Jones referiert über das Jahrbuch I, 1.
In der Jahresversammlung, Mai 1910, wurden folgende Vorträge
gehalten:
The Sex Symbolism in Dreams, by Putnam.
The Action of Suggestion in Therapeutics, by Jones.
The Anxiety Neuroses, by Brill.
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Dreams as a Cause of Symptoms, by Waterman.
Mechanism of Dreams, by Morton Prince.
Bd. V, No. 3, August-September 1910.
The Psycho-Analysis of a Case of Sensory Automatism, by Isador
H. Coriat, Boston.
Ein Fall mit umschriebenen Hallucinationen, der mit Assoziations-
versuchen mit Berücksichtigung der Pulsreaktion untersucht wurde. Der
Inhalt der Neurose ist aber nicht angegeben.
Report of a Case of Hysteria, Lyssophobia. First Crisis following
a Dog Bite. By Henry W. Miller.
Tom A. Williams wehrt sich in einem Nachtrag zu dieser Ar-
beit dagegen, daß nur die Freud'sche Methode zum Ziele führe, und
daß nur ein psychologischer Sachverständiger fähig sei, psychoneurotische
Störungen zu verstehen.
The Oedipus-Complex. Referat über die Arbeit Jones im Americ.
Journal of Psychology, Jan. 1910.
Jones referiert über Bemerkungen zur Psychologie der Zwangsvor-
stellungen und Verwandtenehe. Von Otto Julienburger. Zentralbl. f.
Nervenhlk. u. Psychiatr. Jhrg. XXXII. u. 398, S. 830, und
Beitrag zur Psychopathologie der hysterischen Dämmerzustände und
Automatismen von B. Schwarzwald. Zeitschr. f. Psychol. und Neurol.
Dez. 1909; ferner über:
Psychoanalyse bei einer melancholischen Depression. Von A. Mäder.
Zentralbl. f. Nervenheilk. u. Psychiatrie. Jahrg. XXXIII., Nr. 302, und
A Study of Galvanometric Reflections du to Psychphysiological Proces-
ses. By Boris Sidis. Autoreferat.
Modena, Dott. Gustavo, Ancona: Psicopatologia ed etiologia dei feno-
meni psiconeurotici. Contributo alla dottrina di S. Freud.
Rivista sperimentale di freniatria, vol. XXXV., fasc. II.-III. Direttore:
A. Tamburini. Reggio-Emilia, 1909.
Zusammenfassendes historisches Referat, in welchem auch die Aus-
sprüche der Gegner und Kritiker sorgfältig angebracht sind.
Dr. J. Putnam: Personal impressions of Sigmund Freud and his work,
with special reference to his recent lectures at Clark University. Jour-
nal of Abnormal psychology, Vol. IV, No. 5.
Dr. J. Sadger: Belastung und Entartung. Ein Beitrag zur Lehre vom
kranken Genie. Verlag: E. Damme, Leipzig.
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Dr. W. Stockmayer: Zur psychologischen Analyse der Dementia praecox.
Zentralblatt für Nervenheilkunde und Psychiatrie, Bd. XX.
Veraguth, Dr, Otto, Zürich: Neurasthenie; eine Skizze. Berlin, Jul.
Springer, 1910. Setzt sich an zahlreichen Stellen mit der psycho-
analytischen Forschung auseinander. Recension folgt im Jahrbuch".
Dr. M. Wulff: Beitrag zur Lehre von der Herzneurose (Angstneurose).
Deutsche Medizinische Wochenschrift, 1910, No. 2.
Buchdruckerei GEBR. LEEMANN & Co., ZÜRICH-SELNAU.