Rezension von: Kückenthal, M. und Th[eodor] Ziehen ›Das Centralnervensystem der Cetaceen‹ 1890-201/1890

Freud, Sigmund (1890-201/1890): Rezension von: Kückenthal, M. und Th[eodor] Ziehen ›Das Centralnervensystem der Cetaceen‹

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    626 Centralblatt für Physiologie. Nr. 23.

     

    Physiologie des centralen uud sympathischen Nervensystems.

    M. Kükenthal und Th. Ziehen. Das Centralnervensystem der
    Cetaceen (Aus den Denkschriften d. med.-naturwissensch. Ges. zu
    Jena III. B., 1889).

    Die vorstehende, sehr sorgfältige und inhaltsreiche Arbeit, welche,
    vom Gehirne der Cetaceen ausgehend, vorwiegend die Homologisirung
    der Windungsverhältnisse der Oberfläche bei allen Placentariern fest-
    zustellen versucht, bietet durch die Natur und Fülle von thatsächlichen
    Angaben dem Referate eine schier unlösbare Aufgabe und nöthigt
    Ref., sich auf die Hervorhebung einzelner besonders wichtiger Befunde
    und Angaben zu beschränken.

    Die Abhandlung, der zehn schöne — aber natürlich zur Ver-
    anschaulichung des Inhalts nicht ausreichende — Tafeln beigegeben
    sind, zerfällt in drei Hauptabschnitte. Der erste bringt die eigenen
    Untersuchungen der Autoren an den Gehirnen von Hyperoodon und
    Beluga, an welche sich eine Charakteristik des Cetaceengehirns im
    Allgemeinen anschliesst (mit Berücksichtigung insbesondere der Arbeiten
    von Guldberg). Ein zweiter Abschnitt fasst die Untersuchungen über
    Ungulaten, Chelophoren, Pinnipedier und Carnivoren zusammen, und
    ein dritter führt die Vergleichung des Centralnervensystems der
    Cetaceen mit dem anderer Placentarier durch.

    I. Das Centralnervensystem von Hyperoodon rostratus.

    Die äussere Contour des Gehirns ist annähernd kreisrund. Vom
    Cerebellum ist höchstens ein Fünftel bedeckt. Auf der Oberfläche des
    Vorderhirns lassen sich nur zwei Lappen unterscheiden: Stirnscheitel-
    und Hinterhauptschläfenlappen, welche aber nur in ihren basalen und
    seitlichen Theilen durch die Fossa Sylvii geschieden sind. Die Gehirn-
    furchen sind sehr zahlreich, aber treten kaum zu prägnanten Grup-
    pirungen zusammen. Vielmehr erscheint die ganze Oberfläche fast
    gleichmässig gestückelt.

    An der convexen Oberfläche werden drei grosse Bogenfurchen
    beschrieben, welche vier Urwindungsbezirke abgrenzen. Erstens die
    Fissura ectosylvia, die annähernd kreisförmig um das Ende der

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    Sylvi’schen Furche verläuft und die Gehirnbasis nicht erreicht; zweitens
    die Fissura suprasylvia, die häufig gegabelt ist; drittens die Fissura
    lateralis, die nur 2 Centimeter vom Medianrand der Hemisphäre
    diesem parallel läuft. Die vier Urwindungen sind: 1. Gyrus Sylvii
    inferior, um die Sylvi’sche Grube gelegen, oben durch die Fissura
    ectosylvia begrenzt; 2. Gyrus Sylvii superior zwischen letzterer und
    der Fissura suprasylvia; 3. Gyrus suprasylvius, zwischen letzterer
    Furche und der Fissura lateralis; 4. Gyrus medialis und fornicatus,
    der Complex zwischen Fissura lateralis und Fissura corporis callosi.
    Dieser Gyrus liegt zum grösseren Theil auf der medialen Grosshirn-
    fläche. Eine Fissura splenialis schneidet den unteren, den Balken über-
    deckenden Theil als Gyrus fornicatus ab.

    An der Basalfläche findet man, von der Subst. perf. antica aus-
    gehend, als vordere Begrenzung derselben eine Fas. circularis interna.
    Vor derselben liegt, aus der Sylvi’schen Grube kommend, die ihr
    parallele Fissura circularis externa (oder rhinalis anterior). Als Fissura
    rhinalis posterior gilt das in den Haken des Schläfellappens einschnei-
    dende Ende der Fissura splenialis. Ein Sulcus olfactorius ist vorhanden,
    ihm parallel läuft eine variable Fissura praesylvia, die bis auf die
    Convexität reichen und dort einen dem Sulcus cruciatus der Carni-
    voren täuschend ähnlichen Einschnitt hervorrufen kann. Zur Insel
    gelangt man durch die Verfolgung der Fissura circularis externa in
    die Sylvi’sche Grube. Man findet fünf Gyri breves und zwei Ueber-
    gangswindungen zum Stirn- und zum Schläfenlappen. Das Kleinhirn
    zeigt Wurm und Hemisphären, reichliche Gliederung, auf die hier
    nicht einzugehen ist. An der Oblongata treten die unteren Oliven
    sehr plastisch hervor.

    Von den weiteren makroskopisch sichtbaren Verhältnissen ist
    zu bemerken: Der N. olfactorius ist ausserordentlich schwach; der
    Trigeminus bei seinem Ursprung deutlich in zwei Portionen geschieden;
    der Acusticus durch besondere Stärke auffällig. Das Corpus striatum
    ist sehr verkleinert, im Linsenkern sind Glieder nicht deutlich zu
    unterscheiden, eine Commissura anterior scheint zu fehlen. Dagegen
    ist der Thalamus opticus relativ sehr entwickelt, die Commissura
    media (mollis) sehr breit. Die Vierhügel sind fast ebenso mächtig
    als der Thalamus.

    Die Autoren haben eine Reihe von Frontalschnitten durch den
    Hirnstamm angelegt und mit Nigrosin gefärbt, um den Faserverlauf
    im Gehirne von Hyperoodon zu studiren. Sie fanden die grossen
    Leitungsbahnen, die aus der menschlichen Anatomie bekannt sind,
    hier im Wesentlichen wieder; entscheidende Beiträge zur Lösung der
    dort schwebenden Fragen konnten sie nicht liefern. Von Besonder-
    heiten des Faserverlaufes bei Hyperoodon heben sie hervor: 1. Die
    Pyramidenbahn ist deutlich vorhanden, jedoch wenig mächtig, sie
    beträgt kaum ein Dreissigstel des Gesammtquerschnittes des Stammes.
    Weitaus ihr grösster Theil gelangt in die contralateralen Seiten-
    stränge; 2. Vorderstranggrundbündel und Seitenstrangreste sind sehr
    stark entwickelt; 3. eine directe Kleinhirnseitenstrangbahn ist vor-
    handen; 4. die Goll’schen Stränge, Olivenzwischenschicht und mediale
    Schleife sind sehr schwach entwickelt; 5. die Burdach’schen Stränge,

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    das Corpus restiforme und namentlich die Brückenarme sind stark
    entwickelt; 6. die untere Olive ist ungefältelt und stellt einen fast
    compacten Ganglienzellenkörper dar. Sie ist stark der Raphe genähert;
    7. Corpus restiforme und aufsteigende Trigeminuswurzel sind durch
    das Acusticusfeld stark ventralwärts gedrängt; 8. die Bindearme sind
    eher schwach entwickelt; 9. der Hypoglossus verläuft lateral von
    der grossen Olive; 10. der Abdubenskern liegt auffällig weit ventral;
    11. das Corpus trapezoides ist ziemlich mächtig, desgleichen die
    Oliva superior; 12. die Substantia nigra ist ausserordentlich mächtig,
    ebenso die Bahnen des Hirnschenkelfusses mit Ausnahme der Pyra-
    midenbahn.

    Ein Theil der beobachteten Eigenthümlichkeiten des Gehirn-
    baues bei Hyperoodon ist ohneweiteres physiologisch verständlich.
    So entspricht die Kleinheit des Corpus striatum, das Fehlen der Com-
    missura anterior der Verkümmerung des Olfactorius, die geringe Ent-
    wickelung von Goll’schem Kern und medialer Schleife (und Binde-
    arm?) der Umbildung der Extremitäten, die mächtige Entwickelung
    von oberer Olive, Corpus trapezoides und hinterem Vierhügel, der
    massigen Entwickelung des Acusticus, welche gerade bei den Cetaceen
    — wohl nicht seiner Hörfunction wegen — auftritt und schon von
    Spitzka bemerkt wurde. Vom Verlaufe des Acusticus sagen die Autoren
    aus, dass die grosse Masse seiner Hörfasern ohne Zellenunterbrechung
    zum Corpus geniculatum int. zieht, dass ein Theil der Vestibularfasern
    ins Kleinhirn gelangt und dass nur für den sogenannten vorderen
    Kern ein Zusammenhang mit Acusticusfasern wahrscheinlich ist.

    Die Spinalganglien der aufeinanderfolgenden hinteren Wurzeln
    stehen durch dicke Faserstränge miteinander in Verbindung, in welche
    selbst einzelne hintere Wurzeln einmünden. Die Halsanschwellung ist
    gegen das übrige Cervicalmark wenig ausgezeichnet. Die Grosshirn-
    rinde ist vierschichtig gebaut. Die erste Schicht enthält ein reiches
    Netz von Tangentialfasern und wenige Nervenzellen, die zweite Schicht
    ist ebenfalls noch zellenarm und enthält keine Pyramiden, die dritte
    Schicht führt die grossen Pyramiden, deren Fortsätze weit zwischen
    die Zellen der zweiten hineinragen. Die vierte Schicht ist die der
    Körnerzellen, die Markleiste ist relativ schmal. Zellen, ähnlich denen
    der vierten Schicht, erstrecken sich weit in sie hinein. Die Hypophyse
    besteht aus einem zelligen (drüsigen) und einem nervösen Lappen.

    Ref. übergeht die Darstellung des Gehirnbaues von Beluga
    leucas, welche wenig Abweichendes ergibt, und wendet sich zum
    zweiten Abschnitt der Vergleichung der Cetaceengehirne untereinander.
    Aus den in diesem Abschnitt enthaltenen Daten folgt nachstehende
    allgemeine Charakteristik des Cetaceengehirns.

    Die äusseren Contouren bilden ein Sechseck oder einen Kreis.
    Das absolute Hirngewicht schwankt zwischen 455 und 4700 Gramm,
    das relative zwischen 1/39 und 1/2500. Ein Drittel bis ein Fünftel des
    Kleinhirns wird vom Grosshirn bedeckt. Das Verhältniss des Klein-
    hirngewichts zu dem des Grosshirns ist wie 1 : 3 bis 1 : 4. Das
    Corpus trapezoides liegt nur bei Beluga frei. Die grossen Oliven
    treten bei einigen Arten an der Oberfläche hervor, bei anderen nicht.
    Die Fissura Sylvii ist scheinbar dreiästig. Die drei Theile der Fissura

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    ectosylvia sind im Allgemeinen zu einer verschmolzen. Die Fissura
    suprasylvia verläuft sehr unregelmässig. Die Fissura lateralis communi-
    cirt wohl mit der Fissura coronalis, oft auch mit der Fissura supra-
    sylvia. Die Fissura ectolateralis ist nur bei Beluga constant. Die Fissura
    rhinalis anterior communicirt stets mit dem Ramus anterior der Fissura
    sylvii, die Fissura rhinalis post. ist meist mit der Fissura splenialis
    verbunden, die Fissura olfactoria fehlt bei Phoca, bei den anderen
    communicirt sie mit der Fissura rhinalis anterior. Ein Sulcus circularis
    externus wie internus kommt allen Walen zu. Der Wurm des Klein-
    hirns ist (ausser bei Balaenoptera) scharf gegen die Hemisphären ab-
    gesetzt, der Arbor vitae zeigt 7 bis 10 Hauptäste. Der Olfactorius
    fehlt bei den Delphiniden. Die Schenkel des Chiasma n. o. weichen
    in sehr gestrecktem Winkel auseinander. Eine Portio Wrisbergii scheint
    bei allen Walen vorzukommen. Der Acusticus ist durchgängig stark
    entwickelt. Der Balken hat eine Länge von 6 bis 8 1/2 Centimeter. Die
    hinteren Vierhügel sind besonders stark entwickelt, die Thalami
    optici durch eine sehr breite Commissura mollis verbunden, der Tha-
    lamus ist gegenüber dem immer schwach entwickelten Corpus striatum
    mächtig, gegenüber den Vierhügeln als klein zu bezeichnen.

    Der folgende Abschnitt, Vergleichung des Cetaceengehirns mit
    dem Gehirne anderer Placentarier, entzieht sich einer auszugsweisen
    Darstellung, dagegen verdient die „Feststellung der Homologien der
    Grosshirnfurchen“ eingehendere Besprechung. Die physiologische
    Dignität der Hirnfurchung als solcher ist noch strittig, für die Einen
    haben die Furchen die Bedeutung von Nährschlitzen, Andere sehen
    die Furchung als einen Ausweg der Natur an, die Hirnoberfläche
    ohne Zunahme des Hirnvolumens zu vergrössern; Andere noch bringen
    sie in Beziehung zu gewissen Knotenpunkten des Wachsthums, zur
    Configuration des Schädels und endlich zur Localisation der Functionen
    auf der Grosshirnrinde. Die Principien, auf Grund deren man die
    Furchen homologisirt, dürfen aber zunächst nicht physiologische sein,
    weil die experimentelle Pathologie gezeigt hat, dass physiologisch
    homologe Rindenstellen, z. B. beim Menschen und beim Hunde, gegen
    die Furchen und Windungen der Gehirnoberfläche ganz verschieden
    situirt sind. Die Antwort auf die Frage, wann zwei Furchen homolog
    sind, muss also wesentlich morphologisch ausfallen. Ein rein ent-
    wickelungsgeschichtlicher Standpunkt ist gleichfalls zu verwerfen; die
    Homologisirung der Furchen nach der Reihenfolge der Entwickelung
    würde die gleich gelegenen auseinanderbringen, und die entfern-
    testen zusammenstellen. Die Blutgefässe bieten keinen Anhalt, denn
    sie folgen bald den Furchen, bald kreuzen sie dieselben senkrecht
    (Hund), ferner wechselt der Verlauf der Blutgefässe bei einer und
    derselben Species, und vor Allem wird auf diese Weise die ganze
    Frage nach der Homologie bloss verschoben.

    Es bleibt also nur die Aehnlichkeit der Lage als Hauptgrund
    für die Annahme einer Homologie. Von vorneherein muss man dabei
    die Leuret’sche Annahme ablehnen, welche die Furchung auf den
    Typus mehrerer paralleler Bogen zurückführen will. Vielmehr muss
    jeder Versuch einer Homologisirung von der Thatsache ausgehen,
    dass im Laufe der Gehirnentwickelung durch verminderte Wachs-

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    thumsenergie an einer Stelle eine Fossa Sylvia entsteht, und es sind
    diejenigen Furchen als homolog zu betrachten, welche die gleiche
    Lage zur Fossa Sylvii haben. Nur lässt sich dieses Princip nicht mit
    aller Strenge durchführen, man muss eine Reihe von Variations-
    gesetzen für die Furchen gelten lassen, die im Nachstehenden auf-
    geführt werden:

    Erstes Variationsgesetz. Eine Furche kann in ihrem Ver-
    laufe ein- oder mehrmals unterbrochen werden. Seltener gilt die Um-
    kehrung: Eine Brücke, die eine Furche von einer anderen parallelen
    trennt, kann verschwinden.

    Zweites Gesetz. Bei grösseren Gehirnen kann eine Furche
    in einem Theil ihres Verlaufes oder in ihrer ganzen Länge begleitet
    werden von einer Parallelfurche.

    Drittes Gesetz. Jede Furche kann sich verlängern, wobei die
    Richtung der Verlängerung durch die Nachbarfurche bestimmt wird.
    In der Regel wird dabei das Einmünden einer Furche in die andere
    vermieden.

    Viertes Gesetz. Nebenäste sind im Allgemeinen für die Con-
    figuration der Gehirnoberfläche gleichgültig.

    Mit Zuhilfenahme dieser Variationsgesetze geben die Autoren
    nun folgende Deutung für die Furchung im Gebiet des Sylvi’schen
    Lappens. Eine Fossa Sylvii ist bei allen von ihnen behandelten Ord-
    nungen zugegen, eine Fissura sylvia nur dort, wo Stirn- und Scheitel-
    lappen einerseits, Schläfenlappen andererseits die Insel überwallen. Bei
    den Thieren, bei welchen die Ueberwallung des Scheitel- und des
    Stirnlappens auch getrennt stattfindet, zeigt die Fissura Sylvii zwei
    Aeste (Primaten), den Ramus medius und den Ramus posterior.

    Bei den anderen Ordnungen besteht letzterer allein. Wenn die
    überwallenden Stirnscheitel- und Schläfenmündungen nur in ihrem
    oberen Theile zusammenstossen, so scheint sich die Fissura Sylvii
    nach unten zu gabeln. Die beiden Gabeläste sind am besten als
    Ramus inferior anterior und posterior zu bezeichnen, zwischen ihnen
    liegt ein Theil der Insel frei. Dieses Verhältniss ist bei den Ungulaten
    am schönsten zu sehen. Eine Fissura circularis externa, wie sie bei
    den Walen in classischer Reinheit zu sehen ist, stellt die erste Bogen-
    furche dar. Beim Menschen entsprechen ihr die drei Burdach’schen
    Spalten.

    Als Fissura rhinalis anterior ist zu definiren die laterale Grenz-
    furche des Trigonum olfactorium. Dieselbe ist im Allgemeinen die
    hintere Begrenzung der Insel. Die Fissura rhinalis posterior ist definirt
    als die laterale Grenzfurche des sogenannten Lobus pyriformis; sie
    entspringt aus der Fissura splenialis und liegt mit ihrem vorderen
    Ende in der Sylvi’schen Grube. Die Fissura praesylvia läuft typisch
    in der Verlängerung der Fissura circularis externa. Auf dieses an das
    Gehirn der Wale angelehnte Schema werden nun die Furchungsver-
    hältnisse dieser Region bei den anderen Säugern zurückgeführt.

    Aus der Darstellung der Homologisirung für die anderen Furchen,
    der das Referat im Einzelnen nicht folgen kann, sei nur noch hervor-
    gehoben, dass die Fissura ectosylvia schon früher als bei den Primaten
    verschwindet, dass das Homologon der Fissura suprasylvii beim

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    Menschen die Fissura temporalis superior ist und dass die Autoren
    mit Entschiedenheit dafür eintreten, die Fissura cruciata der Carni-
    voren dem S. centralis Rolandi der Primaten gleichzustellen.
    Sigm. Freud (Wien).