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Nachträge zur Traumdeutung
von
Sigm. Freuda) Einige Beispiele von Traumsymbolen.
Unter den vielen Einwendungen gegen die psychoanalytische
Praxis die befremdendste, und wenn man so
sagen darf: die ignoranteste, scheint mir der Zweifel
an der Existenz der Symbolik im Traum und
im Unbewußten, da niemand, der psychoanalytisch
arbeitet auf die Annahme einer solchen Symbolik
verzichten kann, und da für den Traum die
Auflösung durch Symbole seit den ältesten Zeiten
geübt wird. Hingegen sind wir bereit zuzugeben,
daß der Erweis dieser Symbolik mit besonderer
Strenge erfolgen soll, um der hier herrschenden
Mannigfaltigkeit gerecht zu werden.Im folgenden habe ich einige Beispiele aus meiner
jüngsten Erfahrung zusam̄engestellt, in denen
mir die Lösung durch ein bestim̄tes Symbol be-
sonders einleuchtend erscheint. Der Traum erhält
dann einen Sinn, den er sonst niemals haben könnte,
findet seine Einreihung in den Gedankenzusam̄en-
hang des Träumers und wirddannvon dem
Analysirten selbst als gedeutet anerkannt.Zur Technik bemerke ich, daß gerade bei den
symbolischen Elementen des Traumes die assoziirten
Einfälle des Träumers zu versagen pflegen, so
daß dieß Verhalten an sich zum Versuch einer
symbolischen Deutung anregt. In der Darstellung
der wenigen ausgewälten Traumbeispiele habe
ich mein eigenes Eingreifen und die selbständige
Arbeit des Patienten (und Träumers) jedesmal
scharf zu sondern gesucht.1) Der Hut als Symbol des Mannes (des männlichen
Genitales.)(Theilstück aus dem Traum einer jungen, in folge von
Versuchungsangst agarophobischen Frau)„Ich gehe im Sommer auf der Straße spazieren,
trage einen Strohhut von eigentümlicher Form
dessen Mittelstück nach oben aufgebogen ist, dessen
Seitentheile nach abwärts hängen (BeschreibungS.
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hier stockend), und zwar so, dass der eine tiefer steht
als der andere. Ich bin heiter und in sicherer Stim-
mung, und wie ich an einem Trupp junger Offiziere
vorbeigehe, denke ich mir: Ihr könnt mir alle
nichts anhaben.“Da sie zu dem Hut im Traume keinen Einfall produziren
kann, sage ich ihr: Der Hut ist wol ein männliches
Genitale mit seinem emporgerichteten Mittel-
stück und den beiden herabhängenden Seiten-
theilen. Dass der Hut ein Mann sein soll, ist vielleicht
sonderbar, aber man sagt ja auch: „Unter die
Haube kommen!“ Absichtlich enthalte ich mich der
Deutung jenes Details über das ungleiche Herab-
hängen der beiden Seitentheile, obwol gerade
solche Einzelheiten in ihrer Determinirung der
Deutung den Weg weisen müßen. Ich setze fort:
Wenn sie also einen Mann mit so prächtigem
Genitale hat, braucht sie sich vor den Offiziren
nicht zu fürchten, dh: nichts von ihnen zu wünschen,
da sie sonst wesentlich durch ihre Versuchungsphantasien
vom Gehen ohne Schutz und Begleitung abgehalten
wird. Diese letztere Aufklärung ihrer Angst
hatte ich ihr schon zu wiederholten Malen, auf
anderes Material gestützt, geben können.Es ist nun sehr beachtenswert, wie sich die Träumerin
nach dieser Deutung benim̄t. Sie zieht die Beschreib-
ung des Hutes zurück und will nicht gesagt haben,
dass die beiden Seitentheile nach abwärts
hängen. Ich bin des Gehörten zu sicher, um
mich beirren zu lassen, und beharre dabei. Sie
schweigt eine Weile und findet dann den
Mut zu fragen, was es bedeute, daß bei
ihrem Manne ein Hode tiefer stehe als der
andere, und ob es bei allen Männern so sei.
Damit war dieß sonderbare Detail des Hutes
aufgeklärt und die ganze Deutung von ihr
akzeptirt.Das Hutsymbol war mir längst bekannt, als mir die
Patientin diesen Traum mittheilte. Aus anderen,
aber minder durchsichtigen Fällen glaubte ich
zu entnehmen, dass der Hut auch für ein
weibliches Genitale stehen kann.S.
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2) Das Kleine ist das Genitale – das Überfahrenwerden
ist ein Symbol des Geschlechtsverkehrs.(Ein anderer Traum derselben agarophobischen Patientin)
„Ihre Mutter schickt ihre kleine Tochter weg, damit
sie allein gehen muss. Sie fährt dann mit der
Mutter in der Eisenbahn und sieht ihre Kleine
direkt auf den Schienenweg zugehen, so daß
sie überfahren werden muß. Man hört die Knochen
krachen (dabei ein unbehagliches Gefül, aber kein
eigentliches Entsetzen). Dann sieht sie sich aus dem
Waggonfenster um ob man nicht hinten die Theile
sieht. Dann macht sie ihrer Mutter Vorwürfe
daß sie die Kleine allein hat gehen lassen.“Analyse Die vollständige Deutung des Traumes
ist hier nicht leicht zu geben. Er stam̄t aus einem
Zyklus von Träumen und kann nur im Zusam̄en-
hange mit diesen anderen voll verstanden werden.
Es ist eben nicht leicht, das für den Erweis der Symbolik
benötigte Material genügend isolirt zu be-
kommen. – Die Kranke findet zuerst, daß die
Eisenbahnfahrt historisch zu deuten ist, als Anspielung
auf eine Fahrt von einer Nervenheilanstalt
weg, in deren Leiter sie natürlich verliebt war.
Die Mutter holte sie von dort ab, der Arzt er-
schien auf dem Bahnhof und überreichte ihr
einen Strauß Blumen zum Abschied; es war
ihr unangenehm, daß die Mutter Zeugin
dieser Huldigung sein mußte. Hier erscheint also
die Mutter als Störerin ihrer Liebesbestreb-
ungen, welche Rolle dier strengen Frau während
ihrer Mädchenjahre wirklich zugefallen war. –
Der nächste Einfall bezieht sich auf den Satz: sie
sieht sich um, ob man nicht die Teile von hinten
sieht. In der Traumfassade müsste man natür-
lich an die Theile des überfahrenen und zer-
malmten Töchterchens denken. Der Einfall
weist aber nach ganz anderer Richtung. Sie
erinnert, daß sie einmal den Vater im
Badezimmer nackt von rückwärts gesehen,
kom̄t auf die Geschlechtsunterschiede zu sprechen
und hebt hervor, dass man beim Manne die
Genitalien noch von rückwärts sehen könne,S.
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beim Weibe aber nicht. In diesem Zusam̄enhange
deutet sie nun selbst, dass das Kleine das Genitale,
sei, ihre Kleine (sie hat eine 4jährige Tochter) ihr
eigenes Genitale. Sie macht der Mutter den
Vorwurf, daß sie verlangt hätte, sie solle
so leben, als ob sie kein Genitale hätte
und findet diesen Vorwurf in dem einleitenden
Satz des Traumes wieder: Die Mutter schickt
ihre Kleine weg, damit sie allein gehen müße.
In ihrer Phantasie bedeutet das Alleingehen auf
der Strasse keinen Mann, keine sexuelle
Beziehung haben, (coire = zusam̄engehen), und
das mag sie nicht. Nach allen ihren Angaben
hat sie wirklich als Mädchen unter der Eifer-
sucht der Mutter infolge ihrer Bevorzugung
durch den Vater gelitten.Das „Kleine“ ist als Symbol des (männlichen oder weib-
lichen) Genitalesistvon Stekelx) angegeben
______________________________________x) Beiträge zur Traumdeutung. Jahrb. f. psychoanalyt und
psychp. Forsch. Bd I. 1909, p473.– Ebendort, p475,
wird auch ein Traum mitgetheilt, in welchem der
Hut mit schiefstehender Feder in der Mitte den
(impotenten) Mann symbolisirt.______________________________________
worden, der sich hierbei auf einen sehr verbreiteten
Sprachgebrauch berufen konnte. –Die tiefere Deutung dieses Traumes ergiebt sich aus
einem anderen Traum derselben Nacht, in der
sie sich mit ihrem Bruder identifizirt. Sie war
wirklich ein bubenhaftes Mädel, mußte oft
hören, daß an ihr ein Bub verloren gegangen
sei. In¿¿¿dieser Identifizirung mit dem Bruder
wird es dann besonders klar, dass das „Kleine“
das Genitale bedeutet. Die Mutter droht ihm
(ihr) mit der Kastration, die nichts anderes als
Bestrafung für das Spielen mit dem Gliede
sein kann, und somit zeigt die Identifizirung,
daß sie selbst als Kind onanirt hat, was ihre
Erinnerung bisher nur vom Bruder bewahrt
hatte. Eine Kenntnis des männlichen Genitales,
die ihr später verloren ging, muß sie nach
den Angaben dieses zweiten Traumes damals
früh erworben haben. Ferner deutet derS.
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zweite Traum auf die infantile Sexualtheorie hin, daß
die Mädel durch Kastration aus Buben hervor-
gehen. Nachdem ich ihr diese Kindermeinung vorge-
tragen, findet sie sofort eine Bestätigung
hiefür in der Kenntnis der Anekdote daß der
Bub das Mädel fragt: Abgeschnitten,? worauf
das Mädel antwortet: Nein, immer so g'west.Das Wegschicken der Kleinen, des Genitales,
im ersten Traum bezieht sich also auch auf
die Kastrationsdrohung. Endlich grollt sie der
Mutter, daß sie sie nicht als Knaben geboren
hat.Daß das „Überfahrenwerden“ sexuellen Verkehr
symbolisirt, würde aus diesem Traume nicht
evident, wenn man es nicht aus zahlreichen anderen
Quellen sicher wüsste.3) Darstellung des Genitales durch Gebäude, Stiegen,
Schachte(Traum eines durch seinen Vaterkomplex gehemmten
jungen Mannes)„Er geht mit seinem Vater an einem Ort spazieren,
der gewiß der Prater ist, denn man sieht die Rotunde,
vor dieser einen kleineren Vorbau, an dem ein
Fesselballon angebracht ist, der aber ziemlich schlaff
scheint. Sein Vater fragt ihn, wozu das alles ist;
er wundert sich darüber, erklärt es ihm aber.
Dann kommen sie in einen Hof, in dem eine große
Platte vonEisenbBlech ausgebreitet liegt. Sein Vater
will sich ein großes Stück davon abreißen, sieht
sich aber vorher um, ob es nicht jemand bemerken
kann. Er sagt ihm, er braucht es doch nur dem
Aufseher zu sagen, dann kann er sich ohne
weiteres davon nehmen. Aus diesem Hof führt
eine Treppe in einen Schacht herunter, dessen
Wände weich ausgepolstert sind, etwa wie ein
Lederfauteuil. Am Ende dieses Schachtes ist
eine längere Platform und dann beginnt ein
neuer Schacht. …“Analyse Dieser Träumer gehörte einem therapeutisch
nicht günstigen Typus von Kranken an, die bis
zu einem gewißen Punkt der Analyse überhaupt
keine Widerstände machen und sich von da an
fast unzugänglich erweisen. Diesen Traum deuteteS.
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er fast selbständig. Die Rotunde, sagte er, ist mein
Genitale, der Fesselballon davor mein Penis, über
dessen Schlaffheit ich zu klagen habe. Man darf also
eingehender übersetzen, die Rotunde sei das vom
Kind regelmäßig zum Genitale gerechnete – Gesäß,
der kleinere Vorbau der Hodensack. Im Traum
fragt ihn der Vater, was das alles ist. dh: nach Zweck
und Verrichtung der Genitalien. Es liegt nahe
diesen Sachverhalt umzukehren, so daß er der
fragende Theil wird. Da eine solche Befragung des
Vaters in Wirklichkeit nie stattgefunden hat,¿¿¿muß man den Traumgedanke als Wunsch auffassen oder ihn etwa konditionell
nehmen: „Wenn ich den Vater um sexuelle Auf-
klärung gebeten hätte.“ Die Fortsetzung dieses
Gedankens werden wir bald an anderer Stelle
finden.Der Hof, in dem das Blech ausgebreitet liegt, ist nicht
in erster Linie symbolisch zu fassen, sondern stam̄t
aus dem Geschäftslokal des Vaters. Aus Gründen
der Diskretion habe ich das „Blech“ für das andere
Material, mit dem der Vater handelt, eingesetzt,
ohne sonst etwas am Wortlaut des Traumes
zu ändern. Der Träumer ist in das Geschäft des
Vaters eingetreten und hat an den eher unkor-
rekten Praktiken, auf denen der Gewinn zum
guten Theile beruht, gewaltigen Anstoß ge-
nommen. Daher dürfte die Fortsetzung des obigen
Traumgedankens lauten: „(Wenn ich ihn gefragt
hätte), würde er mich betrogen haben, wie er
seine Kunden betrügt.“ Für das Abreißen, welches
der Darstellung der geschäftlichen Unredlichkeit
dient, giebt der Träumer selbst die zweite
Erklärung, es bedeute die Onanie. Dieß ist uns
nicht nur längst bekannt (siehe: Traumdeutung)
sondern stim̄t auch sehr gut dazu, daß das Ge-
heimniß der Onanie durch das Gegentheil aus-
gedrückt ist (man darf es ja offen thun).
Es entspricht dann allen Erwartungen, daß die onanistische
Thätigkeit wieder dem Vater zugeschoben
wird wie die Befragung der ersten Traumszene.
Den Schacht deutet er sofort unter Berufung auf
die weiche Polsterung der Wände als Vagina.
Daß das Herabsteigen, wie sonst das Aufsteigen, den
Coitusverkehr in der Vagina beschreiben will, setze
ich aus anderer Kenntnis ein (vgl dies Zentralblatt Nr 1)S.
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Die Einzelheiten daß auf den ersten Schacht eine längere
Platform folgt und dann ein neuer Schacht, erklärt
er selbst biographisch. Er hat eine Zeitlang koitiert,
dann den Verkehr infolge von Hemmungen aufge-
geben und hofft ihn jetzt mit Hilfe der Kur wieder
aufnehmen zu können. Der Traum wird aber gegen
Ende undeutlicher, und dem Kundigen muss es plausibel
erscheinen, daß sich schon in der zweiten Traumszene
der Einfluß eines anderenkomplexenThemas
geltend mache, ausf welches das Geschäft des Vaters,
sein betrügerisches Vorgehen, die erste als Schacht
dargestellte Vagina eine Beziehung auf die Mutter
annehmen würde.Im Ganzen gehört dieser Traum zu der nicht seltenen
Gruppe „biographischer“ Träume, in denen der Träumer
in Form einer fortlaufenden Erzählung
eine Übersicht über sein Sexualleben giebt.
(Vgl. das
Beispiel p249 der „Traumdeutung“ 2. Aufl).
Wie häufig Gebäude, Örtlichkeiten, Landschaften
zur symbolischen Darstellung des Körpers, und
vor allem immer wieder der Genitalien, ver-
wendet wourden, wäre wirklich einer zusarnmen-
assenden durch zalreiche Beispiele erläuterten
Abhandlung wert.b) Einige seltenere Traumdarstellungen.
Als einen die Traumbildung beeinflußenden
Faktor habe ich die „Rücksicht auf Darstellbar-
keit“ angeführt. In der Umformung eines Gedankens,
bis auf ein visuelles Bild zeigt sich eine besondere
Fähigkeit der Träumer, welcher der Analytiker
nur selten durch sein Erraten nahe kom̄t, so daß
er recht zufrieden ist, wenn ihm der Träumer
und Urheber durch intuitive Einsicht die Be-
deutung solcher Darstellungen angiebt.1) Eine Patientin erzält einen Traum, in welchem
alle handelnden Personensobesonders
groß waren. Das will heißen, setzt sie hinzu,
daß es sich um eine Begebenheit aus meiner
frühen Kindheit handeln muß, denn damals sind mir
natürlich alle Erwachsenen so ungeheuer groß
erschienen. Ihre eigene kleine Person trat in diesem
Trauminhalt nicht auf.Die Verlegung in die Kindheit wird in anderen
Träumen auch anders ausgedrückt, indem Zeit
in Raum¿¿¿¿übersetzt wird. Man siehtS.
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die betreffenden Personen und Szenen wie weit entfernt
am Ende eines langen Weges,oder so, als ob man
sie durch ein verkehrt gerichteten Opernglas be-
trachten würde.2) Ein im Wachleben zu abstrakter und unbestim̄ter
Ausdrucksweise geneigter Mann, sonst mit gutem
Witz begabt, träumt in gewißem Zusam̄enhänge
daß er auf einen Bahnhof gehe, wie eben ein
Zug ankomme. Dann werde aber der Perron.
an den stehenden Zug angenähert, also eine
absurde Umkehrung des wirklichen Vorgangs.
Dieses Detail ist auch nichts anderes als ein Index,
der daran mahnt, dass etwas anderes im
Trauminhalt umgekehrt werden solle. Die
Analyse desselben Traumes führt zu Erinnerungen
anKinderBilderbücher, in denen Männer
dargestellt waren, die auf dem Kopf standen
und auf den Händen giengen. Es ist bemerkens-
wert, wie häufig die Umkehrung gerade
in Träumen benötigt wird, die von ver-
drängten homosexuellen Regungen eingegeben
werden.Derselbe Träumer berichtet ein anderes Mal
von einem kurzen Traum, der fast an die Technik
eines Rebus erinnert. Sein Onkel giebt ihm
im Automobil einen Kuß. Er fügt unmittelbar
die Deutung hinzu, die ich nie gefunden hätte,
das heiße: Autoerotismus. Ein Scherz im
Wachen hätte ebenso lauten können.[Editorische Anmerkung:
Zuerst erschienen in:
Freud, Sigmund (1900-001/1911.2): Nachträge zur Traumdeutung. Zentralblatt für Psychoanalyse, 1, 1911, 5-6:187-192.]
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