[Diskussionsbemerkungen Freuds zu:] Adler ›Eine Psychoanalyse‹ 1907-417/1907.01

Rank, Otto (1907-417/1907.01): [Diskussionsbemerkungen Freuds zu:] Adler ›Eine Psychoanalyse‹

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    Dr. Adler:
                   Eine Psychoanalyse.      6. März 1907

         Es handelt sich um einen jungen Mann, einen russischen stud.
    Studenten aus reichem Haus, der sich als Stotterer vorstellt. Seit dem
    6ten Jahr hat er verschiedene Kuren gegen Nervosität durchgemacht.
    Er litt in der Kindheit an Kopfschmerz, pavor noct. und Schlaflosig-
    keit nach der Pubertät; Melancholie, Berührungsfurcht, anfallswei-
    se des Herzklopfen. Er erinnert sich aus seinem vierten Jahr, das man
    ihm sagte, er sei als Neugeborener nur einige Tage an der Mutterbrust
    gewesen, dann habe er die Flasche bekommen; er litt lange an Darm-
    katarrhen. Pat. erweist sich überhaupt als Mensch mit minderwertigen
    Ernährungstrakt. Er war Daumenlutscher und sehr genäschig.
    Zwischen dem 7. u 10. Jahr stellte sich eine Bedürfnislosigkeit in Bezug
    auf seine Person ein; er wurde geizig, hatte Abneigung gegen das Essen.
    Gegen andre war er freigebig. Er galt als schlimmer bösartiger Knabe.
    Er war der „Redner“ des Hauses (Vorträge etc.). Im Anschluß an Essen und
    regelmäßig zu sexuelle Erinnerungen trat Melauf. – Gurren im Darm,
    schlechte Zähne (Stellung) Hämorrhoiden deuten auf minderwertigen
    Ernährungstrakt.

         Die Analyse deckt stark unterdrückten Sadismus und Exhibitionis-
    mus auf. Exh. familiär. Er schlief oft mit dem Vater in einem Bett,
    wobei ihm der Vater von seiner Untreue gegen die Mutter erzählte (ver-
    geistigter Exh.). Es bestand eine Rivalität des Pat. gegen seinen jüngern
    Bruder. Erinnerung aus dem dritten (resp. vierten Jahr): wenn die Brüder
    ins Bett kamen, spielten sie mit den Genitalien. Pat. stellte Ver-
    gleiche an und fand den Penis des Bruders größer. Den Vater streicht
    er in seinen Erzählungen als Riesen heraus, der alle Schwierig-
    keiten überwinden könne. Wenn den Penis d. Vaters befragt und aber
    den an dem keine Vergleiche angestellt habe sagt er: der Vater, o, der

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    hat einen gar so großen (daß gar keine Vergleiche heranreichen, meint er).
    Auch der seinem Bruder gegenüber zurückgebliebene Wuchs seiner
    crinis pubis kränkte ihn – Entblößungsspiele mit ander. Kindern;
    der Gouvernante unter die Röcke gegriffen, Verkleidungsszenen,
    wobei er sich in ein Mädchen verkleidete (auch derartige
    Träume), Spuren von Enuresis deren Erinnerung auftaucht wie
    er von einem Bad spricht, das sein Vater besessen hat. Bei
    einem Bild, das er in einer Gemäldegalerie sieht, wirft er die Frage
    nach dem äußeren Unterschied der Geschlechter auf. –
    An das Bad knüpft seine Zwangshandlung an, deren Analyse Adler
    gibt.

         Zwangshandlung: Ging er ins Bad, so mußte er untertauchen
    und mußte so lange unter Wasser bleiben, bis er – entweder
    bis 3 oder bis 7 oder bis 49 (oder auch alle 3 Zahlen zusammen – gezählt
    hatte; oft war er dem Ersticken nahe. Er hat sich dies Handlung
    damit erklärt, das er unter schwierigen Verhältnissen aufgewachsen
    ist (er studierte als Jude an einem antisemitischen Gymnasium,
    überhaupt sein „jüdischer Komplex“ stark dominierend); könne er
    nun diese Wasserprozedur aushalten, so werde er auch die Schwierig-
    keiten im Leben überwinden können.

         Einfälle: 3 ist die heilige Zahl; 1, 2, 3 zählt man als Anlauf beim
    Springen. – 7 ist die heilige jüdische Zahl, 7 x 7 = 49 ist das
    Jubeljahr der Juden. – Badeinfälle: vielleicht habe er beim
    Untertauchen auch sein gewöhnliches Herzklopfen bekommen, das
    bekam er auch, aber in Berlin vor andern auf dem Rad fuhr: Be-
    gründung, weil einem beim Radfahren sehr leicht die Hose herunter-
    fallen kann. Pat. hat eine Neigung die Hose anzubehalten. Beim
    „Verkehr“ mit Mädchen behält er auch oft die Hose an, ja läßt sie
    sogar zugeknöpft mitunter. In Rußland sagte weiter – badet man
    ohne Hose; da gibt es Leute, die ihre Hand vors Genitale halten, er
    habe das auch getan. Warum? Vielleicht weil ich ein Jude bin.

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    Er tauchte unter, um nichts zu sehen. Wenn man die ganze Sache
    jetzt überblicke meint Pat. so sehe es aus wie eine Taufe.
    Adler weist nur kurz auf den Kompromißcharakter dieser Zwangs-
    handlung hin und bemerkt, Pat. werde auch das Stottern verlieren, wenn
    er psychisch entlastet sein wird. –

    Federn wirft im Anschluß an die Kinderfehler die Frage auf, ob
         der Mensch nicht durch eine Änderung der Ursachen vor der
         weitern ungünstigen Entwicklung bewahrt werden könne; es wäre
         interessant zu beobachten, wie weit solche Krankheitssymptome
         noch von selbst gut würden. – Aus dem Darmkatarrh könne man
         doch wohl auf die Minderwertigkeit d. Organs schließen. – Die Zwangs-
         bekleidung hänge vielleicht mit der Furcht vor Hosenbeschmutzung
         zusammen (es sei ihm ein solcher Fall bekannt). Ob die Genäschig-
         keit nicht ein verdrängtes Sexualmoment sei? – Die Vortrags-
         manie hänge mit Exhibitionismus zusammen. –

    Heller stellt die Frage wie weit der Exhibitionismus mit dem Bekleidungs-
         zwang zusammenhänge.

    Häutler findet die Bedeutung der Zahlen in ihrer Determination
         nicht genügend geklärt. Das Untertauchen könne auch auf
         ein Kinderspiel zurückgehen: furchtsame Kinder werden oft beim
         Baden von den Kameraden gewaltsam unter Wasser gehalten; das
         sich-freiwillig-untertauchen wäre die Reaktion darauf.

    Graf weist auf das gleichzeitige Vorkommen von Geiz und Ver-
         schwendung beim Pat. hin. Kinderspiel: Wett-Untertauchen:
         zählen wer's länger aushält. Genäschigkeit gehe auf starke
         Betonung der Mundzone zurück und sei das Gegenstück zum
         Rauchen.

    Sadger findet kein Symptom vollständig aufgeklärt. Auch er-
         scheint ihm die organische Minderwertigkeit zu sehr betont.
         Sein Ekel lasse sich viel einfacher aus einer Identifizierung mit
         der Mutter (die an hyst. Erbrechen litt) ableiten als aus d. Minderwertigk.

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    Zur Identifizierung mit der Mutter – stimme sei Verkleidungssucht
    und das Schlafen beim Vater. Beim Naschen seien die Objekte meist
    geschlechtliche Ersatzsymbole, besonders bei Obst (Stehlzwang).
    Einer seiner Pat. erinnert aus dem 6ten Monat von der Br. Mutter-
    brust abgesetzt worden zu sein; er habe darauf mit Erbrechen reagiert.
    Der Exhibitionismus gehe auf die Säuglingszeit zurück (beim Aus-
    und Einwickeln: Liebkosungen). Auch masochistische Ideen
    lassen sich häufig auf die Wehrlosigkeit des Säuglings zurück-
    führen.

    Antisemitismus: Einer seiner Pat., dessen Vater Antisemit sei; habe
    gegen ihn (Sadger) antisemitische Ideen; er mache das dem Vater
    nach. Pat. war einmal in einen Juden homosexuell verliebt
    (ohne Erfolg). Nun will er, das der jüdische Arzt der Jude sei, der
    ihn homosexuell liebe. Zugleich überträgt er dabei vom
    Vater auf den Arzt.

    Stekel erscheint die Analyse nicht glücklich gewählt. Auch habe
    Adler manches übersehen. So tauche Pat. unter vor allem um nicht
    gesehen zu werden. Die Zahl 3 sei vielleicht dadurch determiniert,
    das Pat. mit 3 Jahren begann an den Genitalien zu spielen.
    Das Stottern halte er für ein hysterisches Symptom (wenn der
    Stotterer allein sei, stottere er nicht). 2 Fälle. Ein jüdischer Prediger
    könnte einst an einer bestimmten Stelle nicht weiter; es sei ein
    „heiliger“ Mann, dessen Phantasieleben aber überaus üppig sei. –
    Als Knaben schon hatte ihn in einem talmudischen Buch seines
    Vaters eine Stelle mächtig interessiert, wo die Buchstaben des Namen Jehova
    als sexuelle Symbole gedeutet waren. Die Erinnerung daran hatte
    er verdrängt; später tauchte sie auf. Er blieb nun dort stecken,
    wo dieser Name zu sprechen war. Nach der Heilung machte er Stekel
    ein Geschenk: einen Koffer der sämtliche Spiele enthielt (homo-
    sexueller Zug). Der zweite Fall betraf einen Knaben, der glaubte,
    das man seine blauen Ringe an den Augen die Onanie ablesen könne.

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    könne. Die gegenteilige Versicherung befreite ihn vom Stottern.

    Rank vermutet dass die Zahlen 7 und 49, das Kleine und das große
    Jubeljahr, den großen und den kleinen Penis bedeuten. Die Ab-
    neigung gegen das Essen (das ihm die Mutter befahl) sei Rache an
    der Mutter, die ihn nicht gesäugt habe.

    Freud bemerkt, daran anknüpfend, 3 sei vielleicht der christliche
    Penis, 7 der kleine jüdische und 49 der große jüdische. Der kleinere
    Penis d. Juden ist in der Zwangshandlung durch die größere Zahl dar-
    gestellt. Damit sei natürlich die Determination keineswegs er-
    schöpft; es sei so wie in den Zahlenträumen wo auch alles bis ins
    kleinste Detail bestimmt ist nicht das mindeste zufällig sei!
    Zum Beweis für diese Innigkeit der psychischen Determination
    erzählt er einige Zwangshandlungen einer Patientin (mit Rück-
    sicht auf die bevorstehende Publikation dieser Zwangshandlungen wird
    von ihrer Protokollierung abgesehen). Der Arzt hatte dabei nur die Auf-
    gabe immer wieder ihre Widerstände zu beseitigen; dann würde
    ihr der Sinn der Handlungen auf einmal klar.

    Was die Minderwertigkeitslehre Adlers betreffe, so sei dadurch die
    Erkenntnis der organischen Basis der Neurosen gewiss erweitert worden.
    Die Entwicklung des Pat. sei aber eine von Adlers Auffassung abweichende.
    Pat. sei zuerst „Redner“ gewesen und habe erst später zu stottern begonnen.
    Das Sprechen gehöre zur Exhibition und das Stottern sei ein Unter-
    drückungssymptom. – Das Charakteristische für die Zwangsneurose
    sei, dass aus der zur Unterdrückung bestimmten Regung das Symptom
    hervorgehe. –

    Sadgers Bemerkung über den Exhibitionismus sei als Bereicherung zu
    begrüßen. – Aber der Erinnerung aus dem 6ten Monat sei kein Glauben
    zu schenken. Verlässliche Erinnerungen begännen mit 1 1/2 oder 1 3/4
    Jahren. Überhaupt hätten wir aber gar keine wirklichen Kindheitserinnerungen,
    alle seien nachträglich konstruiert. Das Individuum hole sich
    dazu die Erinnerungen aus der Kindheit heraus, die es dann mit

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    dem Material verspinnt, das ihm die Beobachtung kleiner Kinder liefere.
    Bei einer Phantasie aus dem Säuglingsalter komme es immer auf
    die Zeit an, in der die Phantasie gebildet wurde.

    Geist und Verschwendung seien ein Kontrastpaar dessen beide
    Gegensätze immer zusammen, in verschiedener Lokalisation zu finden
    seien. Die Verschwendung des Pat. sei also keine Verdrängungsform seines
    Geizes.

    Deutsch findet die Analyse nicht lückenhaft. Adler habe die Haupt-
    typus vorgeführt. – Ob Pat. bei der Zahl 49 nicht ein Gefühl des
    Triumphes gehabt habe? – Für das neuerliche Auftreten des
    Stotterns, nach dem Anschreien durch einen Lehrer, seien
    vielleicht die Worte des Lehrers von Belang (Adler: Lehrer Antisemit).
    Das Gewickeltwerden der Kinder scheine doch keinen Einfluß auf
    masochistische Entwicklung zu haben (Sadger) da die englischen
    Kinder, die nie gewickelt würden, häufig Masochisten werden.

    Kahane definiert die Zwangsvorstellung als eine ins Bewußtsein
    vorragende Fassade eines kohärenten psychischen Komplexes,
    welcher tief im Unbewußten wurzelt und zu dem Religion und
    Sexualität den Stoff liefern. – Das Untertauchen des Pat. sei
    vielleicht symbolisch, als eine Rückkehr ins Wasser zu deuten:
    er möchte ein neues Leben beginnen. Hier wäre vielleicht auch
    eine Wurzel des Stotterns zu finden: so wie das einmal begonnene Leben,
    so ist auch das einmal ausgesprochene Wort nicht wieder rück-
    gängig zu machen.

    Hollerung fragt nach der Sexualbetätigung des Patienten.

    Herr Dr. Binswanger fragt, ob Pat. beim Untertauchen nicht
         (sadistisch-masochistische) Wollustgefühle empfunden habe?

    Herr Dr. Jung bemerkt, er könne keine ausführliche Kritik geben,
    da er erst beginne, an den Freudschen Ideen heraufzuklettern.
    Er stehe den Dingen noch anders gegenüber. Freud sehe von
    innen, er von aussen. – Bei der Zahlenwahl müsse man

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    doch auch, den großen Einfluß der Gefühlskonstellation zugeben,
    an den Frequenzwert gewisser Zahlen denken. Bei seinen Assoziations-
    versuchen habe er die häufige Auswahl der Frequenzzahlen beobachten
    gelernt (Zahl der Kinder, der Familienmitglieder etc.). –
    Die Neigung zu Verkleidungen sei ihm ein Problem.

    Die Kritik die die die Organminderwertigkeitslehre erfahren habe, erscheine
    ihm doch zu scharf; seiner Meinung nach sei es eine glänzende
    Idee, die zu kritisieren es uns an Erfahrung mangle.

    Adler geht nur kurz auf einzelnes ein: der Exhibitionismus sei auf
    Sehlust zurückzuführen. –
    Zur weitern Ableitung des Geizes teilt er folgendes mit: Pat. litt
    an Darmkatarrhen und durfte gewisse Sachen nicht essen; von da
    kam er dann zu den Entbehrungen, die er sich auferlegte. Er litt
    auch an unwillkürlichem Stuhlabgang. In Zeiten sexueller
    Erregung konnte er den Stuhl nicht halten (im Gespräch mit
    einem bevorzugten Mädchen). Damit hänge auch seine Prüfungs-
    angst zusammen (Furcht vor unwillkürlicher Entleerung).
    Stekel Auffassung des Stotterns müsse er ablehnen.

    Sexualbetätigung des Pat.: Um das 17te Jahr koitierte er zuweilen
    nach Trinkgelagen mit Prostituierten (Ejact. praecox). Bei einer
    Braut war er impotent, wobei seine verdrängte Exhibition und
    sein Geiz (das Mädchen war arm) mitwirkten. Jetzt, nach der Aufklärung, kann
    er normalen Koitus vollführen.

    Die Frequenzzahlen würden bevorzugt, weil sie sich durch einen
    andern Sinn vertreten ließen.

    Die Deutung des kleinen und größern Penis sei vollkommen richtig.
    In einem Zahlentraum des Pat. komme die Konstellation 27. 03 vor.
    Einfälle: 72 (statt 27): sieben zum Quadrat = 49 und mathematisch auf-
    geschrieben 7 > 3; sieben größer als drei.

    Die Konstruktion der Kindheitserinnerungen erweise sich daraus, dass
    man darin sich selbst sehe.

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    daß des Pat. Verschwendungssucht vom unterdrückten Geiz gespeist,
    wird gehe daraus hervor, daß er sich gegen freigebige Handlungen
    richte, wenn er Hunger habe. Es sei zu vermuten, daß der
    Brunnenkoller, die nervösen Zustände bei den Entfettungskuren
    auf ähnlichen Zusammenhängen beruhet (es sei ihm ein Pat. bekannt,
    der wenn er Hunger habe immer gegen seinen Schwiegervater wüte,
    weil er ihn bei der Mitgift betrogen habe.). –
    Die Wollust beim Untertauchen erkläre sich aus der enuretischen
    Konstitution, die uns auch die Wahl des Ortes der Zwangshandlung
    erklärt. Die Verkleidungen hängen mit der starken Betonung der
    homosexuellen Komponente zusammen.

    Freie Diskussion:
         Prof. Freud hebt den Zusammenhang von Geiz und Verschwendung
                        betonung der
         mit der analen Zone hervor; diese Menschen zeichnen sich
         später durch besondre Charaktereigenschaften aus; sie
         sind ordentlich, fast reinlich und gewissenhaft, eigen-
         sinnig und in sonderbar und Geldangelegenheiten.
         Schließlich sei noch auf die Kompromissnatur im Inhalt
         der Symptome hinzuweisen; er drücke aus: ich will mich
         taufen – aber der jüdische Penis ist doch größer (also
         bleib ich Jude).