Bei einem derartigen Editionsvorhaben ist in Jahrzehnten zu denken. Wir stellen laufend Zwischenergebnisse unserer Arbeit zur Verfügung.

Version 2014-2023
Am 23. September 2014 wurden die Grundversionen der Editionsrichtlinien und der Datenbank vorgestellt und das Werk‑ und Briefverzeichnis angelegt, das über ein neu systematisiertes System von Siglen strukturiert ist. Auch eine erste Version von Bibliografie und Metadaten, sowie Pilotstudien zu Werken und Korrespondenzen wurden veröffentlicht. 
Ab 2020 lagen die Verzeichnisse der Werke und Korrespondenzen und die Faksimile-Ausgaben bereits in großer Vollständigkeit vor. 

Mitte 2023 bis Ende 1924 war die Edition offline geschaltet, um der Gefahr, dass von uns nicht unautorisierter Kopien und Versionen unserer noch in Entwicklung befindlichen Arbeiten im Netz auftauchen, zu begegnen. 
2024-2025 wurden auf einer gesonderten Website daher nur exemplarisch Werkmanifestationen und Korrespondenzen präsentiert. 

Version  2026 - Alle Rechte vorbehalten
Inzwischen hat die Edition Form angenommen, die Ordnung der Schriften ist weitgehend ausgereift, die Funktionen der Datenbank und die die philologische Richtlinien für die diplomatischen Umschriften der historischen Textquellen differenzieren sich fortlaufend. 
2026 wurde die Datenbank schrittweise wieder freigeschaltet und steht – allerdings nur für die persönliche Benützung (Alle Rechte vorbehalten) – offen. 

Zwischenergebnis: Die Archiv-Ausgabe 2006
Das weitgehend vollständige, auf eigenen Siglen aufgebaute Werkverzeichnis (mit Konkordanz zu den schon vorliegenden Siglen) liegt nun mehr in einer schon sehr ausgearbeiteten Form vor und wird nur noch in Details Veränderungen erfahren. Die Archiv-Ausgabe der Werke (Faksimile-Edition mit OCR-Transkriptionen und Metadaten) wird in absehbarer Zeit weitgehend abzuschließen sein. Zu fast allen Werkmanifestationen liegen ausgezeichnete OCR-Transkriptionen vor, zu einem Teil davon auch schon diplomatische Umschriften. 
Auch eine beträchtliche Anzahl von Briefen, geordnet nach Korrespondenzen ist als Faksimile-Edition abrufbar, aber nur zum mit Transkriptionen versehen, eine Minderheit bereits mit diplomatischen Umschriften. Die Bibliografien und Metadaten, sowie erste Transkriptionen und diplomatischen Umschriften dazu sind ebenfalls in Arbeit. Eine erste Version des Briefverzeichnisses liegt ebenfalls vor, an seiner Überprüfung und Vervollständigung muss aber noch gearbeitet werden. 

work in progress 2006
Aber noch immer sind die Verzeichnisse fehlerhaft, die Textbestände unvollständig, die Signaturen bedürfen weiterer Überprüfung, die bibliografischen Einträge sind in Umarbeitung, die Arbeit an den diplomatischen Umschriften geht voran. diplomatische Umschriften, soweit sie schon präsentiert sind, weiter ergänzungs- und korrekturbedürftig.

Aktueller Arbeitsschwerpunkt
Die Arbeiten an der Vervollständigung der Archivausgaben von Werk und Korrespondenz laufen weiter.
Nun rückt die historisch textkritische Erschließung einzelner Werke in den Vordergrund mit der Kollationierung der Textvarianten, der Erstellung des Variantenapparates und der Edition des konstituierten Textes, an den ein kuratierter Variantenapparat und der Anmerkungs- und Registerapparat angeknüpft sind. 

Versionierungen
Struktur und Inhalte der Edition sind immer noch in Entwicklung und Bewegung. 
Statischere Beta-Versionen von einzelnen Werken und Korrespondenzen einzuführen macht erst Sinn, wenn die Arbeit an den jeweiligen Bereichen vorderhand abgeschlossen ist. 

Korrektiv durch die Leserschaft
Die textkritische Bearbeitung der Schriften und die Erstellung diplomatischer Umschriften des Briefwerkes steht nunmehr im Zentrum der Arbeiten.
Bei den herausfordernden Produktionsbedingungen, unter denen diese Edition entsteht, braucht es für die Teilergebnisse, die wir vorstellen, und die Lösungen, die wir entwickeln, immer eine Zeit der öffentlichen Erprobung und Rückmeldung.
Daran wachsen Struktur und Qualität der Inhalte.
Hier bitten wir also nicht nur um Geduld und Verständnis für die Unabgeschlossenheit der vorgestellten Ergebnisse, sondern vor allem auch um Ihre Mithilfe. Für Kritik, Fehlerkorrekturen und Ergänzung unserer Quellen sind wir dankbar. 

Christine Diercks, 2025-09-13 [zuletzt 2026-01-01]