work in progress
Die Arbeit an der Edition wird noch lange nicht abzuschließen sein.
Unter der Voraussetzung, dass Sie die die Rechte und Prinzipien von fair use beachten, öffnen wir für Sie unsere umfangreiche Datenbank und die vorläufigen Ergebnisse unserer Erschließungsarbeit.
Zu jedem Text finden Sie Angaben über den aktuellen Stand der Arbeiten.
Archivausgabe und Edition
Der editorische Prozess des Gesamtwerkes erfolgt in zwei großen, ineinandergreifenden Arbeitsschritten, der Quellenforschung (Archiv) und der kritische Erschließung der Überlieferungsträger (Edition).
In der Archiv-Ausgabe werden die historischen Überlieferungsträger nach Möglichkeit als Faksimile und in diplomatischer (durchsuchbarer) Umschrift präsentiert, und mit Metadaten zu den Quellen versehen.
Die Edition stellt mit dem neu konstituierten Text eines Werkes und den ihm zugehörigen editorischen Apparat die Ergebnis des Erschließungsprozesses vor.
Ordnungsprinzipien
Das Werk und die Korrespondenz von Sigmund Freud werden in dieser Edition getrennt in einem Werkverzeichnis und einem Briefverzeichnis erfasst, sie sind aber über einheitliche editorische Richtlinien, die gemeinsame Datenbank und den Register- und Anmerkungsapparat vielfach miteinander verschränkt.
Dem Werkverzeichnis liegt ein spezifisches Werkverständnis zugrunde, wie es in den Functional Requirements for Bibliographic Recording (FRBR) definiert wird und von vier Entitäten Werk, Expression, Manifestation und Exemplar(work, expression, manifestation, item) ausgeht.
Die Signaturen, nach denen das Verzeichnis geordnet ist, orientieren sich primär an der Entität Werk. Ein Werk wird hier als abstrakte Entität aufgefasst, also als eine einheitliche, intellektuelle (oder künstlerische) Schöpfung, die in seiner physischen Verkörperung in mehreren Manifestationen vorliegen kann. Die Signatur eines Werkes generiert sich aus dem Jahr des Erstdruckes (oder bei von Freud selber nicht publizierten Schriften – aus dem Jahr der Niederschrift) und der Textkategorie des Werkes. Die Signatur einer Manifestation leitet sich von der entsprechenden Werksignatur ab, die um das Erscheinungsjahr der konkreten Manifestation ergänzt wird.
Das Briefverzeichnis ist nach Korrespondenzen geordnet, in denen die Briefe nach den Namen der Personen, die die Briefe geschrieben oder empfangen haben geordnet. Die Signaturen der Briefe generieren sich aus den Kürzeln der betreffenden Namen, ergänzt um das Datum des Schreibens.
Die Referenzierung (Zitierung) der konstituierten Texte erfolgt nicht über Seitenzahlen sondern die Absatznummerierung. In Verbindung mit der Signatur des Textes lässt sich jede beliebige Textstelle eindeutig verorten - unabhängig vom Format (digital oder gedruckt), in der Ihnen diese kritische Ausgabe vorliegt.
Über eine Konkordanz lassen sich die entsprechenden Stellen in den Überlieferungsträgern und den Fassungen der GW und der SFG auffinden.
Christine Diercks, 2014-2025 [zuletzt 2026-05-07]