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ÜBER INFANTILE SEXUALTHEORIEN
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Erschien in „Sexualprobleme“, der Zeitschrift „Mutterschutz“, Neue Folge, IX. Jahrgang 1908; dann in der zweiten Folge der „Sammlung kleiner Schriften zur Neurosenlehre“.
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Das Material, auf welches die nachstehende Zusammenstellung sich stützt, stammt aus mehreren Quellen. Erstens aus der unmittelbaren Beobachtung der Äußerungen und des Treibens der Kinder, zweitens aus den Mitteilungen erwachsener Neurotiker, die während einer psychoanalytischen Behandlung erzählen, was sie von ihrer Kinderzeit bewußt in Erinnerung haben, und zum dritten Anteile aus den Schlüssen, Konstruktionen und ins Bewußte übersetzten unbewußten Erinnerungen, die sich aus den Psychoanalysen mit Neurotikern ergeben.
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Daß die erste dieser drei Quellen nicht für sich allein alles Wissenswerte geliefert hat, begründet sich durch das Verhalten der Erwachsenen gegen das kindliche Sexualleben. Man mutet den Kindern keine Sexualtätigkeit zu, gibt sich darum keine Mühe, eine solche zu beobachten, und unterdrückt anderseits die Äußerungen derselben, die der Aufmerksamkeit würdig wären. Die Gelegenheit, aus dieser lautersten und ergiebigsten Quelle zu schöpfen, ist daher eine recht eingeschränkte. Was aus den unbeeinflußten Mitteilungen Erwachsener über ihre bewußten Kindheitserinnerungen stammt, unterliegt höchstens der Einwendung der möglichen Verfälschung in der Rückschau, wird aber außerdem nach dem Gesichtspunkte zu werten sein, daß die Gewährspersonen später neurotisch geworden sind. Das Material der dritten Herkunft wird allen Anfechtungen unterliegen, die man gegen die Verläßlichkeit der Psychoanalyse und die Sicherheit der aus ihr gezogenen Schlüsse ins Feld zu führen pflegt; die Rechtfertigung dieses Urteils kann also hier nicht versucht werden; ich will nur versichern, daß derjenige, welcher die psychoanalytische Technik kennt und ausübt, ein weitgehendes Zutrauen zu ihren Ergebnissen gewinnt.
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Für die Vollständigkeit meiner Resultate kann ich nicht einstehen, bloß für die Sorgfalt, mit der ich mich um ihre Gewinnung bemüht habe.
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Eine schwierige Frage bleibt es, zu entscheiden, inwieweit man das, was hier von den Kindern im allgemeinen berichtet wird, von allen Kindern, das heißt von jedem einzelnen Kinde, voraussetzen darf. Erziehungsdruck und verschiedene Intensität des Sexualtriebes werden gewiß große individuelle Schwankungen im Sexualverhalten des Kindes ermöglichen, vor allem das zeitliche Auftreten des kindlichen Sexualinteresses beeinflussen. Ich habe darum meine Darstellung nicht nach aufeinanderfolgenden Kindheitsepochen gegliedert, sondern in einem zusammengefaßt, was bei verschiedenen Kindern bald früher, bald später zur Geltung kommt. Es ist meine Überzeugung, daß sich doch kein Kind – kein vollsinniges wenigstens oder gar geistig begabtes – der Beschäftigung mit den sexuellen Problemen in den Jahren vor der Pubertät entziehen kann.
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Ich denke nicht groß von dem Einwurfe, daß die Neurotiker eine besondere, durch degenerative Anlage ausgezeichnete Menschenklasse sind, aus deren Kinderleben auf die Kindheit anderer zu schließen untersagt sein müßte. Die Neurotiker sind Menschen wie andere auch, von den normalen nicht scharf abzugrenzen, in ihrer Kindheit nicht immer leicht von denjenigen, die später gesund bleiben, zu unterscheiden. Es ist eines der wertvollsten Ergebnisse unserer psychoanalytischen Untersuchungen, daß ihre Neurosen keinen besonderen, ihnen eigentümlich und allein zukommenden psychischen Inhalt haben, sondern daß sie, wie C. G. Jung es ausdrückt, an denselben Komplexen erkranken, mit denen auch wir Gesunde kämpfen. Der Unterschied ist nur der, daß die Gesunden diese Komplexe zu bewältigen wissen ohne groben, praktisch nachweisbaren Schaden, während den Nervösen die Unterdrückung dieser Komplexe nur um den Preis von kostspieligen Ersatzbildungen gelingt, also praktisch mißlingt. Nervöse und Normale stehen einander in der Kindheit natürlich noch viel näher als im späteren Leben, so daß ich einen methodischen Fehler nicht darin erblicken kann, die Mitteilungen von Neurotikern über ihre Kindheit zu Analogieschlüssen über das normale Kindheitsleben zu verwerten. Da aber die späteren Neurotiker sehr häufig einen besonders starken Geschlechtstrieb und eine Neigung zur Frühreife, vorzeitiger Äußerung desselben, in ihrer Konstitution mitbringen, werden sie uns vieles von der infantilen Sexualbetätigung greller und deutlicher erkennen lassen, als unserer ohnedies stumpfen Beobachtungsgabe an anderen Kindern möglich wäre. Der wirkliche Wert dieser von erwachsenen Neurotikern herrührenden Mitteilungen wird sich allerdings erst abschätzen lassen, wenn man nach dem Vorgange von Havelock Ellis auch die Kindheitserinnerungen erwachsener Gesunder der Sammlung gewürdigt haben wird.
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Infolge der Ungunst äußerer wie innerer Verhältnisse haben die nachstehenden Mitteilungen vorwiegend nur auf die Sexualentwicklung des einen Geschlechtes, des männlichen nämlich, Bezug. Der Wert einer Sammlung aber, wie ich sie hier versuche, braucht kein bloß deskriptiver zu sein. Die Kenntnis der infantilen Sexualtheorien, wie sie sich im kindlichen Denken gestalten, kann nach verschiedenen Richtungen interessant sein, überraschenderweise auch für das Verständnis der Mythen und Märchen. Unentbehrlich bleibt sie aber für die Auffassung der Neurosen selbst, innerhalb deren diese kindlichen Theorien noch in Geltung sind und einen bestimmenden Einfluß auf die Gestaltung der Symptome gewinnen.
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Wenn wir unter Verzicht auf unsere Leiblichkeit als bloß denkende Wesen, etwa von einem anderen Planeten her, die Dinge dieser Erde frisch ins Auge fassen könnten, so würde vielleicht nichts anderes unserer Aufmerksamkeit mehr auffallen als die Existenz zweier Geschlechter unter den Menschen, die einander sonst so ähnlich, doch durch die äußerlichsten Anzeichen ihre Verschiedenheit betonen. Es scheint nun nicht, daß auch die Kinder diese Grundtatsache zum Ausgange ihrer Forschungen über sexuelle Probleme wählen. Da sie Vater und Mutter kennen, soweit sie sich ihres Lebens erinnern, nehmen sie deren Vorhandensein als eine weiter nicht zu untersuchende Realität hin, und ebenso verhält sich der Knabe gegen ein Schwesterchen, von dem er nur durch eine geringe Altersdifferenz von ein oder zwei Jahren getrennt ist. Der Wissensdrang der Kinder erwacht hier überhaupt nicht spontan, etwa infolge eines eingeborenen Kausalitätsbedürfnisses, sondern unter dem Stachel der sie beherrschenden eigensüchtigen Triebe, wenn sie – etwa nach Vollendung des zweiten Lebensjahres – von der Ankunft eines neuen Kindes betroffen werden. Diejenigen Kinder, deren Kinderstube nicht im Hause selbst eine solche Einquartierung empfängt, sind dann noch imstande, sich nach ihren Beobachtungen in anderen Häusern in diese Situation zu versetzen. Der selbst erfahrene oder mit Recht befürchtete Entgang an Fürsorge von seiten der Eltern, die Ahnung, allen Besitz von nun an für alle Zeiten mit dem Neuankömmlinge teilen zu müssen, wirken erweckend auf das Gefühlsleben des Kindes und verschärfend auf seine Denkfähigkeit. Das ältere Kind äußert unverhohlene Feindseligkeit gegen den Konkurrenten, die sich in unliebenswürdiger Beurteilung desselben, in Wünschen, daß „der Storch ihn wieder mitnehmen möge“ und dergleichen Luft macht und gelegentlich selbst zu kleinen Attentaten auf das hilflos in der Wiege Daliegende führt. Eine größere Altersdifferenz schwächt den Ausdruck dieser primären Feindseligkeit in der Regel ab; ebenso kann in etwas späteren Jahren, wenn Geschwister ausbleiben, der Wunsch nach einem Gespielen, wie das Kind ihn anderswo beobachten konnte, die Oberhand erhalten.
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Unter der Anregung dieser Gefühle und Sorgen kommt das Kind nun zur Beschäftigung mit dem ersten, großartigen Problem des Lebens und stellt sich die Frage, woher die Kinder kommen, die wohl zuerst lautet, woher dieses einzelne störende Kind gekommen ist. Den Nachklang dieser ersten Rätselfrage glaubt man in unbestimmt vielen Rätseln des Mythus und der Sage zu vernehmen; die Frage selbst ist, wie alles Forschen, ein Produkt der Lebensnot, als ob dem Denken die Aufgabe gestellt würde, das Wiedereintreffen so gefürchteter Ereignisse zu verhüten. Nehmen wir indes an, daß sich das Denken des Kindes alsbald von seiner Anregung frei macht und als selbständiger Forschertrieb weiter arbeitet. Wo das Kind nicht bereits zu sehr eingeschüchtert ist, schlägt es früher oder später den nächsten Weg ein, Antwort von seinen Eltern und Pflegepersonen, die ihm die Quelle des Wissens bedeuten, zu verlangen. Dieser Weg geht aber fehl. Das Kind erhält entweder ausweichende Antwort oder einen Verweis für seine Wißbegierde oder wird mit jener mythologisch bedeutsamen Auskunft abgefertigt, die in deutschen Landen lautet: Der Storch bringe die Kinder, die er aus dem Wasser hole. Ich habe Grund anzunehmen, daß weit mehr Kinder, als die Eltern ahnen, mit dieser Lösung unzufrieden sind und ihr energische Zweifel entgegensetzen, die nur nicht immer offen eingestanden werden. Ich weiß von einem dreijährigen Knaben, der nach erhaltener Aufklärung zum Schrecken seiner Kinderfrau vermißt wurde und sich am Ufer des großen Schloßteiches wiederfand, wohin er geeilt war, um die Kinder im Wasser zu beobachten, von einem anderen, der seinem Unglauben keine andere als die zaghafte Aussprache gestatten konnte, er wisse es besser, nicht der Storch bringe die Kinder, sondern der – Fischreiher. Es scheint mir aus vielen Mitteilungen hervorzugehen, daß die Kinder der Storchtheorie den Glauben verweigern, von dieser ersten Täuschung und Abweisung an aber ein Mißtrauen gegen die Erwachsenen in sich nähren, die Ahnung von etwas Verbotenem gewinnen, das ihnen von den „Großen“ vorenthalten wird, und darum ihre weiteren Forschungen mit Geheimnis verhüllen. Sie haben dabei aber auch den ersten Anlaß eines „psychischen Konflikts“ erlebt, indem Meinungen, für die sie eine triebartige Bevorzugung empfinden, die aber den Großen nicht „recht“ sind, in Gegensatz zu anderen geraten, die durch die Autorität der „Großen“ gehalten werden, ohne ihnen selbst genehm zu sein. Aus diesem psychischen Konflikte kann bald eine „psychische Spaltung“ werden; die eine Meinung, mit der die Bravheit, aber auch die Sistierung des Nachdenkens verbunden ist, wird zur herrschenden bewußten; die andere, für die die Forscherarbeit unterdes neue Beweise erbracht hat, die nicht gelten sollen, zur unterdrückten, „unbewußten“. Der Kernkomplex der Neurose findet sich auf diese Weise konstituiert.
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Ich habe kürzlich durch die Analyse eines fünfjährigen Knaben, die dessen Vater mit ihm angestellt und mir dann zur Veröffentlichung überlassen hat, den unwiderleglichen Nachweis für eine Einsicht erhalten, auf deren Spur mich die Psychoanalysen Erwachsener längst geführt hatten. Ich weiß jetzt, daß die Graviditätsveränderung der Mutter den scharfen Augen des Kindes nicht entgeht, und daß dieses sehr wohl imstande ist, eine Weile nachher den richtigen Zusammenhang zwischen der Leibeszunahme der Mutter und dem Erscheinen des Kindes herzustellen. In dem erwähnten Falle war der Knabe dreieinhalb Jahre alt, als seine Schwester geboren wurde, und vierdreiviertel, als er sein besseres Wissen durch die unverkennbarsten Anspielungen erraten ließ. Diese frühzeitige Erkenntnis wird aber immer geheim gehalten und später im Zusammenhange mit den weiteren Schicksalen der kindlichen Sexualforschung verdrängt und vergessen.
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Die „Storchfabel“ gehört also nicht zu den infantilen Sexualtheorien; es ist im Gegenteile die Beobachtung der Tiere, die ihr Sexualleben so wenig verhüllen, und denen sich das Kind so verwandt fühlt, die den Unglauben des Kindes bestärkt. Mit der Erkenntnis, das Kind wachse im Leibe der Mutter, die das Kind noch selbständig erwirbt, wäre es auf dem richtigen Wege, das Problem, an dem es zuerst seine Denkkraft erprobt, zu lösen. Im weiteren Fortschreiten wird es aber gehemmt durch eine Unwissenheit, die sich nicht ersetzen läßt, und durch falsche Theorien, welche der Zustand der eigenen Sexualität ihm aufdrängt.
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Diese falschen Sexualtheorien, die ich nun erörtern werde, haben alle einen sehr merkwürdigen Charakter. Obwohl sie in grotesker Weise fehlgehen, enthalten sie doch, jede von ihnen, ein Stück echter Wahrheit, in dieser Zusammensetzung analog den „genial“ geheißenen Lösungsversuchen Erwachsener an den für den Menschenverstand überschwierigen Weltproblemen. Das Richtige und Triftige an diesen Theorien erklärt sich durch deren Abkunft von den Komponenten des Sexualtriebes, die sich bereits im kindlichen Organismus regen; denn nicht psychische Willkür oder zufällige Eindrücke haben diese Annahmen entstehen lassen, sondern die Notwendigkeiten der psychosexuellen Konstitution, und darum können wir von typischen Sexualtheorien der Kinder sprechen, darum finden wir die nämlichen irrigen Meinungen bei allen Kindern, deren Sexualleben uns zugänglich wird.
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Die erste dieser Theorien knüpft an die Vernachlässigung der Geschlechtsunterschiede an, die wir eingangs als kennzeichnend für das Kind hervorgehoben haben. Sie besteht darin, allen Menschen, auch den weiblichen Personen, einen Penis zuzusprechen, wie ihn der Knabe vom eigenen Körper kennt. Gerade in jener Sexualkonstitution, die wir als die „normale“ anerkennen müssen, ist der Penis schon in der Kindheit die leitende erogene Zone, das hauptsächlichste autoerotische Sexualobjekt, und seine Wertschätzung spiegelt sich logisch in dem Unvermögen, eine dem Ich ähnliche Persönlichkeit ohne diesen wesentlichen Bestandteil vorzustellen. Wenn der kleine Knabe das Genitale eines Schwesterchens zu Gesicht bekommt, so zeigen seine Äußerungen, daß sein Vorurteil bereits stark genug ist, um die Wahrnehmung zu beugen; er konstatiert nicht etwa das Fehlen des Gliedes, sondern sagt regelmäßig, wie tröstend und vermittelnd: der ... ist aber noch klein; nun wenn sie größer wird, wird er schon wachsen. Die Vorstellung des Weibes mit dem Penis kehrt noch spät in den Träumen des Erwachsenen wieder; in nächtlicher sexueller Erregung wirft er ein Weib nieder, entblößt es und bereitet sich zum Koitus, um dann beim Anblick des wohlausgebildeten Gliedes an Stelle der weiblichen Genitalien den Traum und die Erregung abzubrechen. Die zahlreichen Hermaphroditen des klassischen Altertums geben diese einst allgemeine infantile Vorstellung getreulich wieder; man kann beobachten, daß sie auf die meisten normalen Menschen nicht verletzend wirkt, während die wirklich von der Natur zugelassenen hermaphroditischen Bildungen der Genitalien fast immer den größten Abscheu erregen.
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Wenn sich diese Vorstellung des Weibes mit dem Penis bei dem Kinde „fixiert“, allen Einflüssen des späteren Lebens widersteht, und den Mann unfähig macht, bei seinem Sexualobjekt auf den Penis zu verzichten, so muß ein solches Individuum bei sonst normalem Sexualleben ein Homosexueller werden, seine Sexualobjekte unter den Männern suchen, die durch andere somatische und seelische Charaktere an das Weib erinnern. Das wirkliche Weib, wie es später erkannt wird, bleibt als Sexualobjekt unmöglich für ihn, da es des wesentlichen sexuellen Reizes entbehrt, ja im Zusammenhange mit einem anderen Eindruck des Kinderlebens kann es zum Abscheu für ihn werden. Das hauptsächlich von der Peniserregung beherrschte Kind hat sich gewöhnlich durch Reizung desselben mit der Hand Lust geschafft, ist von den Eltern oder Wartepersonen dabei ertappt und mit der Drohung, man werde ihm das Glied abschneiden, geschreckt worden. Die Wirkung dieser „Kastrationsdrohung“ ist im richtigen Verhältnisse zur Schätzung dieses Körperteiles eine ganz außerordentlich tiefgreifende und nachhaltige. Sagen und Mythen zeugen von dem Aufruhr des kindlichen Gefühlslebens, von dem Entsetzen, das sich an den Kastrationskomplex knüpft, der dann später auch entsprechend widerwillig vom Bewußtsein erinnert wird. An diese Drohung mahnt nun das später wahrgenommene, als verstümmelt aufgefaßte Genitale des Weibes und darum erweckt es beim Homosexuellen Grausen anstatt Lust. An dieser Reaktion kann nichts mehr geändert werden, wenn der Homosexuelle von der Wissenschaft erfährt, daß die kindliche Annahme, auch die Frau besitze einen Penis, doch nicht so irre geht. Die Anatomie hat die Klitoris innerhalb der weiblichen Schamspalte als das dem Penis homologe Organ erkannt, und die Physiologie der Sexualvorgänge hat hinzufügen können, daß dieser kleine und nicht mehr wachsende Penis sich in der Kindheit des Weibes tatsächlich wie ein echter und rechter Penis benimmt, daß er zum Sitz von Erregungen wird, die zu seiner Berührung veranlassen, daß seine Reizbarkeit der Sexualbetätigung des kleinen Mädchens männlichen Charakter verleiht, und daß es eines Verdrängungsschubes in den Pubertätsjahren bedarf, um durch Hinwegräumung dieser männlichen Sexualität das Weib entstehen zu lassen. Wie nun viele Frauen in ihrer Sexualfunktion daran verkümmern, daß diese Klitoriserregbarkeit hartnäckig festgehalten wird, so daß sie im Koitusverkehr anästhetisch bleiben, oder daß die Verdrängung zu übermäßig erfolgt, so daß ihre Wirkung durch hysterische Ersatzbildung teilweise aufgehoben wird; dies alles gibt der infantilen Sexualtheorie, das Weib besitze wie der Mann einen Penis, nicht unrecht.
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An dem kleinen Mädchen kann man mit Leichtigkeit beobachten, daß es die Schätzung des Bruders durchaus teilt. Es entwickelt ein großes Interesse für diesen Körperteil beim Knaben, das aber alsbald vom Neide kommandiert wird. Es fühlt sich benachteiligt, es macht Versuche, in solcher Stellung zu urinieren, wie es dem Knaben durch den Besitz des großen Penis ermöglicht wird, und wenn es den Wunsch äußert: Ich möchte lieber ein Bub sein, so wissen wir, welchem Mangel dieser Wunsch abhelfen soll.
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Wenn das Kind den Andeutungen folgen könnte, die von der Erregung des Penis ausgehen, so würde es der Lösung seines Problems um ein Stück näher rücken. Daß das Kind im Leibe der Mutter wächst, ist offenbar nicht genug Erklärung. Wie kommt es hinein? Was gibt den Anstoß zu seiner Entwicklung? Daß der Vater etwas damit zu tun hat, ist wahrscheinlich; er erklärt ja, das Kind sei auch sein Kind.1) Anderseits hat der Penis gewiß auch seinen Anteil an diesen nicht zu erratenden Vorgängen, er bezeugt es durch seine Miterregung bei all dieser Gedankenarbeit. Mit dieser Erregung sind Antriebe verbunden, die das Kind sich nicht zu deuten weiß, dunkle Impulse zu gewaltsamem Tun, zum Eindringen, Zerschlagen, irgendwo ein Loch aufreißen. Aber wenn das Kind so auf dem besten Wege scheint, die Existenz der Scheide zu postulieren und dem Penis des Vaters ein solches Eindringen bei der Mutter zuzuschreiben als jenen Akt, durch den das Kind im Leibe der Mutter entsteht, so bricht an dieser Stelle doch die Forschung ratlos ab, denn ihr steht die Theorie im Wege, daß die Mutter einen Penis besitzt wie ein Mann, und die Existenz des Hohlraumes, der den Penis aufnimmt, bleibt für das Kind unentdeckt. Daß die Erfolglosigkeit der Denkbemühung dann ihre Verwerfung und ihr Vergessen erleichtert, wird man gern annehmen. Dieses Grübeln und Zweifeln wird aber vorbildlich für alle spätere Denkarbeit an Problemen und der erste Mißerfolg wirkt für alle Zeiten lähmend fort.
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Die Unkenntnis der Vagina ermöglicht dem Kinde auch die Überzeugung von der zweiten seiner Sexualtheorien. Wenn das Kind im Leibe der Mutter wächst und aus diesem entfernt wird, so kann dies nur auf dem einzig möglichen Wege der Darmöffnung geschehen. Das Kind muß entleert werden wie ein Exkrement, ein Stuhlgang. Wenn dieselbe Frage in späteren Kinderjahren Gegenstand des einsamen Nachdenkens oder der Besprechung zwischen zwei Kindern wird, so stellen sich wohl die Auskünfte ein, das Kind komme aus dem sich öffnenden Nabel, oder der Bauch werde aufgeschnitten und das Kind herausgenommen, wie es dem Wolfe im Märchen von Rotkäppchen geschieht. Diese Theorien werden laut ausgesprochen und später auch bewußt erinnert; sie enthalten nichts Anstößiges mehr. Dieselben Kinder haben dann völlig vergessen, daß sie in früheren Jahren an eine andere Geburtstheorie glaubten, welcher gegenwärtig die seither eingetretene Verdrängung der analen Sexualkomponente im Wege steht. Damals war der Stuhlgang etwas, wovon in der Kinderstube ohne Scheu gesprochen werden durfte, das Kind stand seinen konstitutionellen koprophilen Neigungen noch nicht so ferne; es war keine Degradation, so zur Welt zu kommen wie ein Haufen Kot, den der Ekel noch nicht verdammt hatte. Die Kloakentheorie, die für so viele Tiere ja zu Recht besteht, war die natürlichste und die einzige, die sich dem Kinde als wahrscheinlich aufdrängen konnte.
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Dann war es aber nur konsequent, daß das Kind das schmerzliche Vorrecht des Weibes, Kinder zu gebären, nicht gelten ließ. Wenn die Kinder durch den After geboren werden, so kann der Mann ebensogut gebären wie das Weib. Der Knabe kann also auch phantasieren, daß er selbst Kinder bekommt, ohne daß wir ihn darum femininer Neigungen zu beschuldigen brauchen. Er betätigt dabei nur seine noch regsame Analerotik.
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Wenn sich die Kloakentheorie der Geburt im Bewußtsein späterer Kinderjahre erhält, was gelegentlich vorkommt, so bringt sie auch eine allerdings nicht mehr ursprüngliche Lösung der Frage nach der Entstehung der Kinder mit sich. Es ist dann wie im Märchen. Man ißt etwas Bestimmtes und davon bekommt man ein Kind. Die Geisteskranke belebt diese infantile Geburtstheorie dann wieder. Die Maniaka etwa führt den besuchenden Arzt zu einem Häufchen Kot, das sie in einer Ecke ihrer Zelle abgesetzt hat, und sagt ihm lachend: Das ist das Kind, das ich heute geboren habe.
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Die dritte der typischen Sexualtheorien ergibt sich den Kindern, wenn sie durch irgendeine der häuslichen Zufälligkeiten zu Zeugen des elterlichen Sexualverkehrs werden, über den sie dann doch nur sehr unvollständige Wahrnehmungen machen können. Welches Stück desselben dann immer in ihre Beobachtung fällt, ob die gegenseitige Lage der beiden Personen oder die Geräusche oder gewisse Nebenumstände, sie gelangen in allen Fällen zur nämlichen, wir können sagen sadistischen Auffassung des Koitus, sehen in ihm etwas, was der stärkere Teil dem schwächeren mit Gewalt antut, und vergleichen ihn, zumal die Knaben, mit einer Rauferei, wie sie sie aus ihrem Kinderverkehr kennen, und die ja auch der Beimengung sexueller Erregung nicht ermangelt. Ich habe nicht feststellen können, daß die Kinder diesen von ihnen beobachteten Vorgang zwischen den Eltern als das zur Lösung des Kinderproblems erforderliche Stück agnoszieren würden; öfter hatte es den Anschein, als würde diese Beziehung von den Kindern gerade darum verkannt, weil sie dem Liebesakte solche Deutung ins Gewalttätige gegeben haben. Aber diese Auffassung macht selbst den Eindruck einer Wiederkehr jenes dunkeln Impulses zur grausamen Betätigung, der sich beim ersten Nachdenken über das Rätsel, woher die Kinder kommen, an die Peniserregung knüpfte. Es ist auch die Möglichkeit nicht abzuleugnen, daß jener frühzeitige sadistische Impuls, der den Koitus beinahe hätte erraten lassen, selbst unter dem Einflusse dunkelster Erinnerungen an den Verkehr der Eltern aufgetreten ist, für die das Kind, als es noch in den ersten Lebensjahren das Schlafzimmer der Eltern teilte, das Material aufgenommen hatte, ohne es damals zu verwerten.2)
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Die sadistische Theorie des Koitus, die in ihrer Isoliertheit zur Irreführung wird, wo sie hätte Bestätigung bringen können, ist wiederum der Ausdruck einer der angeborenen sexuellen Komponenten, die bei dem einzelnen Kinde mehr oder minder stark ausgeprägt sein mag, und sie hat daher ein Stück weit recht, errät zum Teil das Wesen des Geschlechtsaktes und den „Kampf der Geschlechter“, der ihm vorhergeht. Nicht selten ist das Kind auch in der Lage, diese seine Auffassung durch akzidentelle Wahrnehmungen zu stützen, die es zum Teil richtig, zum anderen wieder falsch, ja gegensätzlich erfaßt. In vielen Ehen sträubt sich die Frau wirklich regelmäßig gegen die eheliche Umarmung, die ihr keine Lust und die Gefahr neuer Schwangerschaft bringt, und so mag die Mutter dem für schlafend gehaltenen (oder sich schlafend stellenden) Kinde einen Eindruck bieten, der gar nicht anders denn als ein Wehren gegen eine Gewalttat gedeutet werden kann. Andere Male noch gibt die ganze Ehe dem aufmerksamen Kinde das Schauspiel eines unausgesetzten, in lauten Worten und unfreundlichen Gebärden sich äußernden Streites, wo dann das Kind sich nicht zu wundern braucht, daß dieser Streit sich auch in die Nacht fortsetzt und endlich durch dieselben Methoden ausgetragen wird, die das Kind im Verkehre mit seinen Geschwistern oder Spielgenossen zu gebrauchen gewöhnt ist.
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Als eine Bestätigung seiner Auffassung sieht das Kind es aber auch an, wenn es Blutspuren im Bett oder an der Wäsche der Mutter entdeckt. Diese sind ihm ein Beweis dafür, daß in der Nacht wieder ein solcher Überfall des Vaters auf die Mutter stattgefunden hat, während wir dieselbe frische Blutspur lieber als Anzeichen einer Pause im sexuellen Verkehre deuten werden. Manche sonst unerklärliche „Blutscheu“ der Nervösen findet durch diesen Zusammenhang ihre Aufklärung. Der Irrtum des Kindes deckt wiederum ein Stückchen Wahrheit; unter gewissen, bekannten Verhältnissen wird die Blutspur allerdings als Zeichen des eingeleiteten sexuellen Verkehres gewürdigt.
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In loserem Zusammenhange mit dem unlösbaren Problem, woher die Kinder kommen, beschäftigt sich das Kind mit der Frage, was das Wesen und der Inhalt des Zustandes sei, den man „Verheiratetsein“ heißt, und beantwortet diese Frage verschieden, je nach dem Zusammentreffen von zufälligen Wahrnehmungen bei den Eltern mit den eigenen noch lustbetonten Trieben. Nur daß es sich vom Verheiratetsein Lustbefriedigung verspricht und ein Hinwegsetzen über die Scham vermutet, scheint allen diesen Beantwortungen gemeinsam. Die Auffassung, die ich am häufigsten gefunden habe, lautet, daß „man vor einander uriniert“; eine Abänderung, die so klingt, als ob sie symbolisch ein Mehrwissen andeuten wollte: daß der Mann in den Topf der Frau uriniert. Andere Male wird der Sinn des Heiratens darin verlegt: daß man einander den Popo zeigt (ohne sich zu schämen). In einem Falle, in dem es der Erziehung gelungen war, die Sexualerfahrung besonders lange aufzuschieben, kam das vierzehnjährige und bereits menstruierte Mädchen über Anregung der Lektüre auf die Idee, das Verheiratetsein bestehe in einer „Mischung des Blutes“, und da die eigene Schwester noch nicht die Periode hatte, versuchte die Lüsterne ein Attentat auf eine Besucherin, welche gestanden hatte, eben zu menstruieren, um sie zu dieser „Blutvermischung“ zu nötigen.
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Die infantilen Meinungen über das Wesen der Ehe, die nicht selten von der bewußten Erinnerung festgehalten werden, haben für die Symptomatik späterer neurotischer Erkrankung große Bedeutung. Sie schaffen sich zunächst Ausdruck in Kinderspielen, in denen man das miteinander tut, was das Verheiratetsein ausmacht, und dann später einmal kann sich der Wunsch verheiratet zu sein die infantile Ausdrucksform wählen, um in einer zunächst unkenntlichen Phobie oder einem entsprechenden Symptom aufzutreten.3)
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Es wären dies die wichtigsten der typischen, in frühen Kindheitsjahren und spontan, nur unter dem Einflusse der sexuellen Triebkomponenten produzierten Sexualtheorien des Kindes. Ich weiß, daß ich weder die Vollständigkeit des Materials noch die Herstellung des lückenlosen Zusammenhanges mit dem sonstigen Kinderleben erreicht habe. Einzelne Nachträge kann ich hier noch anfügen, die sonst jeder Kundige vermißt hätte. So zum Beispiel die bedeutsame Theorie, daß man ein Kind durch einen Kuß bekommt, die wie selbstverständlich die Vorherrschaft der erogenen Mundzone verrät. Nach meiner Erfahrung ist diese Theorie ausschließlich feminin und wird als pathogen manchmal bei Mädchen angetroffen, bei denen die Sexualforschung in der Kindheit die stärksten Hemmungen erfahren hat. Eine meiner Patientinnen gelangte durch eine zufällige Wahrnehmung zur Theorie der „Couvade“, die bekanntlich bei manchen Völkern allgemeine Sitte ist und wahrscheinlich die Absicht hat, dem nie völlig zu besiegenden Zweifel an der Paternität zu widersprechen. Da ein etwas sonderbarer Onkel nach der Geburt seines Kindes tagelang zu Hause blieb und die Besucher im Schlafrock empfing, schloß sie, daß bei einer Geburt beide Eltern beteiligt seien und zu Bette gehen müßten.
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Um das zehnte oder elfte Lebensjahr tritt die sexuelle Mitteilung an die Kinder heran. Ein Kind, welches in ungehemmteren sozialen Verhältnissen aufgewachsen ist oder sonst glücklichere Gelegenheit zur Beobachtung gefunden hat, teilt anderen mit, was es weiß, weil es sich dabei reif und überlegen empfinden kann. Was die Kinder so erfahren, ist meist das Richtige, das heißt es wird ihnen die Existenz der Vagina und deren Bestimmung verraten, aber sonst sind diese Aufklärungen, die sie voneinander entlehnen, nicht selten mit Falschem vermengt, mit Überresten der älteren infantilen Sexualtheorien behaftet. Vollständig und zur Lösung des uralten Problems ausreichend sind sie fast nie. Wie früher die Unkenntnis der Vagina, so hindert jetzt die des Samens die Einsicht in den Zusammenhang. Das Kind kann nicht erraten, daß aus dem männlichen Geschlechtsglied noch eine andere Substanz entleert wird als der Harn, und gelegentlich zeigt sich ein „unschuldiges Mädchen“ noch in der Brautnacht entrüstet darüber, daß der Mann „in sie hineinuriniere“. An diese Mitteilungen in den Jahren der Vorpubertät schließt sich nun ein neuer Aufschwung der kindlichen Sexualforschung; aber die Theorien, welche die Kinder jetzt schaffen, haben nicht mehr das typische und ursprüngliche Gepräge, das für die frühkindlichen, primären, charakteristisch war, solange die infantilen Sexualkomponenten ungehemmt und unverwandelt ihren Ausdruck in Theorien durchsetzen konnten. Die späteren Denkbemühungen zur Lösung der sexuellen Rätsel schienen mir die Sammlung nicht zu verlohnen, sie können auch auf pathogene Bedeutung wenig Anspruch mehr erheben. Ihre Mannigfaltigkeit ist natürlich in erster Linie von der Natur der erhaltenen Aufklärung abhängig; ihre Bedeutung liegt vielmehr darin, daß sie die unbewußt gewordenen Spuren jener ersten Periode des sexuellen Interesses wieder erwecken, so daß nicht selten masturbatorische Sexualbetätigung und ein Stück der Gefühlsablösung von den Eltern an sie anknüpft. Daher das verdammende Urteil der Erzieher, daß solche Aufklärung in diesen Jahren die Kinder „verderbe“.
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Einige wenige Beispiele mögen zeigen, welche Elemente oft in diese späten Grübeleien der Kinder über das Sexualleben eingehen. Ein Mädchen hat von den Schulkolleginnen gehört, daß der Mann der Frau ein Ei gibt, welches sie in ihrem Leibe ausbrütet. Ein Knabe, der auch vom Ei gehört hat, identifiziert dieses „Ei“ mit dem vulgär ebenso benannten Hoden und zerbricht sich den Kopf darüber, wie denn der Inhalt des Hodensackes sich immer wieder erneuern kann. Die Aufklärungen reichen selten so weit, um wesentliche Unsicherheiten über die Geschlechtsvorgänge zu verhüten. So können Mädchen zur Erwartung kommen, der Geschlechtsverkehr finde nur ein einzigesmal statt, dauere aber da sehr lange, vierundzwanzig Stunden, und von diesem einen Male kämen der Reihe nach alle Kinder. Man sollte meinen, dieses Kind habe Kenntnis von dem Fortpflanzungsvorgang bei gewissen Insekten gewonnen; aber diese Vermutung bestätigt sich nicht, die Theorie erscheint als eine selbständige Schöpfung. Andere Mädchen übersehen die Tragzeit, das Leben im Mutterleibe, und nehmen an, daß das Kind unmittelbar nach der Nacht des ersten Verkehrs zum Vorschein komme. Marcell Prévost hat diesen Jungmädchenirrtum in einer der „Lettres de femmes“ zu einer lustigen Geschichte verarbeitet. Schwer zu erschöpfen und vielleicht im allgemeinen nicht uninteressant ist das Thema dieser späten Sexualforschung der Kinder oder auf der kindlichen Stufe zurückgehaltenen Adoleszenten, aber es liegt meinem Interesse ferner, und ich muß nur noch hervorheben, daß dabei von den Kindern viel Unrechtes zutage gefördert wird, was dazu bestimmt ist, älterer, besserer, aber unbewußt gewordener und verdrängter Erkenntnis zu widersprechen.
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Auch die Art, wie die Kinder sich gegen die ihnen zugehenden Mitteilungen verhalten, hat ihre Bedeutung. Bei manchen ist die Sexualverdrängung soweit gediehen, daß sie nichts anhören wollen, und diesen gelingt es auch, bis in späte Jahre unwissend zu bleiben, scheinbar unwissend wenigstens, bis in der Psychoanalyse der Neurotischen das aus früher Kindheit stammende Wissen zum Vorschein kommt. Ich weiß auch von zwei Knaben zwischen zehn und dreizehn Jahren, welche die sexuelle Aufklärung zwar anhörten, aber dem Gewährsmanne die ablehnende Antwort gaben: Es ist möglich, daß dein Vater und andere Leute so etwas tun, aber von meinem Vater weiß ich es gewiß, daß er es nie tun würde. Wie mannigfaltig immer dieses spätere Benehmen der Kinder gegen die Befriedigung der sexuellen Wißbegierde sein mag, für ihre ersten Kinderjahre dürfen wir ein durchaus gleichförmiges Verhalten annehmen und glauben, daß sie damals alle aufs eifrigste bestrebt waren zu erfahren, was die Eltern miteinander tun, woraus dann die Kinder werden.
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1)Vgl. hiezu die Analyse des fünfjährigen Knaben im Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen. 1. Halbbd. 1909. [Bd. VIII dieser Gesamtausgabe.]
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2)In dem 1794 veröffentlichten, autobiographischen Buche „Monsieur Nicolas“ bestätigt Restif de la Brétonne dieses sadistische Mißverständnis des Koitus in der Erzählung eines Eindruckes aus seinem vierten Lebensjahre.
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3)Die für die spätere Neurose bedeutsamsten Kinderspiele sind das „Doktorspiel“ und „Papa- und Mama“-Spielen.
1908-004F:2
Änderung ab 1908-004/1909 und ab 1908-004/1924 und ab 1908-004/1931
| konstituierter Text 1908-004F:2 | Erschien in „Sexualprobleme“, der Zeitschrift „Mutterschutz“, Neue Folge, IX. Jahrgang 1908; dann in der zweiten Folge der „Sammlung kleiner Schriften zur Neurosenlehre“. |
| 1908-004/1908.01:1 | von Sigm Freud (Wien) |
| 1908-004/1908:763 | Von Prof. Dr. Sigm. Freud (Wien). |
| 1908-004/1909:159 | [Fußnote zum Titel:] Aus Sexualprobleme, Der Zeitschrift „Mutterschutz“ neue Folge. 4. Jahrg. 1908. |
| 1908-004/1912:159 | [Fußnote zum Titel:] Aus Sexualprobleme, Der Zeitschrift „Mutterschutz“ neue Folge. 4. Jahrg. 1908. |
| 1908-004/1921:159 | [Fußnote zum Titel:] Aus Sexualprobleme, Der Zeitschrift „Mutterschutz“ neue Folge. 4. Jahrg. 1908. |
| 1908-004/1924:168 | Erschien in „Sexualprobleme“, der Zeitschrift „Mutterschutz“, Neue Folge, IX. Jahrgang 1908; dann in der zweiten Folge der „Sammlung kleiner Schriften zur Neurosenlehre“. |
| 1908-004/1931:43 | (1908) |
1908-004F:3
Änderung ab 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:3 | stammt aus mehreren Quellen |
| 1908-004/1908.01:1 | rührt aus mehreren Quellen |
| 1908-004/1908:763 | stammt aus mehreren Quellen |
| 1908-004/1909:159 | stammt aus mehreren Quellen |
| 1908-004/1912:159 | stammt aus mehreren Quellen |
| 1908-004/1921:159 | stammt aus mehreren Quellen |
| 1908-004/1924:168 | stammt aus mehreren Quellen |
| 1908-004/1931:43 | stammt aus mehreren Quellen |
1908-004F:3
Änderung ab 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:3 | bewußt in Erinnerung haben |
| 1908-004/1908.01:1 | bewußt erinnern |
| 1908-004/1908:763 | bewusst in Erinnerung haben |
| 1908-004/1909:159 | bewußt in Erinnerung haben |
| 1908-004/1912:159 | bewußt in Erinnerung haben |
| 1908-004/1921:159 | bewußt in Erinnerung haben |
| 1908-004/1924:168 | bewußt in Erinnerung haben |
| 1908-004/1931:43 | bewußt in Erinnerung haben |
1908-004F:6
Änderung nur in 1908-004/1912
| konstituierter Text 1908-004F:6 | in einem zusammengefaßt |
| 1908-004/1908.01:2 | in einem zusammengefaßt |
| 1908-004/1908:764 | in einem zusammengefasst |
| 1908-004/1909:160 | in einem zusammengefaßt |
| 1908-004/1912:160 | in eines zusammengefaßt |
| 1908-004/1921:160 | in einem zusammengefaßt |
| 1908-004/1924:169 | in einem zusammengefaßt |
| 1908-004/1931:44 | in einem zusammengefaßt |
1908-004F:7
Änderung ab 1908-004/1909
| konstituierter Text 1908-004F:7 | vorzeitiger Äußerung desselben |
| 1908-004/1908.01:2 | vorzeitiger Äußerung derselben |
| 1908-004/1908:765 | vorzeitiger Äusserung derselben |
| 1908-004/1909:161 | vorzeitiger Äußerung desselben |
| 1908-004/1912:161 | vorzeitiger Äußerung desselben |
| 1908-004/1921:161 | vorzeitiger Äußerung desselben |
| 1908-004/1924:170 | vorzeitiger Äußerung desselben |
| 1908-004/1931:45 | vorzeitiger Äußerung desselben |
1908-004F:8
Zusatz ab 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:8 | Mitteilungen vorwiegend nur auf die |
| 1908-004/1908.01:3 | Mittheilungen nur auf die |
| 1908-004/1908:765 | Mitteilungen vorwiegend nur auf die |
| 1908-004/1909:161 | Mitteilungen vorwiegend nur auf die |
| 1908-004/1912:161 | Mitteilungen vorwiegend nur auf die |
| 1908-004/1921:161 | Mitteilungen vorwiegend nur auf die |
| 1908-004/1924:170 | Mitteilungen vorwiegend nur auf die |
| 1908-004/1931:45 | Mitteilungen vorwiegend nur auf die |
1908-004F:8
Änderung ab 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:8 | Gestaltung der Symptome |
| 1908-004/1908.01:3 | Gestaltung des Symptoms |
| 1908-004/1908:765 | Gestaltung der Symptome |
| 1908-004/1909:161 | Gestaltung der Symptome |
| 1908-004/1912:161 | Gestaltung der Symptome |
| 1908-004/1921:161 | Gestaltung der Symptome |
| 1908-004/1924:171 | Gestaltung der Symptome |
| 1908-004/1931:46 | Gestaltung der Symptome |
1908-004F:10
Änderung ab 1908-004/1909
| konstituierter Text 1908-004F:10 | sind dann noch imstande |
| 1908-004/1908.01:3 | sind dann doch im Stande |
| 1908-004/1908:766 | sind dann doch imstande |
| 1908-004/1909:162 | sind dann noch imstande |
| 1908-004/1912:162 | sind dann noch imstande |
| 1908-004/1921:162 | sind dann noch imstande |
| 1908-004/1924:171 | sind dann noch imstande |
| 1908-004/1931:46 | sind dann noch imstande |
1908-004F:11
Änderung ab 1908-004/1909
| konstituierter Text 1908-004F:11 | großartigen Problem |
| 1908-004/1908.01:4 | großartigsten Problem |
| 1908-004/1908:766 | grossartigsten Problem |
| 1908-004/1909:162 | großartigen Problem |
| 1908-004/1912:162 | großartigen Problem |
| 1908-004/1921:162 | großartigen Problem |
| 1908-004/1924:172 | großartigen Problem |
| 1908-004/1931:47 | großartigen Problem |
1908-004F:11
Änderung ab 1908-004/1912 und ab 1908-004/1921 und ab 1908-004/1924
| konstituierter Text 1908-004F:11 | die nur nicht immer offen |
| 1908-004/1908.01:4 | die nun nicht immer offen |
| 1908-004/1908:767 | die nun nicht immer offen |
| 1908-004/1909:163 | die nun nicht immer offen |
| 1908-004/1912:163 | die nur nicht immer offen |
| 1908-004/1921:163 | die nun nicht immer offen |
| 1908-004/1924:172 | die nur nicht immer offen |
| 1908-004/1931:47 | die nur nicht immer offen |
1908-004F:12
Änderung ab 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:12 | sehr wohl imstande ist |
| 1908-004/1908.01:5 | sehr wol im Stande sind |
| 1908-004/1908:768 | sehr wohl imstande ist |
| 1908-004/1909:164 | sehr wohl imstande ist |
| 1908-004/1912:164 | sehr wohl imstande ist |
| 1908-004/1921:164 | sehr wohl imstande ist |
| 1908-004/1924:173 | sehr wohl imstande ist |
| 1908-004/1931:48 | sehr wohl imstande ist |
1908-004F:12
Änderung ab 1908-004/1908 und ab 1908-004/1912 und ab 1908-004/1921 und ab 1908-004/1924
| konstituierter Text 1908-004F:12 | war der Knabe dreieinhalb Jahre alt |
| 1908-004/1908.01:5 | war der Knabe 3 1/2 J. alt |
| 1908-004/1908:768 | war der Knabe 2¹/₂ Jahre alt |
| 1908-004/1909:164 | war der Knabe 2¹/₂ Jahre alt |
| 1908-004/1912:164 | war der Knabe 3¹/₂ Jahre alt |
| 1908-004/1921:164 | war der Knabe 2¹/₂ Jahre alt |
| 1908-004/1924:173 | war der Knabe dreieinhalb Jahre alt |
| 1908-004/1931:49 | war der Knabe dreieinhalb Jahre alt |
1908-004F:15
Änderung nur in 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:15 | das hauptsächlichste autoerotische Sexualobjekt |
| 1908-004/1908.01:6 | das hauptsächlichste autoerotische Sexualobjekt |
| 1908-004/1908:769 | das hauptsächliche autoerotische Sexualobjekt |
| 1908-004/1909:165 | das hauptsächlichste autoerotische Sexualobjekt |
| 1908-004/1912:165 | das hauptsächlichste autoerotische Sexualobjekt |
| 1908-004/1921:165 | das hauptsächlichste autoerotische Sexualobjekt |
| 1908-004/1924:175 | das hauptsächlichste autoerotische Sexualobjekt |
| 1908-004/1931:50 | das hauptsächlichste autoerotische Sexualobjekt |
1908-004F:16
Änderung ab 1908-004/1909
| konstituierter Text 1908-004F:16 | und den Mann unfähig macht |
| 1908-004/1908.01:6 | und ihn unfähig macht |
| 1908-004/1908:770 | und ihn unfähig macht |
| 1908-004/1909:165 | und den Mann unfähig macht |
| 1908-004/1912:165 | und den Mann unfähig macht |
| 1908-004/1921:165 | und den Mann unfähig macht |
| 1908-004/1924:175 | und den Mann unfähig macht |
| 1908-004/1931:51 | und den Mann unfähig macht |
1908-004F:17
Änderung ab 1908-004/1921
| konstituierter Text 1908-004F:17 | wie es dem Knaben |
| 1908-004/1908.01:8 | wie sie dem Knaben |
| 1908-004/1908:771 | wie sie dem Knaben |
| 1908-004/1909:167 | wie sie dem Knaben |
| 1908-004/1912:167 | wie sie dem Knaben |
| 1908-004/1921:167 | wie es dem Knaben |
| 1908-004/1924:177 | wie es dem Knaben |
| 1908-004/1931:52 | wie es dem Knaben |
1908-004F:18
Änderung nur in 1908-004/1912
| konstituierter Text 1908-004F:18 | den Anstoß zu seiner Entwicklung |
| 1908-004/1908.01:8 | den Anstoß zu seiner Entwicklung |
| 1908-004/1908:771 | den Anstoss zu seiner Entwickelung |
| 1908-004/1909:167 | den Anstoß zu seiner Entwicklung |
| 1908-004/1912:167 | den Anstoß zu einer Entwicklung |
| 1908-004/1921:167 | den Anstoß zu seiner Entwicklung |
| 1908-004/1924:177 | den Anstoß zu seiner Entwicklung |
| 1908-004/1931:52 | den Anstoß zu seiner Entwicklung |
1908-004F:19
Änderung nur in 1908-004/1912
| konstituierter Text 1908-004F:19 | im Märchen von Rotkäppchen |
| 1908-004/1908.01:8 | im Märchen von Rothkäppchen |
| 1908-004/1908:772 | im Märchen von Rotkäppchen |
| 1908-004/1909:168 | im Märchen von Rotkäppchen |
| 1908-004/1912:168 | im Märchen vom Rotkäppchen |
| 1908-004/1921:168 | im Märchen von Rotkäppchen |
| 1908-004/1924:178 | im Märchen von Rotkäppchen |
| 1908-004/1931:53 | im Märchen von Rotkäppchen |
1908-004F:19
Änderung ab 1908-004/1908 und ab 1908-004/1924
| konstituierter Text 1908-004F:19 | an eine andere Geburtstheorie glaubten |
| 1908-004/1908.01:9 | an eine andere Geburtstheorie glaubten |
| 1908-004/1908:772 | an eine andere Geschlechtstheorie glaubten |
| 1908-004/1909:168 | an eine andere Geschlechtstheorie glaubten |
| 1908-004/1912:168 | an eine andere Geschlechtstheorie glaubten |
| 1908-004/1921:168 | an eine andere Geschlechtstheorie glaubten |
| 1908-004/1924:178 | an eine andere Geburtstheorie glaubten |
| 1908-004/1931:53 | an eine andere Geburtstheorie glaubten |
1908-004F:21
Emendation gegen 1908-004/1924
| konstituierter Text 1908-004F:21 | in einer Ecke ihrer Zelle |
| 1908-004/1908.01:9 | in einer Ecke ihrer Zelle |
| 1908-004/1908:773 | in einer Ecke ihrer Zelle |
| 1908-004/1909:169 | in einer Ecke ihrer Zelle |
| 1908-004/1912:169 | in einer Ecke ihrer Zelle |
| 1908-004/1921:169 | in einer Ecke ihrer Zelle |
| 1908-004/1924:179 | in einer Ecke ihre Zelle |
| 1908-004/1931:54 | in einer Ecke ihrer Zelle |
1908-004F:22
Änderung ab 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:22 | daß die Kinder diesen von ihnen beobachteten Vorgang |
| 1908-004/1908.01:10 | ob die Kinder dieses von ihnen beobachteten Vorgang |
| 1908-004/1908:773 | dass die Kinder diesen von ihnen beobachteten Vorgang |
| 1908-004/1909:169 | daß die Kinder diesen von ihnen beobachteten Vorgang |
| 1908-004/1912:169 | daß die Kinder diesen von ihnen beobachteten Vorgang |
| 1908-004/1921:169 | daß die Kinder diesen von ihnen beobachteten Vorgang |
| 1908-004/1924:179 | daß die Kinder diesen von ihnen beobachteten Vorgang |
| 1908-004/1931:55 | daß die Kinder diesen von ihnen beobachteten Vorgang |
1908-004F:22
Änderung ab 1908-004/1908 und ab 1908-004/1909
| konstituierter Text 1908-004F:22 | agnoszieren würden; öfter |
| 1908-004/1908.01:10 | regelmäßig agnosciren. Öfters |
| 1908-004/1908:774 | agnoszieren würden; öfters |
| 1908-004/1909:169 | agnoszieren würden; öfter |
| 1908-004/1912:169 | agnoszieren würden; öfter |
| 1908-004/1921:169 | agnoszieren würden; öfter |
| 1908-004/1924:179 | agnoszieren würden; öfter |
| 1908-004/1931:55 | agnoszieren würden; öfter |
1908-004F:23
Änderung nur in 1908-004/1921
| konstituierter Text 1908-004F:23 | wo sie hätte Bestätigung bringen können |
| 1908-004/1908.01:10 | wo sie hätte Bestätigung bringen können |
| 1908-004/1908:774 | wo sie hätte Bestätigung bringen können |
| 1908-004/1909:169 | wo sie hätte Bestätigung bringen können |
| 1908-004/1912:169 | wo sie hätte Bestätigung bringen können |
| 1908-004/1921:169 | wo sie hätte Betätigung bringen können |
| 1908-004/1924:180 | wo sie hätte Bestätigung bringen können |
| 1908-004/1931:55 | wo sie hätte Bestätigung bringen können |
1908-004F:23
Zusatz ab 1908-004/1909
| konstituierter Text 1908-004F:23 | gar nicht anders denn als ein Wehren |
| 1908-004/1908.01:10 | gar nicht anders als ein Wehren |
| 1908-004/1908:774 | gar nicht anders als ein Wehren |
| 1908-004/1909:170 | gar nicht anders denn als ein Wehren |
| 1908-004/1912:170 | gar nicht anders denn als ein Wehren |
| 1908-004/1921:170 | gar nicht anders denn als ein Wehren |
| 1908-004/1924:180 | gar nicht anders denn als ein Wehren |
| 1908-004/1931:56 | gar nicht anders denn als ein Wehren |
1908-004F:26
Änderung ab 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:26 | Die infantilen Meinungen |
| 1908-004/1908.01:11 | Diese infantilen Meinungen |
| 1908-004/1908:776 | Die infantilen Meinungen |
| 1908-004/1909:171 | Die infantilen Meinungen |
| 1908-004/1912:171 | Die infantilen Meinungen |
| 1908-004/1921:171 | Die infantilen Meinungen |
| 1908-004/1924:182 | Die infantilen Meinungen |
| 1908-004/1931:57 | Die infantilen Meinungen |
1908-004F:27
Änderung ab 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:27 | kann ich hier noch anfügen |
| 1908-004/1908.01:12 | kann ich noch hier anfügen |
| 1908-004/1908:776 | kann ich hier noch anfügen |
| 1908-004/1909:171 | kann ich hier noch anfügen |
| 1908-004/1912:171 | kann ich hier noch anfügen |
| 1908-004/1921:171 | kann ich hier noch anfügen |
| 1908-004/1924:182 | kann ich hier noch anfügen |
| 1908-004/1931:58 | kann ich hier noch anfügen |
1908-004F:27
Änderung ab 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:27 | die Besucher im Schlafrock empfing |
| 1908-004/1908.01:12 | die Besuche im Schlafrock empfing |
| 1908-004/1908:776 | die Besucher im Schlafrock empfing |
| 1908-004/1909:172 | die Besucher im Schlafrock empfing |
| 1908-004/1912:172 | die Besucher im Schlafrock empfing |
| 1908-004/1921:172 | die Besucher im Schlafrock empfing |
| 1908-004/1924:182 | die Besucher im Schlafrock empfing |
| 1908-004/1931:58 | die Besucher im Schlafrock empfing |
1908-004F:27
Änderung nur in 1908-004/1912
| konstituierter Text 1908-004F:27 | zu Bette gehen müßten |
| 1908-004/1908.01:12 | zu Bette gehen müßten |
| 1908-004/1908:776 | zu Bette gehen müssten |
| 1908-004/1909:172 | zu Bette gehen müßten |
| 1908-004/1912:172 | zu Bette gehen müssen |
| 1908-004/1921:172 | zu Bette gehen müßten |
| 1908-004/1924:182 | zu Bette gehen müßten |
| 1908-004/1931:58 | zu Bette gehen müßten |
1908-004F:28
Änderung ab 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:28 | weil es sich dabei reif und überlegen |
| 1908-004/1908.01:12 | weil es sich dabei als reif und überlegen |
| 1908-004/1908:777 | weil es sich dabei reif und überlegen |
| 1908-004/1909:172 | weil es sich dabei reif und überlegen |
| 1908-004/1912:172 | weil es sich dabei reif und überlegen |
| 1908-004/1921:172 | weil es sich dabei reif und überlegen |
| 1908-004/1924:183 | weil es sich dabei reif und überlegen |
| 1908-004/1931:58 | weil es sich dabei reif und überlegen |
1908-004F:28
Änderung ab 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:28 | unverwandelt ihren Ausdruck in Theorien |
| 1908-004/1908.01:13 | unverwandelt in Theorien ihren Ausdruck |
| 1908-004/1908:777 | unverwandelt ihren Ausdruck in Theorien |
| 1908-004/1909:172 | unverwandelt ihren Ausdruck in Theorien |
| 1908-004/1912:172 | unverwandelt ihren Ausdruck in Theorien |
| 1908-004/1921:172 | unverwandelt ihren Ausdruck in Theorien |
| 1908-004/1924:183 | unverwandelt ihren Ausdruck in Theorien |
| 1908-004/1931:59 | unverwandelt ihren Ausdruck in Theorien |
1908-004F:28
Änderung nur in 1908-004/1921
| konstituierter Text 1908-004F:28 | Daher das verdammende Urteil |
| 1908-004/1908.01:13 | Daher das verdammende Urtheil |
| 1908-004/1908:777 | Daher das verdammende Urteil |
| 1908-004/1909:173 | Daher das verdammende Urteil |
| 1908-004/1912:173 | Daher das verdammende Urteil |
| 1908-004/1921:173 | Darunter das verdammende Urteil |
| 1908-004/1924:183 | Daher das verdammende Urteil |
| 1908-004/1931:59 | Daher das verdammende Urteil |
1908-004F:29
Änderung ab 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:29 | in einer der „Lettres de femmes“ |
| 1908-004/1908.01:13 | in den Lettres de femmes |
| 1908-004/1908:778 | in einer der „Lettres de femmes“ |
| 1908-004/1909:173 | in einer der „Lettres de femmes“ |
| 1908-004/1912:173 | in einer der „Lettres de femmes“ |
| 1908-004/1921:173 | in einer der „Lettres de femmes“ |
| 1908-004/1924:184 | in einer der „Lettres de femmes“ |
| 1908-004/1931:60 | in einer der „Lettres de femmes“ |
1908-004F:29
Änderung nur in 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:29 | viel Unrechtes zutage gefördert |
| 1908-004/1908.01:14 | viel Unrechtes zu Tage gefördert |
| 1908-004/1908:778 | viel Unechtes zutage gefördert |
| 1908-004/1909:173 | viel Unrechtes zutage gefördert |
| 1908-004/1912:173 | viel Unrechtes zutage gefördert |
| 1908-004/1921:173 | viel Unrechtes zutage gefördert |
| 1908-004/1924:184 | viel Unrechtes zutage gefördert |
| 1908-004/1931:60 | viel Unrechtes zutage gefördert |
1908-004F:30
Änderung ab 1908-004/1921
| konstituierter Text 1908-004F:30 | bis in der Psychoanalyse |
| 1908-004/1908.01:14 | bis bei der Psychoanalyse |
| 1908-004/1908:778 | bis bei der Psychoanalyse |
| 1908-004/1909:174 | bis bei der Psychoanalyse |
| 1908-004/1912:174 | bis bei der Psychoanalyse |
| 1908-004/1921:174 | bis in der Psychoanalyse |
| 1908-004/1924:184 | bis in der Psychoanalyse |
| 1908-004/1931:60 | bis in der Psychoanalyse |
1908-004F:32
Änderung ab 1908-004/1909, ab 1908-004/1924 und in 1908-004/1931
| konstituierter Text 1908-004F:32 | Vgl. hiezu die Analyse des fünfjährigen Knaben im Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen. 1. Halbbd. 1909. [Bd. VIII dieser Gesamtausgabe.] |
| 1908-004/1908.01:8 | Vgl. hiezu die Analyse des 5j. Knaben im Jahrbuch f. psychopathologische und psychoanalytische Forschungen I Halbband 1909 |
| 1908-004/1908:771 | Vgl. hiezu die Analyse des 5jährigen Knaben im Jahrbuch für psychopathologische und psychoanalytische Forschungen. I. Halbbd. 1809. |
| 1908-004/1909:167 | Vgl. hiezu die Analyse des 5jährigen Knaben im Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen. 1. Halbbd. 1909. |
| 1908-004/1912:167 | Vgl. hiezu die Analyse des 5jährigen Knaben im Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen. 1. Halbbd. 1909. |
| 1908-004/1921:167 | Vgl. hiezu die Analyse des 5jährigen Knaben im Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen. 1. Halbbd. 1909. |
| 1908-004/1924:177 | Vgl. hiezu die Analyse des fünfjährigen Knaben im Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen. 1. Halbbd. 1909. [Bd. VIII dieser Gesamtausgabe.] |
| 1908-004/1931:52 | Vgl. hiezu die Analyse des fünfjährigen Knaben. 1909. [Ges. Schriften, Bd. VIII.] |
1908-004F:33
Änderung ab 1908-004/1908
| konstituierter Text 1908-004F:33 | In dem 1794 veröffentlichten, autobiographischen Buche „Monsieur Nicolas“ bestätigt Restif de la Brétonne dieses sadistische Mißverständnis des Koitus in der Erzählung eines Eindruckes aus seinem vierten Lebensjahre. |
| 1908-004/1908.01:11 | In einem …… |
| 1908-004/1908:774 | In dem 1794 veröffentlichten, autobiographischen Buche ‚Monsieur Nicolas‘ bestätigt Restif de la Brétonne dieses sadistische Missverständnis des Koitus in der Erzählung eines Eindruckes aus seinem vierten Lebensjahr. |
| 1908-004/1909:169 | In dem 1794 veröffentlichten, autobiographischen Buche „Monsieur Nicolas“ bestätigt Restif de la Brétonne dieses sadistische Mißverständnis des Koitus in der Erzählung eines Eindruckes aus seinem vierten Lebensjahre. |
| 1908-004/1912:169 | In dem 1794 veröffentlichten, autobiographischen Buche „Monsieur Nicolas“ bestätigt Restif de la Brétonne dieses sadistische Mißverständnis des Koitus in der Erzählung eines Eindruckes aus seinem vierten Lebensjahre. |
| 1908-004/1921:169 | In dem 1794 veröffentlichten, autobiographischen Buche „Monsieur Nicolas“ bestätigt Restif de la Brétonne dieses sadistische Mißverständnis des Koitus in der Erzählung eines Eindruckes aus seinem vierten Lebensjahre. |
| 1908-004/1924:180 | In dem 1794 veröffentlichten, autobiographischen Buche „Monsieur Nicolas“ bestätigt Restif de la Brétonne dieses sadistische Mißverständnis des Koitus in der Erzählung eines Eindruckes aus seinem vierten Lebensjahre. |
| 1908-004/1931:55 | In dem 1794 veröffentlichten autobiographischen Buche „Monsieur Nicolas“ bestätigt Restif de la Brétonne dieses sadistische Mißverständnis des Koitus in der Erzählung eines Eindruckes aus seinem vierten Lebensjahre. |
1908-004F:3
Neurotiker
Neurotiker
1908-004F:3
Kinderzeit
Kinderzeit
1908-004F:3
Konstruktionen
Konstruktionen
1908-004F:3
Psychoanalysen
Psychoanalysen
1908-004F:4
kindliche Sexualleben
kindliche Sexualleben
1908-004F:4
Sexualtätigkeit
Sexualtätigkeit
1908-004F:4
unterdrückt anderseits die Äußerungen derselben
unterdrückt anderseits die Äußerungen derselben
1908-004F:4
Kindheitserinnerungen
Kindheitserinnerungen
1908-004F:4
psychoanalytische Technik
psychoanalytische Technik
1908-004F:6
Erziehungsdruck
Erziehungsdruck
1908-004F:6
Sexualtriebes
Sexualtriebes
1908-004F:6
vor allem das zeitliche Auftreten
vor allem das zeitliche Auftreten
1908-004F:6
Sexualinteresses
Sexualinteresses
1908-004F:6
der Beschäftigung mit den sexuellen Problemen
der Beschäftigung mit den sexuellen Problemen
1908-004F:6
Pubertät
Pubertät
1908-004F:7
degenerative Anlage
degenerative Anlage
1908-004F:7
C. G. Jung
C. G. Jung
1908-004F:7
an denselben Komplexen erkranken
an denselben Komplexen erkranken
1908-004F:7
diese Komplexe zu bewältigen
diese Komplexe zu bewältigen
1908-004F:7
Unterdrückung
Unterdrückung
1908-004F:7
nur um den Preis von kostspieligen
nur um den Preis von kostspieligen
1908-004F:7
Ersatzbildungen
Ersatzbildungen
1908-004F:7
Analogieschlüssen
Analogieschlüssen
1908-004F:7
Geschlechtstrieb
Geschlechtstrieb
1908-004F:7
eine Neigung zur
eine Neigung zur
1908-004F:7
Frühreife
Frühreife
1908-004F:7
Konstitution
Konstitution
1908-004F:7
Havelock Ellis
Havelock Ellis
1908-004F:8
Sexualentwicklung
Sexualentwicklung
1908-004F:8
infantilen Sexualtheorien
infantilen Sexualtheorien
1908-004F:8
für das Verständnis der
für das Verständnis der
1908-004F:8
Mythen
Mythen
1908-004F:8
Märchen
Märchen
1908-004F:8
Neurosen
Neurosen
1908-004F:8
noch in Geltung sind
noch in Geltung sind
1908-004F:8
einen bestimmenden Einfluß
einen bestimmenden Einfluß
1908-004F:10
Wissensdrang
Wissensdrang
1908-004F:10
erwacht hier überhaupt nicht spontan
erwacht hier überhaupt nicht spontan
1908-004F:10
eigensüchtigen Triebe
eigensüchtigen Triebe
1908-004F:10
von der Ankunft eines neuen Kindes betroffen
von der Ankunft eines neuen Kindes betroffen
1908-004F:10
verschärfend auf seine
verschärfend auf seine
1908-004F:10
Denkfähigkeit
Denkfähigkeit
1908-004F:10
Feindseligkeit
Feindseligkeit
1908-004F:10
gegen den Konkurrenten
gegen den Konkurrenten
1908-004F:10
Luft macht
Luft macht
1908-004F:11
die Frage, woher die Kinder kommen
die Frage, woher die Kinder kommen
1908-004F:11
Den Nachklang dieser ersten Rätselfrage
Den Nachklang dieser ersten Rätselfrage
1908-004F:11
Sage
Sage
1908-004F:11
ein Produkt der
ein Produkt der
1908-004F:11
Lebensnot
Lebensnot
1908-004F:11
von seiner Anregung frei macht
von seiner Anregung frei macht
1908-004F:11
Forschertrieb
Forschertrieb
1908-004F:11
einen Verweis für seine
einen Verweis für seine
1908-004F:11
Wißbegierde
Wißbegierde
1908-004F:11
energische Zweifel
energische Zweifel
1908-004F:11
der Storchtheorie den Glauben verweigern
der Storchtheorie den Glauben verweigern
1908-004F:11
von dieser ersten Täuschung und Abweisung an
von dieser ersten Täuschung und Abweisung an
1908-004F:11
Mißtrauen
Mißtrauen
1908-004F:11
Geheimnis
Geheimnis
1908-004F:11
den ersten Anlaß eines
den ersten Anlaß eines
1908-004F:11
„psychischen Konflikts“
„psychischen Konflikts“
1908-004F:11
Autorität
Autorität
1908-004F:11
Aus diesem psychischen Konflikte kann bald eine
Aus diesem psychischen Konflikte kann bald eine
1908-004F:11
„psychische Spaltung“
„psychische Spaltung“
1908-004F:11
Sistierung des Nachdenkens
Sistierung des Nachdenkens
1908-004F:11
zur unterdrückten, „unbewußten“
zur unterdrückten, „unbewußten“
1908-004F:11
Kernkomplex
Kernkomplex
1908-004F:11
der Neurose
der Neurose
1908-004F:11
findet sich auf diese Weise konstituiert
findet sich auf diese Weise konstituiert
1908-004F:12
Analyse eines fünfjährigen Knaben
Analyse eines fünfjährigen Knaben
Verknüpfte Quelle:
Analyse der Phobie eines 5jährigen Knaben
1908-004F:12
Graviditätsveränderung
Graviditätsveränderung
1908-004F:12
den scharfen Augen des Kindes nicht entgeht
den scharfen Augen des Kindes nicht entgeht
1908-004F:12
kindlichen Sexualforschung
kindlichen Sexualforschung
1908-004F:12
verdrängt und vergessen
verdrängt und vergessen
1908-004F:13
„Storchfabel“
„Storchfabel“
1908-004F:13
gehört also nicht zu den
gehört also nicht zu den
1908-004F:13
Beobachtung der Tiere
Beobachtung der Tiere
1908-004F:13
die den Unglauben des Kindes bestärkt
die den Unglauben des Kindes bestärkt
1908-004F:13
durch falsche Theorien
durch falsche Theorien
1908-004F:13
der Zustand der eigenen Sexualität ihm aufdrängt
der Zustand der eigenen Sexualität ihm aufdrängt
1908-004F:14
deren Abkunft von den Komponenten des Sexualtriebes
deren Abkunft von den Komponenten des Sexualtriebes
1908-004F:14
die Notwendigkeiten der psychosexuellen Konstitution
die Notwendigkeiten der psychosexuellen Konstitution
1908-004F:15
knüpft an die Vernachlässigung der
knüpft an die Vernachlässigung der
1908-004F:15
Geschlechtsunterschiede
Geschlechtsunterschiede
1908-004F:15
einen Penis zuzusprechen
einen Penis zuzusprechen
1908-004F:15
Sexualkonstitution
Sexualkonstitution
1908-004F:15
ist der Penis
ist der Penis
1908-004F:15
die leitende erogene Zone
die leitende erogene Zone
1908-004F:15
seine Wertschätzung spiegelt sich
seine Wertschätzung spiegelt sich
1908-004F:15
dem Ich
dem Ich
1908-004F:15
um die Wahrnehmung zu beugen
um die Wahrnehmung zu beugen
1908-004F:15
kehrt noch spät in den Träumen des Erwachsenen wieder
kehrt noch spät in den Träumen des Erwachsenen wieder
1908-004F:15
Hermaphroditen
Hermaphroditen
1908-004F:15
geben diese einst allgemeine infantile Vorstellung getreulich wieder
geben diese einst allgemeine infantile Vorstellung getreulich wieder
1908-004F:15
Abscheu
Abscheu
1908-004F:16
„fixiert“
„fixiert“
1908-004F:16
allen Einflüssen des späteren Lebens widersteht
allen Einflüssen des späteren Lebens widersteht
1908-004F:16
bei seinem Sexualobjekt
bei seinem Sexualobjekt
1908-004F:16
ein Homosexueller
ein Homosexueller
1908-004F:16
seine Sexualobjekte unter den Männern suchen
seine Sexualobjekte unter den Männern suchen
1908-004F:16
Peniserregung
Peniserregung
1908-004F:16
Reizung desselben mit der Hand
Reizung desselben mit der Hand
1908-004F:16
mit der Drohung, man werde ihm das Glied abschneiden
mit der Drohung, man werde ihm das Glied abschneiden
1908-004F:16
„Kastrationsdrohung“
„Kastrationsdrohung“
1908-004F:16
Sagen und Mythen zeugen
Sagen und Mythen zeugen
1908-004F:16
das sich an den
das sich an den
1908-004F:16
Kastrationskomplex
Kastrationskomplex
1908-004F:16
An diese Drohung mahnt nun
An diese Drohung mahnt nun
1908-004F:16
erweckt es beim Homosexuellen Grausen anstatt Lust
erweckt es beim Homosexuellen Grausen anstatt Lust
1908-004F:16
Klitoris
Klitoris
1908-004F:16
das dem Penis homologe Organ
das dem Penis homologe Organ
1908-004F:16
männlichen Charakter verleiht
männlichen Charakter verleiht
1908-004F:16
Verdrängungsschubes
Verdrängungsschubes
1908-004F:16
um durch Hinwegräumung dieser männlichen Sexualität
um durch Hinwegräumung dieser männlichen Sexualität
1908-004F:16
Sexualfunktion
Sexualfunktion
1908-004F:16
Klitoriserregbarkeit
Klitoriserregbarkeit
1908-004F:16
hartnäckig festgehalten wird
hartnäckig festgehalten wird
1908-004F:16
anästhetisch
anästhetisch
1908-004F:16
daß die Verdrängung zu übermäßig erfolgt
daß die Verdrängung zu übermäßig erfolgt
1908-004F:17
das aber alsbald vom
das aber alsbald vom
1908-004F:17
Neide
Neide
1908-004F:17
Ich möchte lieber ein Bub sein
Ich möchte lieber ein Bub sein
1908-004F:18
die von der Erregung des Penis ausgehen
die von der Erregung des Penis ausgehen
1908-004F:18
dunkle Impulse zu gewaltsamem Tun
dunkle Impulse zu gewaltsamem Tun
1908-004F:18
die Existenz der Scheide
die Existenz der Scheide
1908-004F:18
ihr steht die Theorie im Wege
ihr steht die Theorie im Wege
1908-004F:18
wird aber vorbildlich für alle spätere
wird aber vorbildlich für alle spätere
1908-004F:18
Denkarbeit
Denkarbeit
1908-004F:18
wirkt für alle Zeiten lähmend fort
wirkt für alle Zeiten lähmend fort
1908-004F:19
Die Unkenntnis der
Die Unkenntnis der
1908-004F:19
Vagina
Vagina
1908-004F:19
auf dem einzig möglichen Wege der
auf dem einzig möglichen Wege der
1908-004F:19
Darmöffnung
Darmöffnung
1908-004F:19
Das Kind muß entleert werden wie ein
Das Kind muß entleert werden wie ein
1908-004F:19
Exkrement
Exkrement
1908-004F:19
Stuhlgang
Stuhlgang
1908-004F:19
aus dem sich öffnenden Nabel
aus dem sich öffnenden Nabel
1908-004F:19
der Bauch werde aufgeschnitten
der Bauch werde aufgeschnitten
1908-004F:19
Diese Theorien werden laut ausgesprochen
Diese Theorien werden laut ausgesprochen
1908-004F:19
die seither eingetretene Verdrängung der analen
die seither eingetretene Verdrängung der analen
1908-004F:19
Sexualkomponente
Sexualkomponente
1908-004F:19
stand seinen konstitutionellen
stand seinen konstitutionellen
1908-004F:19
koprophilen Neigungen
koprophilen Neigungen
1908-004F:19
Haufen Kot
Haufen Kot
1908-004F:19
noch nicht verdammt hatte
noch nicht verdammt hatte
1908-004F:19
der Ekel
der Ekel
1908-004F:19
Die Kloakentheorie
Die Kloakentheorie
1908-004F:20
so kann der Mann ebensogut gebären wie das Weib
so kann der Mann ebensogut gebären wie das Weib
1908-004F:20
phantasieren
phantasieren
1908-004F:20
daß er selbst Kinder bekommt
daß er selbst Kinder bekommt
1908-004F:20
Analerotik
Analerotik
1908-004F:21
Man ißt etwas Bestimmtes und davon bekommt man ein Kind
Man ißt etwas Bestimmtes und davon bekommt man ein Kind
1908-004F:21
Die Geisteskranke
Die Geisteskranke
1908-004F:21
belebt diese infantile Geburtstheorie dann wieder
belebt diese infantile Geburtstheorie dann wieder
1908-004F:21
Maniaka
Maniaka
1908-004F:22
zu Zeugen des
zu Zeugen des
1908-004F:22
elterlichen Sexualverkehrs
elterlichen Sexualverkehrs
1908-004F:22
wenn sie durch irgendeine der häuslichen Zufälligkeiten
wenn sie durch irgendeine der häuslichen Zufälligkeiten
1908-004F:22
sadistischen Auffassung des Koitus
sadistischen Auffassung des Koitus
1908-004F:22
was der stärkere Teil dem schwächeren mit Gewalt antut
was der stärkere Teil dem schwächeren mit Gewalt antut
1908-004F:22
weil sie dem Liebesakte solche Deutung ins Gewalttätige gegeben haben
weil sie dem Liebesakte solche Deutung ins Gewalttätige gegeben haben
1908-004F:22
Wiederkehr jenes dunkeln Impulses zur grausamen Betätigung
Wiederkehr jenes dunkeln Impulses zur grausamen Betätigung
1908-004F:22
sadistische Impuls
sadistische Impuls
1908-004F:22
unter dem Einflusse dunkelster Erinnerungen an den Verkehr der Eltern
unter dem Einflusse dunkelster Erinnerungen an den Verkehr der Eltern
1908-004F:23
der Ausdruck einer der angeborenen sexuellen Komponenten
der Ausdruck einer der angeborenen sexuellen Komponenten
1908-004F:23
In vielen Ehen
In vielen Ehen
1908-004F:23
neuer Schwangerschaft
neuer Schwangerschaft
1908-004F:24
Blutspuren
Blutspuren
1908-004F:24
„Blutscheu“
„Blutscheu“
1908-004F:24
der Nervösen
der Nervösen
1908-004F:24
findet durch diesen Zusammenhang ihre Aufklärung
findet durch diesen Zusammenhang ihre Aufklärung
1908-004F:25
„Verheiratetsein“
„Verheiratetsein“
1908-004F:25
Lustbefriedigung verspricht
Lustbefriedigung verspricht
1908-004F:25
ein Hinwegsetzen über die
ein Hinwegsetzen über die
1908-004F:25
Scham
Scham
1908-004F:25
daß „man vor einander uriniert“
daß „man vor einander uriniert“
1908-004F:25
die Sexualerfahrung besonders lange aufzuschieben
die Sexualerfahrung besonders lange aufzuschieben
1908-004F:25
menstruierte
menstruierte
1908-004F:25
„Mischung des Blutes“
„Mischung des Blutes“
1908-004F:26
Symptomatik
Symptomatik
1908-004F:26
späterer neurotischer Erkrankung große Bedeutung
späterer neurotischer Erkrankung große Bedeutung
1908-004F:26
Sie schaffen sich zunächst Ausdruck in
Sie schaffen sich zunächst Ausdruck in
1908-004F:26
Kinderspielen
Kinderspielen
1908-004F:26
die infantile Ausdrucksform wählen
die infantile Ausdrucksform wählen
1908-004F:26
Phobie
Phobie
1908-004F:26
einem entsprechenden Symptom
einem entsprechenden Symptom
1908-004F:27
spontan, nur unter dem Einflusse der sexuellen
spontan, nur unter dem Einflusse der sexuellen
1908-004F:27
Triebkomponenten
Triebkomponenten
1908-004F:27
Kuß
Kuß
1908-004F:27
die Vorherrschaft der erogenen
die Vorherrschaft der erogenen
1908-004F:27
Mundzone
Mundzone
1908-004F:27
ausschließlich feminin
ausschließlich feminin
1908-004F:27
die stärksten Hemmungen erfahren hat
die stärksten Hemmungen erfahren hat
1908-004F:27
„Couvade“
„Couvade“
1908-004F:27
dem nie völlig zu besiegenden Zweifel an der Paternität zu widersprechen
dem nie völlig zu besiegenden Zweifel an der Paternität zu widersprechen
1908-004F:28
sexuelle Mitteilung
sexuelle Mitteilung
1908-004F:28
mit Überresten der älteren infantilen Sexualtheorien behaftet
mit Überresten der älteren infantilen Sexualtheorien behaftet
1908-004F:28
des Samens
des Samens
1908-004F:28
Vorpubertät
Vorpubertät
1908-004F:28
ein neuer Aufschwung der kindlichen Sexualforschung
ein neuer Aufschwung der kindlichen Sexualforschung
1908-004F:28
solange die infantilen Sexualkomponenten ungehemmt und
solange die infantilen Sexualkomponenten ungehemmt und
1908-004F:28
die unbewußt gewordenen Spuren jener ersten Periode
die unbewußt gewordenen Spuren jener ersten Periode
1908-004F:28
masturbatorische Sexualbetätigung
masturbatorische Sexualbetätigung
1908-004F:28
ein Stück der
ein Stück der
1908-004F:28
Gefühlsablösung von den Eltern
Gefühlsablösung von den Eltern
1908-004F:29
ein Ei gibt
ein Ei gibt
1908-004F:29
Marcell Prévost
Marcell Prévost
1908-004F:29
Lettres de femmes
Lettres de femmes
1908-004F:30
Sexualverdrängung
Sexualverdrängung
1908-004F:30
soweit gediehen, daß sie nichts anhören wollen
soweit gediehen, daß sie nichts anhören wollen
1908-004F:32
Analyse des fünfjährigen Knaben
Analyse des fünfjährigen Knaben
Verknüpfte Quelle:
Analyse der Phobie eines 5jährigen Knaben
1908-004F:33
Restif de la Brétonne
Restif de la Brétonne
1908-004F:33
Monsieur Nicolas
Monsieur Nicolas
1908-004F:34
Kinderspiele sind
Kinderspiele sind
1908-004F:34
Doktorspiel
Doktorspiel
1908-004F:3
aus der unmittelbaren Beobachtung
aus der unmittelbaren Beobachtung
1908-004F:3
ins Bewußte übersetzten
ins Bewußte übersetzten
1908-004F:4
der möglichen Verfälschung in der Rückschau
der möglichen Verfälschung in der Rückschau
1908-004F:6
verschiedene Intensität des
verschiedene Intensität des
1908-004F:7
von den normalen nicht scharf abzugrenzen
von den normalen nicht scharf abzugrenzen
1908-004F:7
wir Gesunde
wir Gesunde
1908-004F:7
greller und deutlicher erkennen lassen
greller und deutlicher erkennen lassen
1908-004F:10
Der selbst erfahrene oder mit Recht befürchtete Entgang an Fürsorge
Der selbst erfahrene oder mit Recht befürchtete Entgang an Fürsorge
1908-004F:11
das Wiedereintreffen so gefürchteter Ereignisse zu verhüten
das Wiedereintreffen so gefürchteter Ereignisse zu verhüten
1908-004F:11
ihre weiteren Forschungen mit
ihre weiteren Forschungen mit
1908-004F:11
durch die Autorität der „Großen“ gehalten
durch die Autorität der „Großen“ gehalten
1908-004F:11
mit der die Bravheit
mit der die Bravheit
1908-004F:14
analog den „genial“ geheißenen Lösungsversuchen
analog den „genial“ geheißenen Lösungsversuchen
1908-004F:15
das hauptsächlichste autoerotische Sexualobjekt
das hauptsächlichste autoerotische Sexualobjekt
1908-004F:15
während die wirklich von der Natur zugelassenen hermaphroditischen Bildungen
während die wirklich von der Natur zugelassenen hermaphroditischen Bildungen
1908-004F:16
kann es zum Abscheu für ihn werden
kann es zum Abscheu für ihn werden
1908-004F:16
entsprechend widerwillig vom Bewußtsein erinnert
entsprechend widerwillig vom Bewußtsein erinnert
1908-004F:16
das Weib entstehen zu lassen
das Weib entstehen zu lassen
1908-004F:16
viele Frauen in ihrer Sexualfunktion daran verkümmern
viele Frauen in ihrer Sexualfunktion daran verkümmern
1908-004F:16
durch hysterische Ersatzbildung
durch hysterische Ersatzbildung
1908-004F:17
Es fühlt sich benachteiligt
Es fühlt sich benachteiligt
1908-004F:18
Daß der Vater etwas damit zu tun hat
Daß der Vater etwas damit zu tun hat
1908-004F:18
dem Penis des Vaters ein solches Eindringen bei der Mutter zuzuschreiben
dem Penis des Vaters ein solches Eindringen bei der Mutter zuzuschreiben
1908-004F:18
ihre Verwerfung und ihr Vergessen erleichtert
ihre Verwerfung und ihr Vergessen erleichtert
1908-004F:19
wie es dem Wolfe
wie es dem Wolfe
1908-004F:19
haben dann völlig vergessen
haben dann völlig vergessen
1908-004F:19
die für so viele Tiere ja zu Recht besteht
die für so viele Tiere ja zu Recht besteht
1908-004F:21
Das ist das Kind, das ich heute geboren habe
Das ist das Kind, das ich heute geboren habe
1908-004F:23
errät zum Teil das Wesen des Geschlechtsaktes
errät zum Teil das Wesen des Geschlechtsaktes
1908-004F:25
mit den eigenen noch lustbetonten Trieben
mit den eigenen noch lustbetonten Trieben
1908-004F:25
daß man einander den Popo zeigt
daß man einander den Popo zeigt
1908-004F:27
wird als pathogen manchmal
wird als pathogen manchmal
1908-004F:27
durch eine zufällige Wahrnehmung zur Theorie der
durch eine zufällige Wahrnehmung zur Theorie der
1908-004F:28
die Existenz der Vagina und deren Bestimmung verraten
die Existenz der Vagina und deren Bestimmung verraten
1908-004F:28
„in sie hineinuriniere“
„in sie hineinuriniere“
1908-004F:28
daß solche Aufklärung in diesen Jahren die Kinder
daß solche Aufklärung in diesen Jahren die Kinder
1908-004F:29
älterer, besserer, aber unbewußt gewordener und verdrängter Erkenntnis zu widersprechen
älterer, besserer, aber unbewußt gewordener und verdrängter Erkenntnis zu widersprechen
1908-004F:30
das aus früher Kindheit stammende Wissen zum Vorschein kommt
das aus früher Kindheit stammende Wissen zum Vorschein kommt
1908-004F:30
was die Eltern miteinander tun
was die Eltern miteinander tun
1908-004F:34
Spielen
Spielen
1908-004F:4
Technik – bestätigt – Psychoanalyse
ein weitgehendes Zutrauen
1908-004F:6
Sexualforschung – geht voraus – Pubertät
in den Jahren vor der
1908-004F:7
Degeneration – ist Merkmal von – Neurotiker
ausgezeichnete Menschenklasse
1908-004F:7
Gesunde – bewältigt – Komplex
ohne groben, praktisch nachweisbaren Schaden
1908-004F:7
Neurotiker – hat als Disposition – Sexualtrieb
sehr häufig einen besonders starken
1908-004F:7
Gesunde – liefert Fallmaterial für – Psychoanalyse
Kindheitserinnerungen erwachsener Gesunder
1908-004F:10
Sexualforschung – hat als Objekt – Geschlechtsunterschied
Grundtatsache zum Ausgange ihrer Forschungen
1908-004F:10
Geschwister – verursacht – Feindseligkeit
mit dem Neuankömmlinge teilen zu müssen
1908-004F:10
Lebensalter – reguliert – Feindseligkeit
Eine größere Altersdifferenz schwächt
1908-004F:10
Wunsch – hat als Objekt – Geschwister
der Wunsch nach einem Gespielen
1908-004F:11
Storchfabel – zählt zu – Mythus
mythologisch bedeutsamen Auskunft
1908-004F:11
Mißtrauen – richtet sich gegen – Erwachsene
gegen die Erwachsenen in sich nähren
1908-004F:12
Vater – therapiert / analysiert – Kind
die dessen Vater mit ihm angestellt
1908-004F:12
Kinderanalyse – bestätigt – Psychoanalyse
den unwiderleglichen Nachweis
1908-004F:13
Kind – identifiziert sich mit – Tier
denen sich das Kind so verwandt fühlt
1908-004F:14
Sexualtheorie, infantile – entspricht – Wahrheit
ein Stück echter Wahrheit
1908-004F:14
Organismus – hat als Disposition – Partialtrieb
bereits im kindlichen Organismus regen
1908-004F:15
Weib mit dem Penis – entstellt – Wahrnehmung
sein Vorurteil bereits stark genug
1908-004F:15
Hermaphroditismus – geht hervor aus – Natur
der Genitalien fast immer
1908-004F:16
Kastrationsdrohung – geht hervor aus – Eltern
von den Eltern oder Wartepersonen dabei ertappt
1908-004F:18
Weib mit dem Penis – verdeckt – Scheide
bleibt für das Kind unentdeckt
1908-004F:19
Nabeltheorien – ist unzugänglich für – Verdrängung
enthalten nichts Anstößiges mehr
1908-004F:20
Phantasie – setzt voraus – Weiblichkeit
femininer Neigungen zu beschuldigen
1908-004F:22
Theorie des Koitus, sadistische – wird verglichen mit – Kampf
mit einer Rauferei
1908-004F:22
Sexualbeobachtung – erhält nachträglich Bedeutung durch – Sexualforschung
ohne es damals zu verwerten
1908-004F:23
Frau – wehrt ab – Sexualverkehr
sträubt sich die Frau wirklich regelmäßig
1908-004F:24
Blut – bestätigt – Theorie des Koitus, sadistische
Als eine Bestätigung seiner Auffassung
1908-004F:24
Blut – zeigt – Sexualverkehr
Zeichen des eingeleiteten sexuellen Verkehres
1908-004F:25
Lektüre – löst aus / triggert – Sexualtheorie, infantile
über Anregung der Lektüre
1908-004F:26
Verheiratetsein – bleibt erhalten in – Erinnerung
von der bewußten Erinnerung festgehalten
1908-004F:28
Aufklärung – bringt Gewinn für – Kind
teilt anderen mit, was es weiß
1908-004F:28
Samen – ist unzugänglich für – Sexualforschung
so hindert jetzt die
1908-004F:29
Sexualtheorie, infantile – geht hervor aus – Tier
bei gewissen Insekten
1908-004F:30
Kind – verleugnet – Sexualverkehr
von meinem Vater weiß ich es gewiß