Citate u Analogien 1899-111/1899

Freud, Sigmund (1899-111/1899): Citate u Analogien

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S.

Citate u Analogien

24/I Für die Art, wie man sich bei der Deutungsarbeit verhalten soll:
Burckhardt. Griech. Kulturgesch. p5, gerade mit heftiger Anstrengung ist
hier das Resultat am wenigsten zu erzwingen; ein leises Aufhorchen
bei gleich mäßigem Fleiß führt weiter.

Zur Schätzung der Phantasien über die Er Wahrheit des analogen Verhaltens 
der Griechen gegen den Mythus, dem sie offen kritische Zweifel 
die historische Realität ¿¿¿¿¿erten (p.26 utt)

Zu den Fortbildungschicksalen infantiler Begriffe.
ps9  Die Namen waren wol uralt u allmählich – was im̄er sie bedeutet haben
mögen – undeutsam geworden , bis das Volk, das sie seit so vielen Generationen 
im Munde führte, sie so weit umgebildet hatte, daß sie wieder an
etwas Deutliches anklingen.

30/I Die Art, wie im griechischen Leben die verschiedenartigsten Auffassungen
über die Götter, ihre Funktionen u Eigenschaften neben einander
bestanden, zeigt die schönsten Analogien mit der Coexistenz von
Widersprüchen im Unbewussten und im Traum.

10/II Wie der Märtyrer gerne leidet, weil er damit für seinen
Glauben zeugt, so leidet der Kranke in der Identificirg, weil
es ihm so gelingt, die Fort¿¿¿¿ der vermißten Person zu
beweisen. Beitrag zum Krankheitswillen.

Datierung CD: 1899?