[Diskussionsbemerkungen Freuds zu:] Bass ›Wort und Gedanke‹ 1909-418/1909.01

Rank, Otto (1909-418/1909.01): [Diskussionsbemerkungen Freuds zu:] Bass ›Wort und Gedanke‹

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    18. Vortragsabend
    am 3. März 1909.




     

    Wort und Gedanke .

    Dr. Bass. /

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    Der Vortragende geht vom Verhältnis des Bewussten zum Unbewussten
    aus, das er durch einen optischen Vergleich versinnbildlicht, indem
    er das Bewusste dem durch einen Heliostaten erleuchteten Teil eines
    dunklen Raumes vergleicht, der mit unmerklichen Schattierungen
    aber vollkommener Kontinuität ins Unbew. übergeht. Allerdings
    sei der Weg unseres Bewussten nichts weniger wie gradlinig u. wird
    in seiner Richtung durch eine Menge ausser dem Bereich des Willens
    gelegener Determinanten beeinflusst.

         Was wir an Gedanken aus dem Unbew. ins B. heraufheben ge-
    schieht unter Überwindung gewichtiger Widerstände. Je mehr im
    Unb. verdrängtes Material einem Gedanken anhaftet, desto
    grösser ist die zur Bewusstmachung nötige Arbeitsleistung, ein
    Satz der nur wieder betonen will, dass die Übergänge vom
    physiol. zum pathol. Denkprozess vielfach nur fliessende u. durch-
    aus unmerkliche sind.

         Die Schwierigkeiten der Bewusstmachung eines Gedankens werden
    aber vielleicht noch überboten, wenn es sich darum handelt, den
    bewusst gewordenen Gedanken in ein Wort zu fassen. Die Ver-
    hältnisse ergäben, etwa in eine Formel gefasst, die Gleichung:
    Es verhält sich das Wort zum Gedanken, wie das Bewusste zum
    Unbewussten. Diese Formel erklärt natürlich auch in sich,
    dass das Wort um so schwerer zu Gebote stehen wird, je mehr ver-
    drängtes Material dem Gedanken anhaftet, welchen es ausdrücken
    soll u. umgekehrt (vgl. diesen Mechanismus in der Psychopath. d. Alltags).
    Das Wort hat aber auch die Aufgabe, in dem Wortempfänger
    einen gleichgrossen und möglichst gleichgearteten Anteil von
    Bewusstem und zugehörigem Unbewusstem auszulösen, wie in
    dem Wortgeber. Hier liegt also das zweite Kriterium für die glück-
    lich oder schlecht getroffene Wahl des Wortes. „Wahl“ natürlich mit
    der Einschränkung, dass der Weg des Wortes aus dem Gedanken heraus
    genau so determiniert ist wie der des Gedankens aus dem Unbewussten.

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    Da nun von jeder Stelle des Physiologischen sich Wege ins Patho-
    logische hinein finden lassen müssen, sei an zwei an der
    Grenze stehende Fälle erinnert, wo das Individuum unter
    einer quälenden Unsicherheit des Gedankenausdruckes
    leidet, die sich darin äußert, dass jedem präziseren Wort
    ein einschränkender oder wägender Beisatz auf dem Fuß
    folgt. Man wäre versucht an krankhafte Bescheidenheit zu
    denken, wenn nicht der Gedanke näher läge, dass das Indiv.
    in einer entscheidenden Situation ein nicht genügend erwogenes
    Wort gesprochen oder das ihm auf der Zunge liegende infolge
    hemmender Erwägungen in für eine Entscheidung nicht
    genügender Form herausgebracht hat. Der eine Typus
    sind die durch vorschnelle Werbung in eine inadäquate Ehe
    hineingeratenen „Siemandln“, der andere die durch Gebrauch
    allzu vorsichtiger Redewendungen an ihrem vermeintlichen
    oder wirklichen Glück vorbeigegangenen, die schüchternen
    Hagestolze.

         Wer weiß auch, ob Sokrates zu jenem Streben nach aller-
    präzisestem Ausdruck des Gedankens gekommen wäre, wenn
    er sich seiner Xanthippe gegenüber in entscheidenden Momenten
    etwas deutlicher ausgedrückt hätte?!

    Diskussion.

    Prof. Freud bemerkt einleitend, die paar Bemerkungen des
    Vortr. haben eine überwältigende suggestive Kraft. Sie
    rufen Verschiedenes in einem auf, gestatten ihm aber nicht,
    sich zu bestimmten Einfällen zu verdichten. Das angeschla-
    gene Thema sei der Beachtung nach den verschiedensten
    Richtungen wert; aber man müsste die aus der Beziehung
    des Denkens zum Wort sich ergebenden Fragen erst gruppieren.
    Es liessen sich daher nur ein paar Dinge ungeordnet u.
    ohne direkte Beziehung zum Vortrag sagen. –

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    Vor allem stecke eine Voraussetzung hinter dem Vortrag: dass
    man nämlich die Leistung des Widerstandes abtrennen
    könnte von der Wortwahl. So etwa, dass sich zunächst
    der Gedanke mit der Zensur herumgeschlagen hätte und
    dann erst in Worte gefasst würde. Der Widerstand setzt sich
    natürlich bis in die Wortwahl fort u. beeinflusst diese
    ausserordentlich. – Wir kennen vom bewussten Gedanken
    nichts als den Wortausdruck. Die Frage sei also: ob die Pro-
    zesse noch anderswo – als bei der Wortwahl eintreten,
    oder ob das Schlachtfeld vorher liegt, oder ob vielleicht auf dem
    ganzen Wege gekämpft wird. Die Ausdrucksweise trägt
    dann alle Charaktere dieses Kampfes an sich. Eine An-
    zahl von Neurotikern erkennt man deutlich an der Rede-
    weise. Auf diesem Weg stellt sich eine sekundäre Ähn-
    lichkeit der Zwangsneurose mit der Paranoia heraus. –
    Es wäre unmöglich, dass die Pat., wenn sie z. B. schlecht
    aufgelegt sind u. unbestimmt sprechen, wirkte nicht der
    Widerstand direkt auf die Wortwahl ein. Man hat da
    oft den Eindruck, dass der Gedanke in Worte gekleidet
    würde, die ihn der Mitteilung unfähig machen. – Der
    Widerstand bedient sich aber noch weiterer Mittel. 
    Die Artikulation und Stimmbildung ist der letzte Platz
    des Schlachtfeldes (die Pat. sprechen so leise oder zerkauen
    beim Sprechen so die Worte, dass man sie nicht versteht).
    Die Zensur oder der Widerstand wirkt noch lange nach
    der Wortwahl u. ein Schema, das die einzelnen Stadien
    unterscheiden u. lokalisieren wollte, würde dem Sach-
    verhalt nicht gerecht.

         Eine andere Bemerkung, die ebenso lose mit dem Thema
    zusammenhängt wäre die: es ist unfraglich, dass unser
    Bewusstsein, das sich ja wie ein Sinnesorgan verhält –

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    zunächst (wie man es beim Kind u. beim primitiven Menschen
    beobachten kann) nur eine bestimmte Richtung hat: u.
    diese geht auf die Vorgänge Wahrnehmung der Außenwelt,
    nicht auf die psychologischen Vorgänge. Mit der Zeit ver-
    liert dieses Organ diese einseitige Einstellung und gewinnt,
    durch die Gefühlsqualitäten veranlasst, die Fähigkeit, sich
    auf das Seelenleben zu richten. Es wird also sekundär zum
    Sinnesorgan für unsere inneren Vorgänge. Zunächst wohl
    für unsere Vorstellungen; u. zw. dadurch, dass diese Vor-
    stellungen mit Worten verbunden werden. Das Be-
    wusstsein ist in dieser Linie nur ein Sinnesorgan für innere
    Wortvorstellungsreste. Darauf beruht im tiefsten Grunde unser
    Vorzug vor dem Tier. Mit Bezug darauf sei auch sehr schwer zu
    entscheiden, ob gewisse Gefühlsregungen beim Kinde bewusst
    oder unbewusst seien. Diese Wortvorstellungenmüssen Reste von solchen
    Eigenschaften jener optischen, akustischen etc. Vorstellungen an
    sich haben, auf die unser Bewusstsein ursprünglich ein-
    gerichtet ist. Die Wortvorstellungen haben eine ganz be-
    stimmte Rolle zum Bewussten u. Unbewussten u. das Problem,
    welcher Natur dieses Verhältnis ist u. wie so die Verdrängung
    einer Vorstellung sich im Unbewusstwerden äussern kann,
    harrt vorläufig noch der Lösung; – Auch das Problem, wieso mit der
    Verdrängung, die sich ja auf einen Affekt bezieht, auch die
    entsprechende Vorstellung unbewusst wird. Wir können uns
    das vorläufig nur so vorstellen, dass die Wortvorstellungen
    der Schlüssel dazu sind.

    Steiner rückt im Anschluss an die Ausführungen des Herrn Prof.
    die praktische Frage in den Vordergrund, ob die Analyse eines
    fremdsprachigen Neurotikers möglich sei; dessen Sprache
    der Arzt gar nicht oder doch nicht vollständig beherrsche. –
    Er glaubt, es würde gehen, da Symptomhandlungen u. Miene –

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    spiel ja wichtige Anhaltspunkte böten. Er meine also, es falle
    dem Wort nicht dieses Monopol zu, an das wir in erster Reihe den-
    ken. Es sei ja bei Neurotikern nichts weniger als der restlose
    Ausdruck des Gedankens. –

    Hitschmann hätte lieber eine umfassendere Anregung über:
    „Sprache und Gedanke“ gehört, die natürlich hätte durch Bei-
    spiele unterstützt werden müssen. –
         Die Heranziehung ganzer Dialekte wäre für den Volkscharakter
    ein wichtiger Anhaltspunkt u. auch beim einzelnen Menschen
    liegt in der Tat, wie er gewisse, wenn auch nebensächliche
    Dinge spricht (ein Tempo, Tonfall etc. seiner Rede) viel
    Charakteristisches. Auch der Einsame und Schweigsame hat
    oft viel zu sagen, so dass auch das Nicht-Wort, das Schweigen
    an bestimmter Stelle sehr vielsagend ist. Und dass der
    Schwätzer, der über alles mögliche spricht, oft nur einen
    bestimmten Gedanken damit verbergen will, hat ja Prof. Freud
    wiederholt erwähnt.

         Genau genommen sind Worte und Sätze niemals nur unvoll-
    ständig wahr, da die Menschen nur einen Bruchteil ihres
    Empfindens wirklich mitteilen.

         Hervorzuheben ist auch, wie leicht sich Menschen (bei einer
    Begegnung z. B.) durch den ersten Satz verraten, wie man
    aus der ersten Äusserung den wichtigsten Komplex erraten
    kann (Beispiele). –

    Federn möchte zu einer Bemerkung des Herrn Professors
    ergänzen, dass das Kind vor dem Reflektieren zum
    Phantasieren komme. – Auch meine er, die Be-
    griffsbildung beim Denken hänge nicht von Worten
    ab, sondern man habe dabei immer ein direktes Gefühl des
    inneren Vorgangs. – Es wäre auch möglich, dass zwischen
    Wort u. Gedanken vielleicht doch eine Zwischenstufe sein könnte.

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    Adler hebt hervor, dass es sich im Laufe der Diskussion heraus-
    gestellt habe, ein wie fruchtbares und beachtenswertes
    Thema der Vortr. angeschlagen habe. – Er geht dann zunächst,
    als Parallelerscheinung zum Vortrag, von der Wichtigkeit Bedeutung des
    abstrakten Denkens oder der Wichtigkeit der Theorie aus. –

         Bei der Wortfindung handle es sich ähnlich um die Aufstellung
    von Symbolen für Abstrakta, die nicht die ganze Weite des
    Anschauungsvermögens erschöpfen. – Die Entwicklung der
    Sprache und des Wortes ist nur ein Spezialfall der menschlichen
    Entwicklung, aber nicht so verschieden von Vorgängen
    im Tierreich. Auch das Tier hat Verständigungsmittel, das
    aber beim Menschen die Sprache im Vordergrund steht hat seine
    bes. Ursache; es hängt sicher mit der Entwicklung des Mundorgans
    zusammen. Es scheint, dass die Sprache nichts anderes ist als
    ein ökonomischer Vorgang zur Stabilisierung eines der Ver-
    ständigungsmittel. Ihr Verhältnis der Sprache zu den Gedanken,
    zum Anschauungs- u. Unterscheidungsvermögen muss hi-
    storisch als ein viel späteres gedacht werden.

         Das Unterscheidungsvermögen liegt aber dem Denken ursprüng-
    lich zugrunde u. von da aus gelangen wir zu einer Theorie der
    Sprache, die sich einigermaßen mit der Streckers deckt.
    Wir müssten aber weiter denken sei in allen Fällen ein To-
    litätsakt, ein Akt der Aggression (wie das Kind zeige, dem eine
    direkte Triebbefr. versagt sei). Der Umweg, der zur Triebbefr. führe,
    gehe über das Organ der Psyche u. es seien sicher zuerst
    Phantasien, die vor den Wortvorstellungen auftraten.
    Wir haben also im Organ der Psyche ein Aggressionsorgan zu
    erblicken, welches den Organismus so richtet, dass die man-
    gelnde Befriedigung auf einem Umweg erreicht werden kann,
    die durch Bewegung erfolgt.
    Die Entwicklungstheorien stehen auf einem ähnlichen Stand-
    punkt; die Ortsveränderung spiele die grösste Rolle. –

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    Mit der Ortsveränderung beginne aber die Entwicklung der
    Unterscheidung. Von hier aus ließe sich die Auffassung
    vertreten, dass Sprache u. Denken Aggressionsakte seien. –

         Die Psychologie der Hagestolze spiele in der Analyse eine
    grosse Rolle (man findet Furcht vor Impotenz oder einer
    nicht ebenbürtigen Frau etc.). – Das Siemandl zeige ein-
    fach passive Eigenschaften; also schwachen Aggressionstrieb,
    Freude an den passiven Triebverwandlungen etc. –

    Rank meint im Gegensatz zu Steiners Ansicht, dass die
    Sprache der Psychoanalyse, ganz im Gegensatz zur
    Internationalität der Liebessprache, sehr schwer zu ver-
    stehen sei, und dass es einer bis in die feinsten Ausdrucks-
    möglichkeiten und Dialektnuancen reichenden Kenntnis
    der Sprache des Pat. bedürfe, um die Chance für eine Hei-
    lung nicht sehr in Frage zu stellen. –

    Bass hebt in seinem Schlusswort hervor, er habe nur gewisse Schwie-
    rigkeiten betonen wollen, die sich beim Ausdruck eines
    Gedankens durch ein präzises Wort einstellen, dass immer
    noch grosse unbefriedigte Reste zurückbleiben. Er ver-
    weist auch die Schwierigkeit, mit der manche Dichter sich
    abmühten, den richtigen Ausdruck eines Gedankens zu
    finden. – Er habe die Ursache dieser zwischen Schwierigkeiten
    darin gesucht, dass dem bewussten Gedanken u. seinem
    Ausdruck durch ein Wort noch eine Zensur eingeschoben sein
    könnte. –

    ~ ~ ~ ~ ~

    Prof. Freud möchte noch auf einen Traum von bestimmter
    Art aufmerksam machen u. daran die Rundfrage knüpfen,
    ob der Traum selbst bekannt sei u. wie seine Deutung
    laute. Es handle sich in diesen Träumen gewöhnlich um
    das Heruntersteigen über eine glatte Mauer oder an der
    Aussenseite eines Hauses in den verschiedensten Formen.
    Der Traum endet gewöhnlich, wenn der Boden erreicht werden
    soll, mit Angst. –

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    Bass hat solche Träume, verbunden mit dem Gefühl touristischer
    Befriedigung. –

    Adler berichtet von zwei Brüdern, die beide solche Träume haben.
    Einer sei ein berühmter Tänzer (Bass „Touristik!“); derselbe Mann
    habe an Pavor nocturnus gelitten, wobei er mit den Füßen auf
    die Mauer klettern wollte u. schrie. – Seine Träume waren immer
    mit Angst verbunden. Die Deutung ergab eine Verfolgungsszene
    (Pat. sind Russen) u. das glückliche Entkommen der Polizei (Vater
    u. Mutter hatten bei den Knaben strenge Wächter gespielt). Als Kinder
    sind Pat. tatsächlich über Veranda, Balkon u. Dach geklettert. – Die
    „glatte Mauer“ steht im Zusammenhang mit einer Reminisz. an ein
    Bad. –

    Hitschmann vermutet, den es sich um den Körper der Mutter handle.

    Sadger erwähnt den Traum eines Pat, der dazu stimmen würde. Der
    Träumer stürzt von einer steilen Felswand in ein unten befindliches
    Wasser. – Pat. wurde mit 4 Jahren von der Mutter ins Bad genommen,
    wo er an ihr heraufkroch, weil ihm das Wasser zu kalt war. – Das
    Herunterstürzen im Traum betrifft also den glatten Mutterleib, unter-
    halb dessen die Vagina liegt. –

    Federn erwähnt, dass das Märchen vom Glasberg in diesen
    Zusammenhang gehöre

    Steiner hat erst kürzlich einen grossen Mann, der mit einer kleinen
    Frau verheiratet ist, einen solchen Traum auf seine Eheverhältnisse
    gedeutet.

    Rank bemerkt, wenn es sich nur um das Heruntersteigen handle,
    so wäre an das Genitale zu denken (die Fellatio heißt im Volks-
    mund: heruntergehen namentlich zum Genitale). –

    Prof. Freud: Bass' Traum sei unbrauchbar, weil zu gut rationalisiert.
    Adlers interessante Ausführungen gehören nicht zum eigentlichen Traum-
    dialekt. – Es handelt sich in diesen Träumen um das Heraufsteigen
    an einem glatten Männerleib (sie hat was Bedentliches zum Anhalten-–
    wolle volle Formen): es sind homosexuelle Lustträume; hergenommen
    von der Art, wie das Kind am Vater heraufsteigt, so dass man dort,
    wo die Angst auftritt (vor Berührung des Bodens) die verdrängte
    Lust der Genitalberührung einsetzen müsste.