[Einleitung der Diskussion] Ueber die Stellung der Frau im Rahmen unseres Vereinslebens 1902-411/1935

Knöpfmacher, Wilhelm (1902-411/1935): [Einleitung der Diskussion] Ueber die Stellung der Frau im Rahmen unseres Vereinslebens

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S.

Editorische Anmerkung.
In diesem Bricht der B’nai B’rith Mitteilungen für Österreich aus 1935 findet sich eine Mitteilungen zu  einem Vortrag on Sigmund Freud:  

[Im Jahr 1902:] 
Freud, Sigmund (1902-411/1935): [Vortrag und Einleitung der Diskussion zu: Über die Stellung der Frau zu unserer Vereinigung]. in: Knöpfmacher, Wilhelm: Entstehungsgeschichte und Chronik der Vereinigung »Wien« B’nai B’rith in Wien. Wien: Verlag Verband der israelitischen Humanitätsvereine »B’nai B’rith« für Österreich 1935:41.

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4. Die Sistierung von Neuaufnahmen in die „Wien“ soll
auch nach der Installierung der neuen Loge aufrecht ge-
halten werden.
Diese Anträge wurden nach Diskussion teils einstimmig,
teils per majora angenommen.
In Ausführung des vorerwähnten Beschlusses wurde in der
Sitzung vom 4. November 1902 beschlossen, daß die Vereinigung
„Wien“ nach Konstituierung der neuen Loge folgendes beschließen
werde: 
Es werden als gemeinsame Lasten und Ausgaben beider
Logen zu behandeln sein:

      a) der Mietzins für die Vereinslokalitäten,
      b) die Beleuchtung und Beheizung,
      c) Entlohnung des Vereinsdieners,
      d) Telephon und
      e) die Kosten der Instandhaltung der Lokalitäten und der
      Einrichtung.

      Zu diesen Lasten trägt jede Vereinigung im Verhältnis ihrer
Mitgliederzahl bei.

      Sobald die Mitgliederzahl der zweiten Vereinigung auf 100
angewachsen sein wird, sollen obige Lasten zu gleichen Teilen
getragen werden.

      Auf Antrag des Expräs. Teltscher wird beschlossen, an
das General-Komitee das Ersuchen zu richten, daß alle öster-
reichischen Logen aufgefordert werden, sich nach Maßgabe ihrer
Mittel an dem galizischen Hilfswerke zu beteiligen.

      Die Loge „Wien“ beschließt zugleich, dem galizischen Hilfs-
verein mit einem Jahresbeitrag von 1000 K beizutreten.

      Auf Anregung des Br. Dr. Kuh wird die Ausarbeitung einer
Instruktion für den ersten Recherchenten beschlossen und Br.
Expräs. Dr. Knöpfmacher mit der Ausarbeitung betraut.

      Im Laufe des Jahres 1902 wurden 17 Sitzungen abgehalten
und in denselben folgende Vorträge gehalten:

      „Über Haeckels Welträtsel“ von Dr. Josef Jerusalem,
      „Über Lazarus’ Ethik des Judentums“ von Dr. Wilhelm
            Knöpfmacher, 

    „Über die Stellung der Frau im Rahmen unseres Vereins-
            lebens“ von Dr. Freud, mit anschließender Diskussion,

      „Über Handelspolitische Revue“ von Ad. Schwarz,
      „Über Berufswahl der Juden“ von Prof. Dr. Ehrmann,
      „Über den Verbandstag“ von Dr. Klemperer,
      „Über Religion und Medizin“ von Prof. Dr. Königstein,
      „Über Bibel und Babel“ von Dr. Ehrmann,
      über „Einiges über die Kunst im Mittelalter“ von Architekt
            Fleischer.