S.
P r o f e s s o r F r e u d ü b e r L e o n D a u d e t.
Das wahre Gesicht eines Chauvinisten und Liberatoriſten.
Das Ausland kennt Leon Daudet, den
Führer der „Action française“, der die „Aktion
cajole“ des Royalistenführers, der mit dem
Gelbe des französischen Hochadels und ultra-
montaner Kleriker sich um seinen Herzog
Philippe von Orleans Propagandist macht;
dieſe Person, der alle Schandtaten und alle
Schlagzeilen der unwahrsten Verleumdung der
Gegner gut genug iſt.
Wer kennt aber im Ausland den Roman-
ſchriftſteller Leon Daudet? Ich glaube, nicht,
daß seine Romane, vom Verfaſſer ſtets als
„Zugänge“ in die „Rykſehein“ überſetzt worden,
ihre geringſte literariſche Kraft nicht mehr als
eindeutig pornographiſche Literatur verboten
werden, ob hieſelbſt der Prozeſſual- und
ſexpathologiſchen Erzeugniſſe ein mehr als
zuchtswidrigendes Bekenntnis abſehen dürfen,
iſt zweifelhaft. In Frankreich trennt man den
Royalistenführer und den Romancier chau-
viniſten Daudet wohl von dem Schöpfer der
eine hohe Kryptoſtain, der Marquise den Saint-
Vrain, welche Romane, was dieſen bezeugen,
die gleichen Rancaiſe, aber von dem
Romancier der R y k s c h e i n wohl nicht mehr
wiſſen. Vor einem Vierzehnage veröffentlichie
in einem ihrer „die Bürſen“ die eine Pub-
liſtion von Paris ein Freund des katholi-
ſchen „Action française“ der Daudet, das
Buch von dem erſten zurückzuziehen, das
Buch wurde erſten. Damit man den den
Grund warum Produkte des großen Patri-
oten in dieſen Jahren.
Zwanzig Jahre lang konnte Daudet seine
Art der Gefahren nicht ohne Entſetzung der
Mane ſchreiben; ohne doch sich ein Kritiker
fand, der die erdwärtlichſte dieſer Erzeugniſſe
öffentlich abhielt und nun wird ihm ein
Zeugen des innerſten Andre Gaucher
öffentlich. Der gelehrtere Daudet
ein Drama des „Kida.“ Es wirft in der
Geniſterſchaft geſchrieben eine Romane. Das also
iſt Leon Daudet? Das iſt der wüſtende Vaſſer
ſexpathologiſcher Erzeugniſſe: In einer
„A r e n“ der in einen Tertarien die intimen
Verbände im Leben der Romane und Männer
mit Geſicht. Dieſem hat er in einem der
Träger der royaliſtiſchen katholiſchen Zivil No-
velen, in denen das Vorkommnis, eine
der Zwecke der Serie, die in einer
„Wurzel des Sternchen“ geſchrieben; in dem die
dem eine alte, ehrbare (Frau (die Krup-
lerer), welche in eine Familie einführt, wie
erteilt mit einem Sünden perfekter Geſeſ-
ter einzuſehen; für die Herauſ
iſt gewidmet: Eines der härteren.
Daudets Romane gehen haben: Die Markiſ
von den Saint-Vrain, die einen
ſextromane: Der ſchwarze Stern, die L e h r e
der Z w e c k e, S y n d r o m. Daudet
Schamgefühl läßt ſich beobachten. Die Lehre
des Zwecks: Daudets die einen. Daudet
Romane freiſt verbreitet führen; nicht können
nennen, Geſchenkt und aber auch in der
Neben streng katholiſchen Tante die „Action
française“ als Befürworter durch die moderne
Lektüre des katholiſchen Lesers. Will in den
Daudet Blatt auch alle erwähnten Ro-
mane geſperrt werden.
Gaucher behandelt Leon Daudet, den Porno-
graphen, aufgrund der Grundsätze der Psycho-
theorie und nach den wiſſenſchaftlichen Feſt-
ſtellungen eines französiſchen Psychologen, Prof.
Marc Perèz in Lyon. So ſehrte den den Ro-
mancier als Objekt. Aus einer Psychanalyse,
die auf einer literariſchen Arbeit aufgebaut
iſt, ersieht vor der das Bild des andern Dau-
det; das Bild eines schweren S e u ch -
p a t h o l o g e n. Gaucher schickte sein Buch
aus Paris an den H e r o l d nach dem
dem Autos untern 10. Juni 1925 folgendes:
„Der Fall Leon Daudet veranlaßt mich zu
ſolchen Erklärungen. Ich weiß, der
Romancier, tritt unter einer zweifachen Ent-
ſetztheit der psychologiſchen, der dieſes Buch
meiner Unterſuchungen beiſtehen, das die
Beweise der Vererbung von Verbrechen eine
eine Tendenz zu ſchweren Neuſten hervor-
ruft und die die ſexpathologiſche Erzeugniſſe
ſozusagen die leſte Emanation einer heredi-
tären Degenerierung in der Reihe. Daß aber
über ein Vorverbot, als ein Neurotiker, zu
ſchreiben, das würde ich als ein Verzweifeln
mich nicht mit ſeinem Privatleben. Es wäre
jedenfalls etwas von mir, dem Romancier, son-
dern, wenn es nicht genügend Talent besäße,
der ſeine Unterſuchung zu einer literariſchen
Produktion auszuſehen zu laſſen. Eine ſtreng
katholiſche Tante (dieſe Tante, die Frau des
dem feines unmündlichen Sohnes, darf das H e r -
o l d dem Verfaſſer (Leon Daudet), dem er
(Selbstmord des 15jährigen Philipp Daudet.)
zu erklären ſolche Produkte ſeiner Hand zu
einfachen, daß Sie dem jungen Daudet große
Ehre zu Teil werden laſſen, wenn Sie aus
des Vaters hat vielleicht eine die gleiche
Sympathie. Semmering. Ich glaube,
mir ſchreibe, das Heft Daudet die Rich-
tigſte, welche D a u d e t an Stelle D a u d e t s
einen mir zu bemerken, daß dies Ihnen so scheint,
daß Sie meine Arbeiten gründlich studiert
haben.“
In einem zweiten Brief an Gaucher geht
Profess. Freud noch weiter auf „den Sohn
Daudet“ ein. Dieser Brief konnte aber nur
teilweise veröffentlicht werden, weil er sich in
Form der Anlage, die Verleumdungsklage
gegen Gaucher angestrengt hat, noch weitere
gerichtliche Schritte von Daudet aus Paris
in die Hand gegen seine S c h ö n e n S o h n s
ſeine Söhne gestellt. Brief enthält einige
Gaucher in der Verleumdungsprozeß zu ver-
werten.
Würde P r o f e s s o r F r e u d die Leitartikel
Daudets in der „Action française“ gründlich
lesen, so höte sich ihm ein überraschender
Material die frankoſte Verleumdung Daudets
ansammeln, dieſen Monat geschieht, wenn es in
verfloſſenen Monaten geſagt Daudet immer
wieder den gleichen Hieben und persönlichen
Beschimpfungen, die als Symptom psycho-
pathologiſcher Erregung nur erklärt werden
können. Er verdreht die Namen der von ihm
befchimpften Personen, er stellt ihnen das
schmutzigſte Ausdrucks entgegen. Wenn dann
Namen des Präsidenten der Republik,
der Marquise, zu Bogen Daudet, daß er sich an
zuſchaffen gilt, dem 5 einige Künſte in, um
den Kaiser die einen die einen Pariser
ſtrunken (ich über derartige Vorwißige) auf die
öffentlich ausſagte, manch erſt nach der
(Freud) aufmerkſam zu machen. Auch in der
letzten in Paris veröffentlichten Rede
lebt und Daudet, worden als Erbe von Or-
leans. Wäre an der Charakters der „Action
française“ mit den geistigen und
criſtiſchfaintlichen und katholiſchen Kreiſ
den man mit der Zeit so wohl weiß. Wie
sehr des großen frankoſten und katholiſchen
Gaucher geschätzt. Vielleicht könnte der
Kohorte der Chauvinisten und der wahren
französiſchen Kleriker auch D a u d e t eine der
diesen Mann und weist alle bittereſten Z e i t u n g e n
grund: Daudet die Schuld an der Überfüllung
des wahren frankreichen glaubt. Der Prop-
pfanz von Leon Daudet blüht in der Republik
durch die Hilfe des Trompeterknaben S. P.
von Orleans.