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Meine Damen und Herren! Mit der Aufdeckung der infantilen
Sexualität und der Zurückführung der neurotischen Symptome
auf erotische Triebkomponenten sind wir zu einigen unerwarteten
Formeln über das Wesen und die Tendenzen der neurotischen
Erkrankungen gelangt. Wir sehen, daß die Menschen erkranken,
wenn ihnen infolge äußerer Hindernisse oder inneren Mangels
an Anpassung die Befriedigung ihrer erotischen Bedürfnisse in
der Realität versagt ist. Wir sehen, daß sie sich dann in die
Krankheit flüchten, um mit ihrer Hilfe eine Ersatzbefrie-
digung für das Versagte zu finden. Wir erkennen, daß die krank-
haften Symptome ein Stück der Sexualbetätigung der Person oder
deren ganzes Sexualleben enthalten, und finden in der Fern-
haltung von der Realität die Haupttendenz, aber auch den Haupt-
schaden des Krankseins. Wir ahnen, daß der Widerstand unserer
Kranken gegen die Herstellung kein einfacher, sondern aus mehreren
Motiven zusammengesetzt ist. Es sträubt sich nicht nur das Ich
des Kranken dagegen, die Verdrängungen aufzugeben, durch welche
es sich aus den ursprünglichen Anlagen herausgehoben hat, sondern
auch die Sexualtriebe mögen nicht auf ihre Ersatzbefriedigung
verzichten, solange es unsicher ist, ob ihnen die Realität etwas
Besseres bieten wird.Die Flucht aus der unbefriedigenden Wirklichkeit in das, was
wir wegen seiner biologischen Schädlichkeit Krankheit nennen,
was aber niemals ohne einen unmittelbaren Lustgewinn für denS.
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Kranken ist, vollzieht sich auf dem Wege der Rückbildung
(Regression), der Rückkehr zu früheren Phasen des Sexual-
lebens, denen seinerzeit die Befriedigung nicht abgegangen ist.
Diese Regression ist anscheinend eine zweifache, eine zeitliche,
insofern die Libido, das erotische Bedürfnis, auf zeitlich frühere
Entwicklungsstufen zurückgreift, und eine formale, indem zur
Äußerung dieses Bedürfnisses die ursprünglichen und primitiven
psychischen Ausdrucksmittel verwendet werden. Beide Arten der
Regression zielen aber auf die Kindheit und treffen zusammen in
der Herstellung eines infantilen Zustandes des Sexuallebens.Je tiefer Sie in die Pathogenese der nervösen Erkrankung ein-
dringen, desto mehr wird sich Ihnen der Zusammenhang der
Neurosen mit anderen Produktionen des menschlichen Seelen-
lebens, auch mit den wertvollsten derselben, enthüllen. Sie werden
daran gemahnt, daß wir Menschen mit den hohen Ansprüchen
unserer Kultur und unter dem Drucke unserer inneren Ver-
drängungen die Wirklichkeit ganz allgemein unbefriedigend finden
und darum ein Phantasieleben unterhalten, in welchem wir durch
Produktionen von Wunscherfüllungen die Mängel der Realität
auszugleichen lieben. In diesen Phantasien ist sehr vieles von dem
eigentlichen konstitutionellen Wesen der Persönlichkeit und auch
von ihren für die Wirklichkeit verdrängten Regungen enthalten.
Der energische und erfolgreiche Mensch ist der, dem es gelingt,
durch Arbeit seine Wunschphantasien in Realität umzusetzen. Wo
dies nicht gelingt infolge der Widerstände der Außenwelt und
der Schwäche des Individuums, da tritt die Abwendung von der
Realität ein, das Individuum zieht sich in seine befriedigendere
Phantasiewelt zurück, deren Inhalt es im Falle der Erkrankung
in Symptome umsetzt. Unter gewissen günstigen Bedingungen
bleibt es ihm noch möglich, von diesen Phantasien aus einen
anderen Weg in die Realität zu finden, anstatt sich ihr durch
Regression ins Infantile dauernd zu entfremden. Wenn die mit
der Realität verfeindete Person im Besitze der uns psychologischS.
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noch rätselhaften künstlerischen Begabung ist, kann sie
ihre Phantasien anstatt in Symptome in künstlerische Schöpfungen
umsetzen, so dem Schicksal der Neurose entgehen und die
Beziehung zur Realität auf diesem Umwege wiedergewinnen.1) Wo
bei bestehender Auflehnung gegen die reale Welt diese kostbare
Begabung fehlt oder unzulänglich ist, da wird es wohl unver-
meidlich, daß die Libido, der Herkunft der Phantasien folgend,
auf dem Wege der Regression zur Wiederbelebung der infantilen
Wünsche und somit zur Neurose gelangt. Die Neurose vertritt
in unserer Zeit das Kloster, in welches sich alle die Personen
zurückziehen pflegten, die das Leben enttäuscht hatte, oder die
sich für das Leben zu schwach fühlten.Lassen Sie mich an dieser Stelle das Hauptergebnis einfügen,
zu welchem wir durch die psychoanalytische Untersuchung der
Nervösen gelangt sind, daß die Neurosen keinen ihnen eigen-
tümlichen psychischen Inhalt haben, der nicht auch beim Gesunden
zu finden wäre, oder wie C. G. Jung es ausgedrückt hat, daß
sie an denselben Komplexen erkranken, mit denen auch wir
Gesunde kämpfen. Es hängt von quantitativen Verhältnissen, von
den Relationen der miteinander ringenden Kräfte ab, ob der
Kampf zur Gesundheit, zur Neurose oder zur kompensierenden
Überleistung führt.Meine Damen und Herren! Ich habe Ihnen die wichtigste
Erfahrung noch vorenthalten, welche unsere Annahme von den
sexuellen Triebkräften der Neurose bestätigt. Jedesmal wenn wir
einen Nervösen psychoanalytisch behandeln, tritt bei ihm das
befremdende Phänomen der sogenannten Übertragung auf,
das heißt er wendet dem Arzte ein Ausmaß von zärtlichen, oft
genug mit Feindseligkeit vermengten Regungen zu, welches in
keiner realen Beziehung begründet ist und nach allen Einzel-
heiten seines Auftretens von den alten und unbewußt gewordenen
Phantasiewünschen des Kranken abgeleitet werden muß. Jenes
1) Vgl. O. Rank, Der Künstler. Wien 1907, 2. Aufl. 1918.
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Fünfte Vorlesung
Stück seines Gefühlslebens, das er sich nicht mehr in die
Erinnerung zurückrufen kann, erlebt der Kranke also in seinem
Verhältnisse zum Arzt wieder, und erst durch solches Wieder-
erleben in der „Übertragung“ wird er von der Existenz wie
von der Macht dieser unbewußten sexuellen Regungen überzeugt.
Die Symptome, welche, um ein Gleichnis aus der Chemie zu
gebrauchen, die Niederschläge von früheren Liebeserlebnissen (im
weitesten Sinne) sind, können auch nur in der erhöhten Temperatur
des Übertragungserlebnisses gelöst und in andere psychische
Produkte übergeführt werden. Der Arzt spielt bei dieser Reaktion
nach einem vortrefflichen Worte von S. Ferenczi1) die Rolle
eines katalytischen Ferments, das die bei dem Prozesse
frei werdenden Affekte zeitweilig an sich reißt. Das Studium der
Übertragung kann Ihnen auch den Schlüssel zum Verständnis der
hypnotischen Suggestion geben, deren wir uns anfänglich als
technisches Mittel zur Erforschung des Unbewußten bei unseren
Kranken bedient hatten. Die Hypnose erwies sich damals als eine
therapeutische Hilfe, aber als ein Hindernis der wissenschaftlichen
Erkenntnis des Sachverhaltes, indem sie die psychischen Wider-
stände aus einem gewissen Gebiete wegräumte, um sie an den
Grenzen desselben zu einem unübersteigbaren Wall aufzutürmen.
Glauben Sie übrigens nicht, daß das Phänomen der Übertragung,
über das ich Ihnen leider hier nur zu wenig sagen kann, durch
die psychoanalytische Beeinflussung geschaffen wird. Die Über-
tragung stellt sich in allen menschlichen Beziehungen ebenso wie
im Verhältnis des Kranken zum Arzte spontan her, sie ist überall
der eigentliche Träger der therapeutischen Beeinflussung, und sie
wirkt um so stärker, je weniger man ihr Vorhandensein ahnt.
Die Psychoanalyse schafft sie also nicht, sie deckt sie bloß dem
Bewußtsein auf, und bemächtigt sich ihrer, um die psychischen
Vorgänge nach dem erwünschten Ziele zu lenken. Ich kann1) S. Ferenczi, Introjektion und Übertragung. Jahrbuch für psychoanalytische
und psychopathologische Forschungen, I. Band, 2. Hälfte, 1909.S.
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aber das Thema der Übertragung nicht verlassen ohne hervor-
zuheben, daß dieses Phänomen nicht nur für die Überzeugung
des Kranken, sondern auch für die des Arztes entscheidend in
Betracht kommt. Ich weiß, daß alle meine Anhänger erst durch
ihre Erfahrungen mit der Übertragung von der Richtigkeit meiner
Behauptungen über die Pathogenese der Neurosen überzeugt
worden sind, und kann sehr wohl begreifen, daß man eine solche
Sicherheit des Urteils nicht gewinnt, solange man selbst keine
Psychoanalysen gemacht, also nicht selbst die Wirkungen der
Übertragung beobachtet hat.Meine Damen und Herren! Ich meine, es sind von der Seite
des Intellekts besonders zwei Hindernisse gegen die Anerkennung
der psychoanalytischen Gedankengänge zu würdigen: erstens die
Ungewohntheit, mit der strengen und ausnahmslos geltenden
Determinierung des seelischen Lebens zu rechnen, und zweitens
die Unkenntnis der Eigentümlichkeiten, durch welche sich unbe-
wußte seelische Vorgänge von den uns vertrauten bewußten
unterscheiden. Einer der verbreitetsten Widerstände gegen die
psychoanalytische Arbeit – bei Kranken wie bei Gesunden –
führt sich auf das letztere der beiden Momente zurück. Man
fürchtet, durch die Psychoanalyse zu schaden, man hat Angst
davor, die verdrängten sexuellen Triebe ins Bewußtsein des
Kranken zu rufen, als ob damit die Gefahr verbunden wäre, daß
sie dann die höheren ethischen Strebungen bei ihm überwältigen
könnten. Man merkt, daß der Kranke wunde Stellen in seinem
Seelenleben hat, aber man scheut sich dieselben zu berühren,
damit sein Leiden nicht noch gesteigert werde. Wir können diese
Analogie annehmen. Es ist freilich schonender, kranke Stellen
nicht zu berühren, wenn man dadurch nichts anderes als Schmerz
zu bereiten weiß. Aber der Chirurg läßt sich bekanntlich von
der Untersuchung und Hantierung am Krankheitsherd nicht
abhalten, wenn er einen Eingriff beabsichtigt, welcher dauernde
Heilung bringen soll. Niemand denkt mehr daran, ihm die un-
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Fünfte Vorlesung
vermeidlichen Beschwerden der Untersuchung oder die Reaktions-
erscheinungen der Operation zur Last zu legen, wenn diese nur
ihre Absicht erreicht, und der Kranke durch die zeitweilige Ver-
schlimmerung seines Zustandes eine endgültige Hebung desselben
erwirbt. Ähnlich liegen die Verhältnisse für die Psychoanalyse;
sie darf dieselben Ansprüche erheben wie die Chirurgie; der
Zuwachs an Beschwerden, den sie dem Kranken während der
Behandlung zumutet, ist bei guter Technik ungleich geringer,
als was der Chirurg ihm auferlegt, und überhaupt gegen die
Schwere des Grundleidens zu vernachlässigen. Der gefürchtete
Endausgang aber einer Zerstörung des kulturellen Charakters
durch die von der Verdrängung befreiten Triebe ist ganz un-
möglich, denn diese Ängstlichkeit zieht nicht in Betracht, was
uns unsere Erfahrungen mit Sicherheit gelehrt haben, daß die
seelische und somatische Macht einer Wunschregung, wenn deren
Verdrängung einmal mißlungen ist, ungleich stärker ausfällt, wenn
sie unbewußt, als wenn sie bewußt ist, so daß sie durch das
Bewußtmachen nur geschwächt werden kann. Der unbewußte
Wunsch ist nicht zu beeinflussen, von allen Gegenstrebungen
unabhängig, während der bewußte durch alles gleichfalls Bewußte
und ihm Widerstrebende gehemmt wird. Die psychoanalytische
Arbeit stellt sich also als ein besserer Ersatz für die erfolglose
Verdrängung geradezu in den Dienst der höchsten und wert-
vollsten kulturellen Strebungen.Welche sind überhaupt die Schicksale der durch die Psycho-
analyse freigelegten unbewußten Wünsche, auf welchen Wegen
verstehen wir es, sie für das Leben des Individuums unschädlich
zu machen? Dieser Wege sind mehrere. Am häufigsten ist der
Erfolg, daß dieselben schon während der Arbeit durch die
korrekte seelische Tätigkeit der ihnen entgegenstehenden besseren
Regungen aufgezehrt werden. Die Verdrängung wird durch
eine mit den besten Mitteln durchgeführte Verurteilung
ersetzt. Dies ist möglich, weil wir zum großen Teil nur FolgenS.
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aus früheren Entwicklungsstadien des Ichs zu beseitigen haben.
Das Individuum brachte seinerzeit nur eine Verdrängung des
unbrauchbaren Triebes zustande, weil es damals selbst noch
unvollkommen organisiert und schwächlich war; in seiner
heutigen Reife und Stärke kann es vielleicht das ihm Feindliche
tadellos beherrschen. Ein zweiter Ausgang der psychoanalytischen
Arbeit ist der, daß die aufgedeckten unbewußten Triebe nun
jener zweckmäßigen Verwendung zugeführt werden können, die
sie bei ungestörter Entwicklung schon früher hätten finden
sollen. Die Ausrottung der infantilen Wunschregungen ist nämlich
keineswegs das ideale Ziel der Entwicklung. Der Neurotiker hat
durch seine Verdrängungen viele Quellen seelischer Energie ein-
gebüßt, deren Zuflüsse für seine Charakterbildung und Betätigung
im Leben sehr wertvoll gewesen wären. Wir kennen einen weit
zweckmäßigeren Vorgang der Entwicklung, die sogenannte
Sublimierung, durch welchen die Energie infantiler Wunsch-
regungen nicht abgesperrt wird, sondern verwertbar bleibt, indem
den einzelnen Regungen statt des unbrauchbaren ein höheres,
eventuell nicht mehr sexuelles Ziel gesetzt wird. Gerade die
Komponenten des Sexualtriebes sind durch solche Fähigkeit zur
Sublimierung, zur Vertauschung ihres Sexualzieles mit einem
entlegeneren und sozial wertvolleren, besonders ausgezeichnet. Den
auf solche Weise gewonnenen Energiebeiträgen zu unseren seelischen
Leistungen verdanken wir wahrscheinlich die höchsten kulturellen
Erfolge. Eine frühzeitig vorgefallene Verdrängung schließt die
Sublimierung des verdrängten Triebes aus; nach Aufhebung der
Verdrängung ist der Weg zur Sublimierung wieder frei.Wir dürfen es nicht versäumen, auch den dritten der mög-
lichen Ausgänge der psychoanalytischen Arbeit ins Auge zu fassen.
Ein gewisser Anteil der verdrängten libidinösen Regungen hat
ein Anrecht auf direkte Befriedigung und soll sie im Leben
finden. Unsere Kulturansprüche machen für die meisten der
menschlichen Organisationen das Leben zu schwer, fördern dadurchS.
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die Abwendung von der Realität und die Entstehung der Neu-
rosen, ohne einen Überschuß von kulturellem Gewinn durch
dies Übermaß von Sexualverdrängung zu erzielen. Wir sollten
uns nicht so weit überheben, daß wir das ursprünglich Anima-
lische unserer Natur völlig vernachlässigen, dürfen auch nicht
daran vergessen, daß die Glücksbefriedigung des einzelnen nicht
aus den Zielen unserer Kultur gestrichen werden kann. Die
Plastizität der Sexualkomponenten, die sich in ihrer Fähigkeit zur
Sublimierung kundgibt, mag ja eine große Versuchung herstellen,
durch deren immer weiter gehende Sublimierung größere Kultur-
effekte zu erzielen. Aber so wenig wir darauf rechnen, bei unseren
Maschinen mehr als einen gewissen Bruchteil der aufgewendeten
Wärme in nutzbare mechanische Arbeit zu verwandeln, so wenig
sollten wir es anstreben, den Sexualtrieb in seinem ganzen
Energieausmaß seinen eigentlichen Zwecken zu entfremden. Es
kann nicht gelingen, und wenn die Einschränkung der Sexualität
zu weit getrieben werden soll, muß es alle Schädigungen eines
Raubbaues mit sich bringen.Ich weiß nicht, ob Sie nicht Ihrerseits die Mahnung, mit
welcher ich schließe, als eine Überhebung auffassen werden. Ich
getraue mich nur der indirekten Darstellung meiner Überzeugung,
indem ich Ihnen einen alten Schwank erzähle, von dem Sie die
Nutzanwendung machen sollen. Die deutsche Literatur kennt ein
Städtchen Schilda, dessen Einwohnern alle möglichen klugen
Streiche nachgesagt werden. Die Schildbürger, so wird erzählt,
besaßen auch ein Pferd, mit dessen Kraftleistungen sie sehr
zufrieden waren, an dem sie nur eines auszusetzen hatten, daß
es soviel teuern Hafer verzehrte. Sie beschlossen, ihm diese Unart
schonend abzugewöhnen, indem sie seine Ration täglich um
mehrere Halme verringerten, bis sie es an die völlige Enthalt-
samkeit gewöhnt hätten. Es ging eine Weile vortrefflich, das
Pferd war bis auf einen Halm im Tag entwöhnt, am nächsten
Tage sollte es endlich haferfrei arbeiten. Am Morgen dieses TagesS.
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wurde das tückische Tier tot aufgefunden; die Bürger von Schilda
konnten sich nicht erklären, woran es gestorben war.Wir werden geneigt sein zu glauben, das Pferd sei verhungert,
und ohne eine gewisse Ration Hafer sei von einem Tier über-
haupt keine Arbeitsleistung zu erwarten.Ich danke Ihnen für die Berufung und für die Aufmerk-
samkeit, die Sie mir geschenkt haben.
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Über Psychoanalyse1910-001/1924