S.

SIGMUND FREUD

TOTEM UND TABU

Uber einige Übereinstimmungen im Seelmleben der

Wilden und der Neurotiker
In lehren M 7.—

Thomas Mann: „Fragte man midr, welcher unter den kühnen
und umwä!zmden Beiträgen Sigmund Frends zur Erkenntnis des Mandr-
lidien auf midi den stärksten Eindruck gemacht hohe, su würde l'd1
ohne Besinnen die gl‘Dße‚ viergeleilte Abhandlung über ‚Tamm und
'];lahu‘ n3men. Unwahrsdleinlidi ülmgcnx, daß ich miz suld1el Vorliebe
a ein er e...“

DIE ZUKUNFT EINER ILLUSION

In hinzu M 3.6a

. . . spannend und zu liefer Selhrrhesinnnng anregend, (Nationnlzritung
Basel). — Es wird nicht leiehr sein, auch nnin für den religiösen
Menschen, an diesem leuten Willen eines großen Mrnner ad'lmngslos
vnriiherrngehen. (Der Tag, Wie„‚) _ .,.inreresrnnr glzidne1weise fiir
Gegner und Znsrirnniende. (Münchner Medizinirzbe Wanhemrbr' :) ,
...hnr, wie fast alles, was Freud schrieb, eine lebhafte, gew' ninln
uncrg'iehige Diskussian geeeirigr. (Berliner Tageblnt.)

DAS UNBEHAGEN IN DER KULTUR

In zelnen M r.«

5refen Zweig irn Berliner Tageblatt: „.„Uherreirh
nn Anregungen, gedrängt voll mit Denkstofl, merkwürdig in vielen
Einzelheiren, erweist eherrnele dieses Werk, einen wie emst:n und weit-
räumigen Denker wir gleirhzeirig nne dem genialen Fnrnher in Sigmund
Freud zu hewnndnn haben, und wie sehr diejenigen ihrer relher sponel'h
die reine Leistung als Psydmloge noch immer auf das elnspnrige Sexual-
geleise abschieben wollen, indes seine Wirkung ständig ihre Grenzen
erwertcrt und auf allen Gehieren geirsiger Produktivität schöpferisd1
anregend zutage [ri .“

INTERNATIONALER
PSYCHOANALYTISCHER VERLAG, WIEN]