S.
FÜHRENDE
PSYCHIATER IN
SELBSTDARSTELLUNGENWLADIMIR BECHTEREW
AUGUST FOREL
SIGMUND FREUD
ALFRED HOCHE
KONRAD RIEGER
Individualgeltung
und allgemeines Gesetz
Einzelwesen und Typus
Qualität und Quantität
Physik und Metaphysik
durchkreuzen sich in fast verwirrender Weise.
Die beherrschenden Tendenzen der Gesamt-
forschung kommen in der Arbeitsrichtung der
einzelnen Mitarbeiter prägnant zum AusdruckKartonert RM. 8.50
In Ganzleinen-
Geschenkband–Preis RM. 12.–S.
AUS EINER ÜBERFÜLL
GLÄNZENDER
BESPRECHUNGEN:Der Gedanke Grotes, den In-
halt unseres gegenwärtigen
medizinischen Wissens durch
Selbstschilderungen zur Dar-
stellung zu bringen, hat sich als
ÄUSSERST FRUCHTBRINGEND
erwiesen. Diese Lebensbilder
BRINGEN UNS TATSÄCHLICH
DEN GEISTIGEN GEHALT UN-
SERER ZEIT NÄHER, ALS ES
DURCH IRGENDEINE ANDERE
SCHILDERUNG MÖGLICH WÄRE.
Das Werk ist bereits zur wert-
vollen historischen Quelle ge-
worden. SEIN HAUPTWERT IST
ABER DER ERZIEHERISCHE.
Die gegenwärtige Ärztegene-
ration, der alle Ideale verloren-
zu gehen drohen, soll aus die-
sen DOKUMENTEN SCHAFFEN-
DER ARBEIT lernen, was Arzt,
was Gelehrter sein heißt und
wie unsere Meister gerungen
haben, bis sie ihr Ziel erreichten.Geh.–Rat Kerschensteiner
in „Münchener Mediz. Wochenschrift“Dies Sammelwerk steht in der
medizinischen Literatur OHNE
VORBILD da. … Lebensbilder
von unzweifelhaft großem hi-
storischem Wert und von teil-
weise UNGEMEINEM INTIMEM
INTERESSE.Schweizerische
Medizinische WochenschriftVon Band zu Band sind et-
waige Zweifel an der Be-
rechtigung solcher Auto-
ergographien gewichen;
MAN MÖCHTE DIESE BEITRÄGE
ZUR ZEITGESCHICHTE NICHT
MEHR MISSEN.Geheimrat Prof. Dr. His-Berlin
in „Klinische Wochenschrift“
S.
DIE MEDIZIN
DER GEGENWARTin Selbstdarstellungen
Herausgegeben von
Prof. Dr. L. R. GROTE
Verzeichnis der Mitarbeiter
von Band I–VIII:BAND I
Hoche (Freiburg) / Kümmell (Ham-
burg) / Marchand (Leipzig) / Martius
(Rostock) / Roux (Halle) / Wieders-
heim (Freiburg)BAND II
Barfurth (Rostock) / Grawitz
(Greifswald) / Hueppe (Prag) /
H. H. Meyer (Wien) / Penzoldt
(Erlangen) / Rosenbach (Göttingen)
Friedr. Schultze (Bonn) / Hugo
Schulz (Greifswald)BAND III
Hemmeter (Baltimore) / v. Korányi
(Budapest) / Ad. Lorenz (Wien) /
Payr (Leipzig) / Petrén (Lund) /
Rehn (Frankfurt) / Tendeloo
(Leiden)BAND IV
Freud (Wien) / Gottstein (Berlin) /
Heubner (Dresden) / v. Kries (Frei-
burg) / Much (Hamburg) / Ortner
(Wien)BAND V
Braun (Zwickau) / Henschen (Stock-
holm) / Peters (Rostock) / Ramón
y Cajal (Madrid) / Sahli (Bern)BAND VI
Bechterew (Leningrad) / Forel
(Yvorne) / Gluck (Berlin) / Hauser
(Erlangen) / v. Liebermann (Buda-
pest)BAND VII
Bäumler (Freiburg) / Boas (Berlin) /
v. Lenhossék (Budapest) / Posner
(Berlin) / Richet (Paris)BAND VIII
Einhorn (New York) / Faber (Kopen-
hagen) / Küstner (Breslau) / Rieger
(Würzburg) / Unna (Hamburg)
S.
Früher erschienen:
FÜHRENDE CHIRURGEN
IN SELBSTDARSTELLUNGENHeinrich Braun / Themistocles Gluck / Hermann Kümmell
Adolf Lorenz / Erwin Payr / Ludwig RehnKartoniert RM. 8.50, Ganzleinen RM. 12.–
„Mit großer Freude zeige ich dies Buch an und empfehle es auf das dringendste
den Lesern, weil SEINE LEKTURE EIN HOCHGENUSS ist. Wenn hier diese
sieben, die doch ungefähr gleichaltrig sind, nachein-
ander ihren menschliche Entwicklung schildern, sieht man, wie die ver-
schiedenen Menschen aus dem gleichen Fache ganz Verschiedenes heraus-
geholt und sich IHRER CHIRURGIE ZURECHT gemacht haben NACH IHRER
EIGENART. Sie waren auch in diesem Belange physiologische Personen, die
ihre Umwelt nur nach ihrer Konstitution erfassen und für sich selbst modeln
konnten. Solche Darstellungen zu studieren ist natürlich für den Leser ein
hoher Gewinn, weil er nunmehr sich darüber klar werden muß, wie er selber nach
seiner Person sich zu seiner wissenschaftlichen Umwelt gestellt hat und steht.“
K. Biesalski † in Zeitschrift f. orthop. Chirurgie, Bd. 53 H. 1.„Heute kann nicht mehr bestritten werden, daß sich dies EIGENARTIGE AUTO-
BIOGRAPHISCHE WERK unter der geschickten leitenden Hand von L. R.
Grote gegen alle Widerstände und Vorurteile zu großer Anerkennung durch-
gesetzt hat. Man darf ohne Übertreibung sagen, daß ein JEDER CHIRURG,
WES ALTERS ER AUCH SEI, das Buch mit Freude und großem Nutzen
lesen wird.“
Schmieden (Frankfurt) in Klinische Wochenschrift, 1930 H. 16.
In Kürze erscheinen:
INNERE MEDIZINER
IN SELBSTDARSTELLUNGENChristian G. H. Bäumler / Ismar Boas / Max Einhorn / Knud
Faber / John C. Hemmeter / S. E. Henschen / Alexander v.
Korányi / Friedrich Martius / Norbert Ortner / Karl Petrén
Franz Penzoldt / Hermann Sahli / Friedrich SchultzeZwei Bände. Kartoniert je RM. 8.50, Ganzleinen je RM. 12.–
„In ihrer sachlichen Großlinigkeit bedeutsam als QUELLEN NEUER ERKENNT-
NIS. Alle diese verschiedenen Männer eint die Gnade der Produktivität.“
O. F. Guttentag (Halle) im Zentralblatt f. innere Med.FELIX MEINER VERLAG
IN LEIPZIG
You are here
Sigmund Freud1925-041/1930