• S.

    Falzeder.

    1.6.1927

     

    Eben habe ich die Henkerarbeit vollbracht, zu der Sie mich durch Frau Hirschfeld aufgefordert. Alle Briefe aus dem Jahr 1912, in denen von Ihrer [ein Wort gelöscht] Ehenot ein Wörtchen stand, sind vernichtet worden, ganz wenige unpersönlichen Inhalts noch vor mir.

     

    (Briefwechsel, S. 115, und LOC)

     

    Ich habe Ihrem Wunsch entsprochen, obwol es in meiner Absicht liegt, durch bestimmten Ausdruck meines Willens eine literarische Verwertung meiner Korrespondenzen zu verhindern. Ich will die Leutchen mit meiner Person möglichst wenig behelligen. Ganz aufrichtig gestanden: eigentlich graut mir zu sehr vor der Mitwelt und ich habe keinen Grund zu glauben, daß die Nachwelt anders sein wird.