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S.
Dr. Josef Breuer
I., Brandstätte 4.Wien 16/10 07
Verehrter Herr Professor!
Was den Abdruck der „Studien“ an-
langt, kann ich natürlich nur den un-
veränderten Abdruck meiner Capitel
wünschen, (– wenn ein Abdruck über-
haupt berechtigt erscheint –), weil
ich mich seit unserer Arbeit kaum
intensiver mit dem Gegenstand
beschäftigt habe und der Neudruck -
S.
nicht bloss frühere, sondern auch
meine jetzigen Anschauungen bieten
würde. Ihre Anschauungen haben
sich aber in solchem Maasse wei-
ter entwickelt, dass der Neudruck
wesentlich die Bedeutung eines his-
torischen Dokumentes hat. Wenn
Sie es nicht vorziehen, das theore-
tische und technische Capitel
im Sinne Ihrer jetzigen Anschau-
ungen umzuarbeiten, muss doch -
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wol das Publicum darüber aufgeklärt
werden, warum ihm überwundene
Ansichten abermals vorgelegt werden.
Dieses Vorwort nun, welches sich
ja nur auf Ihren Anteil be-
ziehen kann, können auch nur
Sie schreiben. Ich schlage also vor,
dass ich in 3 Zeilen den un-
veränderten Abdruck meiner Ka-
pitel motivire u. Sie es für
die Ihren tun. -
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Was die Summe angeht, die Sie
gütigst auf mich übertragen wollen,
muss ich folgendes sagen. Ich habe keine
Ahnung, wieviel Sie mir
je geschuldet haben; es ist doch wol
selbstverständlich, dass diese Beträge
das letzte waren, was ich mir no-
tirt hätte; das war weder meine
Sache noch mein Interesse. So
war ich die letzten Jahre über dis
der Meinung, dass die „Schuld“ bereits -
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Österreich
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