• S.

    Dr. Josef Breuer
    I., Brandstätte 4. 

    3/7 08

    Verehrter Herr Professor!

    Ich wusste nicht, wie Sie Ihr 
    Vorwort gestalten würden u. da 
    ich jedenfalls nur einige wenige Zeilen 
    zu geben wünschte, fasste ich diese 
    so, dass sie als Nachwort einer 
    längeren Ausführung am Platze sein kon̄-
    nten. Da auch Sie das Vorwort kurz 
    fassen u. wünschen, dass die 
    Änderung des Titels auch hier gewahrt 
    werde, müsste ich einige Anfangsworte

  • S.

    beifügen: Die Bemerkung, dass sich 
    „meine Anschauungen im wesentlichen 
    nicht verändert haben“ lasse ich weg, 
    da ich wol nur hierauf Ihre 
    Bemerkg beziehen kann: „ich möge auf die 
    Unterscheidung sachlicher u. persön-
    licher Motivirung verzichten“; es auch 
    für das Publicum ganz gleichgiltig ist 
    ob sich meine Anschauungen geändert 
    haben oder nicht. Irgend eine 
    Andeutung über unser persönliches 
    Verhältnis in eine Publication

  • S.

    zu bringen, lag mir absolut ferne; wie 
    wol selbstverständlich.

    Das Vergangene lassen wir wol 
    besser u. lieber vergangen sein.

    In Hochachtung ergeben 
    Breuer