• S.

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    3 Stimmen aus gegen Zulassung von Laien als ordentliche Mitglieder der Vereini-
    gung. Vorbereitung einer gemeinsamen Sitzung mit der Niederländische Vereeniging
    voor Psychiatrie en Neurologie.

    11. Juni 1932 (Amsterdam). Zu dieser Sitzung wurden alle Mitglieder der Neder-
    landsche Vereeniging voor Psychiatrie en Neurologie eingeladen. Anwesend waren
    ungefähr 60 Mitglieder und Gäste. Nachfolgende Vorträge wurden gehalten:

    Eröffnung durch den Vorsitzenden.

    Einleitende Worte von Prof. Dr. K. H. Bouman.

    Dr. F. P. Müller: Das System der Neurosen und Psychosen vom Standpunkt
    der Psychoanalyse.

    Dr. H. C. Jelgersma: Einige Bemerkungen über die analytische Unter-
    suchungsmethode bei Psychosen.

    M. Katan: Freuds Auffassungen des Über-Ichs.

    A. Endtz: Schuldgefühl und Strafbedürfnis.

    J. H. W. van Ophuijsen: Die Psychoanalyse als Therapie.

    A. Endtz
    Sekretär

    New York Psychoanalytic Society

    II. Quartal 1932

    26. April 1932. Dr. F. Alexander (a. G.) über „Trieb- und strukturbedingte
    Konflikte“. An Hand von klinischem Material zeigte der Vortragende die gegen-
    seitigen Beziehung der triebhaften und strukturellen Gesichtspunkte bei der Er-
    klärung neurotischer Konflikte.

    Im Monat Mai wurde keine Versammlung abgehalten, da die „American Psycho-
    analytic Association“ gemeinsam mit der „American Psychiatric Association“ in
    Philadelphia während der letzten Woche des Monats tagte.

    Folgende Mitglieder der New Yorker Gesellschaft hielten Vorträge vor diesen
    Korporationen: Brill, Glueck, French, Zilboorg, Lorand, Kubie, Coriat, McCord
    und Lewin.

    Im Monat Juni wurde keine Sitzung abgehalten.

    Herr Dr. Ralph Kaufman, Klinischer Direktor des McLean-Hospitals,
    Waverly (Mass.), wurde als nicht ansässiges Mitglied der Gesellschaft gewählt.

    Société Psychanalytique de Paris

    II. Quartal 1932

    19. April 1932. Geschäftliche Sitzung.

    23. Mai 1932. Mme. Sokolnicka: „Ein Fall von rascher Heilung.“
    Es handelt sich um eine junge Frau, die unter zahlreichen Störungen litt und
    nach 17 analytischen Sitzungen geheilt wurde.

    Dr. Nacht: „Über zwei Fälle psychoanalytischer Behandlung mit raschem
    Heilerfolg.“ Es handelt sich im ersten Fall um eine junge zwangsneurotische
    Patientin, im zweiten Fall um einen jungen Mann mit genitaler Impotenz. Beide
    Fälle wurden nach einer Behandlung von 6 bis 8 Wochen geheilt.

  • S.

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    Anschließend an die beiden Mitteilungen entwickelte sich eine Diskussion, in
    deren Verlauf versucht wurde, die besonderen Bedingungen dieser raschen Heilungen
    zu präzisieren. An dieser Diskussion nahmen teil: Dr. Odier, Dr. Laforgue,
    Dr. Cénac, Dr. Loewenstein und Dr. Borel.

    21. Juni 1932. Im Laufe der geschäftlichen Sitzung wurde Dr. P. M â l e zum
    außerordentlichen Mitglied der Gesellschaft gewählt.

    Anschließend redigiert die Vereinigung eine Adresse an die kompetente Behörde,
    in welcher für Psychoanalytiker um die Bewilligung angesucht wird, Einlaß in die
    Gefangenhäuser zu erhalten, um Studien an gewissen Untersuchungs- und Strafhäft-
    lingen vorzunehmen.

    Dr. R. Loewenstein: „Über einen Fall von pathologischer Eifersucht.“ An
    der nachfolgenden Diskussion nahmen teil: Dr. Laforgue, Dr. Codet, Dr. P. Schiff,
    Dr. Cénac, Dr. Odier.

    S. Nacht

    Schweizerische Gesellschaft für Psychoanalyse
    Bericht über das II. Quartal 1932

    28. Mai. 1. Referat Pfister: „Wiedergewinnung der künstlerischen Inspiration
    mit Hilfe der Psychoanalyse“, „Ein Fall von ökonomischem und sexuellem Kom-
    munismus.“ — Diskussion: Geiser, Blum, Sarasin, Kielholz, Steiner. 2. Geschäfts-
    sitzung: „Aufruf Freud“. Beschluß: „Die Schweizerische Vereinigung beschließt in
    der Sitzung vom 28. Mai 1932, daß sie gewillt ist, an der Hilfsaktion zur Stützung
    des Verlages teilzunehmen, und zwar wie irgendmöglich in dem vom Zentral-
    ausschuß geforderten Ausmaß.“ — „Wir sind der Ansicht, daß außer dem
    Mitgliederbeitrag Schenkungen auch von seiten anderer Kreise sollten, wenn mög-
    lich, eingeholt werden, und bitten den Zentralausschuß zu prüfen, ob etwa die
    Gründung einer Aktiengesellschaft bewerkstelligt werden könnte, wobei aber in Be-
    tracht zu ziehen wäre, daß die psychoanalytische Sauberkeit des Verlages gewahrt
    bliebe.“

    25. Juni. Referat Behn-Eschenburg: „Beitrag zum Alkoholismus.“ —
    Diskussion: Pfister, Steiner, Frau Behn, Blum, Kielholz, Schultz.

    15. Juli. Geschäftssitzung: „Das neue Zürcher Medizinalgesetz.“ Referenten:
    Pfister, Schultz, Behn-Eschenburg.

    Der Präsident:
    Sarasin

    Wiener Psychoanalytische Vereinigung
    II. Quartal 1932

    6. April. Dr. Géza Róheim: Kultur und Ontogenese.
    Diskussion: Dr. E. Kris, Federn, Wälder, Isakower, Pappenheim, Hitschmann.

    21. März. Kleine Mitteilungen.

    1. Dr. E. Hitschmann: Zusätze zur Traumdeutung. — Diskussion: Anna
    Freud, Winterstein, H. Deutsch, Jekels.

    2. Verlesung des Rundschreibens von Professor Freud, betreffend die Situation