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Anschließend an die beiden Mitteilungen entwickelte sich eine Diskussion, in
deren Verlauf versucht wurde, die besonderen Bedingungen dieser raschen Heilungen
zu präzisieren. An dieser Diskussion nahmen teil: Dr. Odier, Dr. Laforgue,
Dr. Cénac, Dr. Loewenstein und Dr. Borel.
21. Juni 1932. Im Laufe der geschäftlichen Sitzung wurde Dr. P. Mäle zum
außerordentlichen Mitglied der Gesellschaft gewählt.
Anschließend redigiert die Vereinigung eine Adresse an die kompetente Behörde,
in welcher für Psychoanalytiker um die Bewilligung angesucht wird, Einlaß in die
Gefangenhäuser zu erhalten, um Studien an gewissen Untersuchungs-
und Strafhäft-
lingen vorzunehmen.
Dr. R. Loewenstein: „Über einen Fall von pathologischer Eifersucht.“ An
der nachfolgenden Diskussion nahmen teil: Dr. Laforgue, Dr. Codet, Dr. P. Schiff,
Dr. Cénac, Dr. Odier.
S. Nacht
Schweizerische Gesellschaft für Psychoanalyse
Bericht über das II. Quartal 1932
28. Mai. 1. Referat Pfister: „Wiedergewinnung der künstlerischen Inspiration
mit Hilfe der Psychoanalyse“, „Ein Fall von ökonomischem und sexuellem Kom-
munismus.“ — Diskussion: Geiser, Blum, Sarasin, Kielholz, Steiner. 2. Geschäfts-
sitzung: „Aufruf Freud“. Beschluß: „Die Schweizerische Vereinigung beschließt in
der Sitzung vom 28. Mai 1932, daß sie gewillt ist, an der Hilfsaktion zur Stützung
des Verlages teilzunehmen, und zwar wie irgendmöglich in dem vom Zentral-
ausschuß geforderten Ausmaß.“ — „Wir sind der Ansicht, daß außer dem
Mitgliederbeitrag Schenkungen auch von seiten anderer Kreise sollten, wenn mög-
lich, eingeholt werden, und bitten den Zentralausschuß zu prüfen, ob etwa die
Gründung einer Aktiengesellschaft bewerkstelligt werden könnte, wobei aber in Be-
tracht zu ziehen wäre, daß die psychoanalytische Sauberkeit des Verlages gewahrt
bliebe.“
25. Juni. Referat Behn-Eschenburg: „Beitrag zum Alkoholismus.“ —
Diskussion: Pfister, Steiner, Frau Behn, Blum, Kielholz, Schultz.
15. Juli. Geschäftssitzung: „Das neue Zürcher Medizinalgesetz.“ Referenten:
Pfister, Schultz, Behn-Eschenburg.
Der Präsident:
Sarasin
Wiener Psychoanalytische Vereinigung
II. Quartal 1932
6. April. Dr. Géza Róheim: Kultur und Ontogenese.
Diskussion: Dr. E. Kris, Federn, Wälder, Isakower, Pappenheim, Hitschmann.
21. März. Kleine Mitteilungen.
1. Dr. E. Hitschmann: Zusätze zur Traumdeutung. — Diskussion: Anna
Freud, Winterstein, H. Deutsch, Jekels.
2. Verlesung des Rundschreibens von Professor Freud, betreffend die Situation