Über den Traum1901-001/1921
  • S.

    22

    Bildung einer Mischvorstellung, sondern eines mittleren Gemein-
    samen, das sich ähnlich zu den einzelnen Elementen verhält wie die
    Resultierende im Kräfteparallelogramm zu ihren Komponenten. lm
    Inhalt eines meiner Träume ist z.B. von einer Injektion mit Propylen
    die Rede. In der Analyse gelange ich zunächst nur zu einem indifferenten,
    als Traumerreger wirksamen Erlebnis, bei welchem Amylen eine Rolle
    spielt. Die Vertauschung von Amylen mit Propylen kann ich noch nicht
    rechtfertigen. Zu dem Gedankenkreis desselben Traumes gehört aber
    auch die Erinnerung an einen ersten Besuch in München, wo mir die
    Propyläen auffielen. Die näheren Umstände der Analyse legen es
    nahe, anzunehmen, dass die Einwirkung dieses zweiten Vorstellungs-
    kreises auf den ersten die Verschiebung von Amylen auf Propylen ver-
    schuldet hat. Propylen ist sozusagen die Mittelvorstellung zwischen
    Amylen und Propyläen und ist darum nach Art eines Kom-
    promisses durch gleichzeitige Verdichtung und Verschiebung in den
    Trauminhalt gelangt.
    Dringender noch als bei der Verdichtung äussert sich hier bei der
    Verschiebungsarbeit das Bedürfnis, ein Motiv für diese rätselhaften Be-
    mühungen der Traumarbeit aufzufinden.

    VI.

    Ist es hauptsächlich der Verschiebungsarbeit zur Last zu legen,
    wenn man die Traumgedanken im Trauminhalt nicht wiederfindet oder
    nicht wiedererkennt, — ohne dass man das Motiv solcher Entstellung
    errät, — so führt eine andere und gelindere Art der Umwandlung, welche
    mit den Traumgedanken vorgenommen wird, zur Aufdeckung einer neuen,
    aber leichtverständlichen Leistung der Traumarbeit. Die nächsten Traum-
    gedanken, welche man durch die Analyse entwickelt, fallen nämlich
    häufig durch ihre ungewöhnliche Einkleidung auf; sie scheinen nicht in
    den nüchternen sprachlichen Formen gegeben, deren sich unser Denken
    am liebsten bedient, sondern sind vielmehr in symbolischer Weise durch
    Gleichnisse und Metaphern, wie in bilderreicher Dichtersprache, dar-
    gestellt. Es ist nicht schwierig, für diesen Grad von Gebundenheit im
    Ausdruck der Traumgedanken die Motivierung zu finden. Der Traum-
    inhalt besteht zumeist aus anschaulichen Situationen; die Traumgedanken
    müssen also vorerst eine Zurichtung erfahren, welche sie für diese Dar-
    stellungsweise brauchbar macht. Man stelle sich etwa vor die Aufgabe,
    die Sätze eines politischen Leitartikels oder eines Plaidoyers im Gerichts-
    saal durch eine Folge von Bilderzeichnungen zu ersetzen, und man wird
    dann leicht die Veränderungen verstehen, zu welcher die Rücksicht
    auf Darstellbarkeit im Trauminhalt
    die Traumarbeit
    nötigt.

  • S.

    23

    Unter dem psychischen Material der Traumgedanken befinden sich
    regelmäßig Erinnerungen an eindrucksvolle Erlebnisse, — nicht selten
    aus früher Kindheit, — die also selbst als Situationen mit meist visuellem
    Inhalt erfasst worden sind. Wo es irgend möglich ist, äussert dieser
    Bestandteil der Traumgedanken einen bestimmenden Einfluss auf die
    Gestaltung des Trauminhalts, indem er gleichsam als Kristallisations-
    punkt anziehend und verteilend auf das Material der Traumgedanken
    wirkt. Die Traumsituation ist oft nichts anderes als eine modifizierte
    und durch Einschaltungen komplizierte Wiederholung eines solchen
    eindrucksvollen Erlebnisses; getreue und unvermengte Reproduktionen
    realer Szenen bringt der Traum hingegen nur sehr selten.

    Der Trauminhalt besteht aber nicht ausschliesslich aus Situationen,
    sondern schliesst auch unvereinigte Brocken von visuellen Bildern, Reden
    und selbst Stücke von unveränderten Gedanken ein. Es wird daher
    vielleicht anregend wirken, wenn wir in knappster Weise die Dar-
    stellungsmittel mustern, welche der Traumarbeit zur Verfügung stehen,
    um in der eigentümlichen Ausdrucksweise des Traumes die Traum-
    gedanken wiederzugeben.

    Die Traumgedanken, welche wir durch die Analyse erfahren, zeigen
    sich uns als ein psychischer Komplex vom allerverwickeltstem Aufbau.
    Die Stücke desselben stehen in den mannigfaltigsten logischen Relationen
    zu einander; sie bilden Vorder- und Hintergrund, Bedingungen, Ab-
    schweifungen, Erläuterungen, Beweisgänge und Einsprüche. Fast regel-
    mäßig steht neben einem Gedankengang sein kontradiktorisches Wider-
    spiel. Diesem Material fehlt keiner der Charaktere, die uns von unserem
    wachen Denken her bekannt sind. Soll nun aus alledem ein Traum
    werden, so unterliegt dies psychische Material einer Pressung, die es
    ausgiebig verdichtet, einer inneren Zerbröckelung und Verschiebung,
    welche gleichsam neue Oberflächen schafft, und einer auswählenden Ein-
    wirkung durch die zur Situationsbildung tauglichsten Bestandteile. Mit
    Rücksicht auf die Genese dieses Materials verdient ein solcher Vorgang
    den Namen einer „Regression“. Die logischen Bande, welche das
    psychische Material bisher zusammengehalten hatten, gehen nun aber
    bei dieser Umwandlung zum Trauminhalt verloren. Die Traumarbeit
    übernimmt gleichsam nur den sachlichen Inhalt der Traumgedanken
    zur Bearbeitung. Der Analysenarbeit bleibt es überlassen den Zusammen-
    hang herzustellen, den die Traumarbeit vernichtet hat.

    Die Ausdrucksmittel des Traumes sind also kümmerlich zu nennen
    im Vergleich zu denen unserer Denksprache, doch braucht der Traum auf
    die Wiedergabe der logischen Relationen unter den Traumgedanken nicht
    völlig zu verzichten; es gelingt ihm vielmehr häufig genug, dieselben
    durch formale Charaktere seines eigenen Gefüges zu ersetzen.

  • S.

    24

    Der Traum wird zunächst dem unleugbaren Zusammenhang zwischen
    allen Stücken der Traumgedanken dadurch gerecht, dass er dieses
    Material zu einer Situation vereinigt. Er gibt logischen Zu-
    sammenhang
    wieder als Annäherung in Zeit und Raum,
    ähnlich wie der Maler, der alle Dichter zum Bild des Parnass zusammen-
    stellt, die niemals auf einem Berggipfel beisammen gewesen sind, wohl
    aber begrifflich eine Gemeinschaft bilden. Er setzt diese Darstellungs-
    weise in's Einzelne fort, und oft, wenn er zwei Elemente nahe bei einander
    im Trauminhalt zeigt, bürgt er für einen besonders innigen Zusammen-
    hang zwischen ihren Entsprechenden in den Traumgedanken. Es ist
    hier übrigens zu bemerken, dass alle in derselben Nacht produzierten
    Träume bei der Analyse ihre Herkunft aus dem nämlichen Gedankenkreis
    erkennen lassen.

    Die Kausalbeziehung zwischen zwei Gedanken wird ent-
    weder ohne Darstellung gelassen oder ersetzt durch das Nach-
    einander
    von zwei verschieden langen Traumstücken. Häufig ist
    diese Darstellung eine verkehrte, indem der Anfang des Traumes die
    Folgerung, der Schluss desselben die Voraussetzung bringt. Die direkte
    Verwandlung eines Dinges in ein anderes im Traum scheint die
    Relation von Ursache und Wirkung darzustellen.

    Die Alternative „Entweder—Oder“ drückt der Traum
    niemals aus. sondern nimmt ihre beiden Glieder wie gleichberechtigt in
    den nämlichen Zusammenhang auf. Dass ein Entweder—Oder, welches
    bei der Traumreproduktion gebraucht wird, durch „Und“ zu übersetzen
    ist, habe ich bereits erwähnt.

    Vorstellungen, die im Gegensatz zu einander stehen, werden mit
    Vorliebe im Traume durch das nämliche Element ausgedrückt1). Das
    „nicht“ scheint für den Traum nicht zu existieren. Opposition zwischen
    zwei Gedanken, die Relation der Umkehrung, findet eine höchst
    bemerkenswerte Darstellung im Traum. Sie wird dadurch ausgedrückt,
    dass ein anderes Stück des Trauminhaltes — gleichsam wie nachträglich
    — in sein Gegenteil verkehrt wird. Eine andere Art, Widerspruch
    auszudrücken, werden wir später kennen lernen. Auch die im Traum
    so häufige Sensation der gehemmten Bewegung dient dazu,
    einen Widerspruch zwischen Impulsen, einen Willenskonflikt,
    darzustellen.

    Einer einzigen unter den logischen Relationen, der der Ähnlich-
    keit
    , Gemeinsamkeit, Übereinstimmung kommt der

    1) Es ist bemerkenswert, dass namhafte Sprachforscher behaupten, die ältesten
    menschlichen Sprachen hätten ganz allgemein kontradiktorische Gegensätze durch
    das nämliche Wort zum Ausdruck gebracht (stark—schwach; innen—aussen etc.:
    „Gegensinn der Urworte“).

  • S.

    25

    Mechanismus der Traumbildung im höchsten Ausmaße zugute. Die
    Traumarbeit bedient sich dieser Fälle als Stützpunkte für die Traum-
    verdichtung, indem sie alles, was solche Übereinstimmung zeigt, zu einer
    neuen Einheit zusammenzieht.

    Diese kurze Reihe von groben Bemerkungen reicht natürlich nicht
    aus, um die ganze Fülle der formalen Darstellungsmittel des Traumes
    für die logischen Relationen der Traumgedanken zu würdigen. Die
    einzelnen Träume sind in dieser Hinsicht feiner oder nachlässiger ge-
    arbeitet, sie haben sich an den ihnen vorliegenden Text mehr oder minder
    sorgfältig gehalten, die Hilfsmittel der Traumarbeit mehr oder weniger
    weit in Anspruch genommen. Im letzteren Falle erscheinen sie dunkel,
    verworren, unzusammenhängend. Wo der Traum aber greifbar absurd
    erscheint, einen offenbaren Widersinn in seinem Inhalt einschliesst, da
    ist er so mit Absicht und bringt durch seine scheinbare Vernachlässigung
    aller logischen Anforderungen ein Stück vom intellektuellen Inhalt der
    Traumgedanken zum Ausdruck. Absurdität im Traum bedeutet Wider-
    spruch
    , Spott und Hohn in dem Traumgedanken. Da diese Auf-
    klärung den stärksten Einwand gegen die Auffassung liefert, die den
    Traum durch dissoziierte, kritiklose Geistestätigkeit entstehen lässt,
    werde ich sie durch ein Beispiel zu Nachdruck bringen.

    „Einer meiner Bekannten, Herr M., ist von keinem
    Geringeren als von Goethe in einem Aufsatze an-
    gegriffen worden, wie wir alle meinen, mit un-
    gerechtfertigt grosser Heftigkeit. — Herr M. ist
    durch diesen Angriff natürlich vernichtet. Er be-
    klagt sich darüber bitter bei einer Tischgesell-
    schaft; seine Verehrung für Goethe hat aber unter
    dieser persönlichen Erfahrung nicht gelitten. Ich
    suche nun die zeitlichen Verhältnisse, die mir un-
    wahrscheinlich vorkommen, ein wenig aufzuklären.
    Goethe ist 1832 gestorben. Da sein Angriff auf
    Herrn M. natürlich früher erfolgt sein muss, so war
    Herr M. damals ein ganz junger Mann. Es kommt mir
    plausibel vor, dass er 18 Jahre alt war. Ich weiss
    aber nicht sicher, welches Jahr wir gegenwärtig
    schreiben, und so versinkt die ganze Berechnung im
    Dunkel. Der Angriff ist übrigens in dem bekannten
    Aufsatz von Goethe „Natur“ enthalten.
    “

    Der Unsinn dieses Traumes tritt noch greller hervor, wenn ich
    mitteile, dass Herr M. ein jugendlicher Geschäftsmann ist, dem alle
    poetischen und literarischen Interessen ferne liegen. Wenn ich aber in
    die Analyse dieses Traumes eingehe, wird es mir wohl gelingen zu zeigen,

  • S.

    26

    wieviel „Methode“ hinter diesem Unsinn steckt. Der Traum bezieht sein
    Material aus drei Quellen:

    1. Herr M., den ich bei einer Tischgesellschaft kennen lernte,
    bat mich eines Tages, seinen älteren Bruder zu untersuchen, der
    Anzeichen von gestörter geistiger Tätigkeit erkennen lasse. Bei
    der Unterhaltung mit dem Kranken ereignete sich das Peinliche,
    dass dieser ohne jeden Anlass den Bruder durch eine Anspielung
    auf dessen Jugendstreiche blosstellte. Ich hatte den Kranken
    um sein Geburtsjahr gefragt (Sterbejahr im Traum) und
    ihn zu verschiedenen Berechnungen veranlasst, durch welche seine
    Gedächtnisschwäche erwiesen werden sollte.

    2. Eine medizinische Zeitschrift, die sich auch meines Namens auf
    ihrem Titel rühmte, hatte von einem recht jugendlichen Refe-
    renten eine geradezu „vernichtende“ Kritik über ein Buch
    meines Freundes F. in Berlin aufgenommen. Ich stellte den
    Redakteur darob zur Rede, der mir zwar sein Bedauern ausdrückte,
    aber eine Remedur nicht versprechen wollte. Daraufhin brach ich
    meine Beziehungen zur Zeitung ab und hob in meinem Absagebrief
    die Erwartung hervor, dass unsere persönlichen Be-
    ziehungen unter diesem Vorfall nicht leiden
    würden
    . Dies ist die eigentliche Quelle des Traumes. Die ab-
    lehnende Aufnahme der Schrift meines Freundes hatte mir einen
    tiefen Eindruck gemacht. Sie enthielt eine nach meiner Schätzung
    fundamentale biologische Entdeckung, die erst jetzt — nach vielen
    Jahren — den Fachgenossen zu gefallen beginnt.

    3. Eine Patientin hatte mir kurz zuvor die Krankengeschichte ihres
    Bruders erzählt, der mit dem Ausrufe „Natur, Natur“ in Tob-
    sucht verfallen war. Die Ärzte hatten gemeint, der Ausruf stamme
    aus der Lektüre jenes schönen Aufsatzes von Goethe und deute
    auf die Überarbeitung des Erkrankten bei seinen Studien hin. Ich
    hatte geäussert, es komme mir plausibler vor, dass der
    Ausruf „Natur“ in jenem sexuellen Sinn zu nehmen sei, den bei
    uns auch die Mindergebildeten kennen. Dass der Unglückliche sich
    später an den Genitalien verstümmelte, schien mir wenigstens nicht
    Unrecht zu geben. 18 Jahre war das Alter dieses Kranken, als
    jener Anfall sich einstellte.

    Im Trauminhalt verbirgt sich hinter dem Ich zunächst mein von
    der Kritik so übel behandelter Freund. „Ich suche mir die zeit-
    lichen Verhältnisse ein wenig aufzuklären
    “. Das Buch meines
    Freundes beschäftigt sich nämlich mit den zeitlichen Ver-
    hältnissen des Lebens und führt unter Anderem auch Goethes Lebens-
    dauer auf ein Vielfaches einer für die Biologie bedeutsamen Zahl von
    Tagen zurück. Dieses Ich wird aber einem Paralytiker gleichgestellt

  • S.

    27

    („Ich weiss nicht sicher, welches Jahr wir gegen-
    wärtig schreiben
    “). Der Traum stellt also dar, dass mein Freund
    sich als Paralytiker benimmt, und schwelgt dabei in Absurdität. Die
    Traumgedanken aber lauten ironisch: „Natürlich, er ist ein Verrückter,
    ein Narr, und ihr seid die Genies, die es besser verstehen. Sollte es nicht
    doch umgekehrt sein?“ — Diese Umkehrung ist nun ausgiebig
    im Trauminhalt vertreten, indem Goethe den jungen Mann angegriffen
    hat, was absurd ist, während leicht ein ganz junger Mensch noch heute
    den grossen Goethe angreifen könnte.

    Ich möchte behaupten, dass kein Traum von anderen als egoisti-
    schen Regungen eingegeben wird. Das Ich im Traum steht wirklich nicht
    bloss für meinen Freund, sondern auch für mich selbst. Ich identifiziere
    mich mit ihm, weil das Schicksal seiner Entdeckung mir vorbildlich für
    die Aufnahme meiner eigenen Funde erscheint. Wenn ich mit meiner
    Theorie hervortreten werde, welche in der Ätiologie psychoneurotischer
    Störungen die Sexualität hervorhebt (siehe die Anspielung auf den
    18jährigen Kranken „Natur, Natur“), werde ich die nämliche
    Kritik wiederfinden und bringe ihr schon jetzt den gleichen Spott
    entgegen.

    Wenn ich die Traumgedanken weiter verfolge, finde ich immer nur
    Spott und Hohn als das Korrelat der Absurditäten des
    Traumes
    . Der Fund eines geborstenen Schafschädels auf dem Lido
    zu Venedig hat Goethe bekanntlich die Idee zur sog. Wirbeltheorie
    des Schädels eingegeben. — Mein Freund rühmt sich als Student einen
    Sturm zur Beseitigung eines alten Professors entfesselt zu haben, der
    einst wohlverdient (unter anderem auch um diesen Teil der vergleichenden
    Anatomie) nun durch Altersschwachsinn zum Lehren unfähig
    geworden war. Die von ihm veranstaltete Agitation half so dem Übel-
    stande ab, dass an den deutschen Universitäten dem akademischen
    Wirken eine Altersgrenze nicht gezogen ist. — Alter schützt
    nämlich vor Torheit nicht
    . — Im hiesigen Krankenhause hatte
    ich die Ehre, Jahre hindurch unter einem Primarius zu dienen, der längst
    fossil, seit Dezennien notorisch schwachsinnig, sein ver-
    antwortungsvolles Amt weiterführen durfte. Eine Charakteristik nach
    dem Funde am Lido drängt sich mir hier auf. — Auf diesen Mann be-
    züglich fertigten einst junge Kollegen im Spital eine Übertragung des
    damals beliebten Gassenhauers: Das hat kein Goethe g’schrieben, das
    hat kein Schiller g’dicht usw. . . .

    VII.

    Wir sind mit der Würdigung der Traumarbeit noch nicht zu Ende
    gekommen. Wir sehen uns genötigt, ihr ausser der Verdichtung, Ver-
    schiebung und anschaulichen Zurichtung des psychischen Materials noch