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Sigmund Freud
Die meisten Mehrere der Mitarbeiter an dieser
Sammlung von „Selbstdarstellungen“ leiten
ihren Beitrag mit einigen nachdenklichen
Bemerkungen über die Besonderheit und
Schwere der übernommenen Aufgabe ein.
Ich meine, ich darf sagen, daß meine Aufgabe noch
um ein Stück mehr erschwert ist, denn ich
habe Bearbeitungen wie die hier erforderte,
schon wiederholt veröffentlicht und aus der
Natur des Gegenstandes ergab sich, daß in
ihnen von meiner persönlichen Rolle mehr
die Rede war als sonst üblich ist oder not-
Absatz wendig erscheint. Die erste Darstellung der Ent-
wicklung und des Inhalts der Psychoanalyse gab
ich 1909 in fünf Vorlesungen an der Clark
University in Worcester, Mass., wohin ich zur
20jährigen Gründungsfeier der Institution be-
rufen worden war. x) Vor kurzem erst gab ich
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x) Englisch erschienen im American Journal of
Psychology, 1910, deutsch unter dem Titel „Über Psycho-
analyse“ bei F. Deuticke, Wien, 7 Aufl. 1924.
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der Versuchung nach, einem amerikanischen
Sammelwerk einen Beitrag ähnlichen In-
halts zu leisten, weil diese Publikation
„Über die Anfänge des XX 20. Jahrhunderts“
die Bedeutung der Psychoanalyse durch
das Zugeständnis eines besonderen
Kapitels anerkannt hatte. x) Zwischen beiden
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x) These eventful years. The twentieth Century in the
making as told by many of its makers. Two Volumes.
London and New York, The Encyclopaedia Brit-
annica Company. Mein Aufsatz, übersetzt von
Dr A. A. Brill, bildet Cap. LXXIII des zweiten Bandes
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liegt eine Schrift „Zur Geschichte der psycho-
analytischen Bewegung“ 1914 x) welche eigent-
lich alles Wesentliche bringt, das ich an
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x) Erschienen im Jahrbuch der Psychoanalyse Bd VI neuer-
dings 1924 als Sonderabdruck veröffentlicht.
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gegenwärtiger Stelle mitzuteilen hätte. Da ich
mir nicht widersprechen darf und mich nicht ohne
Abänderung wiederholen möchte, muß ich ver-
suchen, nun ein neues Mengungsverhältnis
zwischen subjektiver und objektiver Darstellung,
zwischen biographischem und historischem Inter-
esse zu finden.