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S.
PROF. DR. FREUD
WIEN IX., BERGGASSE 1910. V. 1926.
Lieber Herr Doktor!
Ich bin jetzt damit beschäftigt, die
Geburtstagszuschriften zu beantworten, was
eine von vorneherein unlösbare Aufgabe ist.
Erlauben Sie mir daher, möglichst viel unter
einen Hut zu bringen, und Ihnen mit diesen
wenigen Zeilen für alle Briefe und Telegramme
und Nachrichten zu danken, die ich während
dieser Tage von Ihnen erhalten habe. Ebenso
bitte ich Sie, den Herren von der Deutschen
Psychoanalytischen Gesellschaft, deren Vor-
sitzender Sie sind und von der Poliklinik
meinen Dank für Ihre Kundgebungen auszusprechen.
Wir wissen beide Teile, dass es dessen nicht
bedurft hätte. Jeder ist des andern doch ohne
solche feierliche Aeusserung sicher. Aber ich
leugne nicht, man hört es doch bei einer be-
sonderen Gelegenheit gerne.Die Nachrichten von Ihrem Festabend, die
mir eingeschickte Liste der Teilnehmer, haben -
S.