S.

B[erlin] 9. XII. [11]

Lieber Herr Professor!

Ich habe mich ebenso angestrengt wie erfolglos bemüht, der Pat. Zürich „möglich“ zu machen. Es gehört zu den für sie schlimmsten Orten.

Sie und ihr Mann erwarten also Bescheid von Ihnen, wann sie nach Wien kommen könnten. Nach Weihnachten. Wenn sie schon während der Feiertage hinfahren dürften, um gleich nachher bei Ihnen vorzusprechen, könnte der Mann einstweilen dort Unterkunft für die Pat. besorgen.

Hoffend, daß die Ihrigen alle sich wohl befinden, grüßt Sie herzlichst

Ihr tief ergebener

M. Eitingon