S.
Berlin, 30. IV. 22a
Lieber Herr Professor!
Die Fahrkarten nach Wien sind bereits besorgt, am Donnerstag1 um 7h abends treffe ich Anna in Leipzig; einige Stunden verbringen wir dort bei meiner jüngeren Schwester, reisen mit dem Zug, den auch Sie kennen, und sind am Freitag gegen 2 Uhr in Wien. Wegen Unterkunft für mich in Wien hatte Anna ja wohl schon geschrieben. Wenn nötig, telegraphieren Sie mir [den] Namen des betreffenden Hôtels nach Leipzig, bitte, an die Adresse meiner Schwester:
Frau Elkuss
Schlegelstr. 10.
Auf baldiges Wiedersehen, Herr Professor! Und herzlichste Grüße an Sie und die Ihren von
Ihrem Max Eitingon
a Postkarte.