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S.
25. 1. 1933
PROF. DR. FREUD WIEN IX., BERGGASSE 19Liebe Jeanne
Ich muss in aller Eile ein kleines Misverständnis richtig stellen. Mit meinen Geldern in Berlin steht es so: die Paret-C, die ja nur in Berlin Geld hat, wird an Ernst einzalen (die ersten Rate Anfang Febr.[)] und Ernst soll dann alle Ausgaben von meinem Konto bestreiten. Da der grosse Goethepreis bei ihm auf etwa 74 M eingeschrumpft ist, schrieb ich ihm vorige Woche, er köne unterdes (zB. f. Ernstl) nach Belieben vom Ausstand bei Ihnen "abziehen". Von Febr. an ist aber überhaupt kein Anlass, Ihr Konto anzugreifen und auf keinen Fall soll er soviel wegnehmen, dass Ihnen nicht reichlicher Vorrat für Zigarren bleibt.
Wann abe immer Sie genug für eine Analysenepisode beisammen haben, es möglich machen und rechtfertigen können, habe ich Zeit für Sie, dh. werde ich den anderen, die sich nicht rühren, Zeit wegnehmen. Ruth ist noch immer da, die Dichterin konnte ich noch nicht einberufen, S. P-C macht trotz des ihr anhängenden Parasiten eine glänzende Analyse, sie und B. scheinen sehr verliebt in einander.
Mein Mund ist jetzt fast verheilt, nur der unsterbliche Nasenkatarrh usw.
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S.
stört die Funktion u macht Beschwerden. Ich bin einmal in der Woche bei Pichler. Das Wetter ist abscheulich und kalt zum Erbarmen.
Ihre guten Nachrichten von der eigenen Persno wie Ihre treffliche Schilderung des nicht unerfreulichen Nachrichten von Zustandes von Hans waren mir sehr recht.
Eitingon erwarte ich noch Ende dieser Woche. Anna hat mit einem Vortrag im psychopath. Verein wieder einen glänzenden Erfolg gehabt, aber man sieht es ihr an, dass sie sich übermässig plagt.
Nun herzliche Grüsse für Sie und das Ganze, hoffentlich ist mit den Kindern nichts los.
Ihr Freud