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6. Dez. 96
Mein theurer WilhelmNachdem ich heute einmal das Vollmaß von Arbeit und Erwerb genossen habe, das ich zum Wohlbefinden brauche (zehn Stunden und fl 100), todmüde und geistig frisch bin, will ich versuchen, Dir das letzte Stückchen Spekulation schlicht vorzutragen.
Du weißt, ich arbeite mit der Annahme, daß unser psychischer Mechanismus durch Aufeinanderschichtung entstanden ist, indem von Zeit zu Zeit das vorhandene Material von Erinnerungsspuren eine Umordnung nach neuen Beziehungen, eine Umschrift erfährt. Das wesentlich Neue an meiner Theorie ist also die Behauptung, daß das Gedächtnis nicht einfach, sondern mehrfach vorhanden ist, in verschiedenen Arten von Zeichen niedergelegt. Eine ähnliche Umordnung habe ich seinerzeit (Aphasie) für die von der Peripherie kommenden Bahnen behauptet. Wie viele solcher Niederschriften es gibt, weiß ich nicht.
Mindestens drei, wahrscheinlich mehr. Dazu folgendes Schema, welches annimmt, daß die einzelnen Niederschriften auch nach ihren Neuronträgern gesondert sind (nicht notwendig topisch). Die Annahme ist vielleicht nicht notwendig, aber doch die einfachste und vorlaufig zulässig.
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I II III W Wz Ub Vb Bw xx – xx – xx – xx – xx x xx x x x W sind Neurone, in denen die Wahrnehmungen entstehen, woran sich Bewußtsein knüpft, die aber an sich keine Spur des Geschehenen bewahren. Bewußtsein und Gedächtnis schließen sich nämlich aus.
Wz [Wahrnehmungszeichen] ist die erste Niederschrift der Wahrnehmungen, des Bewußtseins ganz unfähig, nach Gleichzeitigkeitsassoziationen, gefügt.
Ub (Unbewußtsein) ist die zweite Niederschrift, nach anderen, etwa Kausalbeziehungen angeordnet. Ub-Spuren würden etwa Begriffserinnerungen entsprechen, ebenfalls dem Bewußtsein unzugänglich.
Vb (Vorbewußtsein) ist die dritte Umschrift, an Wortvorstellungen gebunden, unserem offiziellen Ich entsprechend. Aus diesem Vb werden die Besetzungen nach gewissen Regeln bewußt, und zwar ist dieses sekundäre Denkbewußtsein ein der Zeit nach nachträgliches, wahrscheinlich an die halluzinatorische Belebung von Wortvorstellungen geknüpft, so daß die Bewußtseinsneurone wieder Wahrnehmungsneurone und an sich ohne Gedächtnis wären.
Wenn ich die psychologischen Charaktere der Wahrnehmung und der drei Niederschriften vollständig angeben könnte, hätte ich damit eine neue Psychologie beschrieben. Etwas Material hiefür liegt vor, aber es ist jetzt nicht meine Absicht.
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Ich will hervorheben, daß die aufeinanderfolgenden Niederschriften die psychische Leistung von sukzessiven Lebensepochen darstellen. An der Grenze von zwei solchen Epochen muß die Übersetzung des psychischen Materials erfolgen. Die Eigentümlichkeiten der Psychoneurosen erkläre ich mir dadurch, daß diese Übersetzung für gewisse
StoffeMaterien nicht erfolgt ist, was gewisse Konsequenzen hat. Wir halten ja an der Tendenz zur quantitativen Ausgleichung fest. Jede spätere Überschrift hemmt die frühere und leitet den Erregungsvorgang von ihr ab. Wo die spätere Überschrift fehlt, wird die Erregung nach den psychologischen Gesetzen erledigt, die für die frühere psychische Periode galten, und auf den Wegen, die damals zu Gebote standen. Es bleibt so ein Anachronismus bestehen, in einer gewissen Provinz gelten noch „Fueros"; es kommen „Überlebsel" zustande.Die Versagung der Übersetzung, das ist das, was klinisch „Verdrängung" heißt. Motiv derselben ist stets eine Unlustentbindung, die durch Übersetzung entstehen würde, als ob diese Unlust eine Denkstörung hervorriefe, die die Übersetzungsarbeit nicht gestattet.
Innerhalb derselben psychischen Phase und unter Niederschriften derselben Art macht sich eine normale Abwehr wegen Unlustentwicklung geltend; pathologische Abwehr gibt es aber nur gegen eine noch nicht übersetzte
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Erinnerungsspur aus früherer Phase.
Es kann nicht an der Größe der Unlustentbindung liegen, wenn der Abwehr die Verdrängung gelingt. Wir bemühen uns ja oft vergebens gerade gegen Erinnerungen mit größter Unlust. So ergibt sich folgende Darstellung. Wenn ein Ereignis A als aktuell eine gewisse Unlust erweckt
hat, so enthält die Erinnerungsniederschrift AI oder AII ein Mittel, die Unlustentbindung bei Wiedererweckung zu hemmen. Je öfter erinnert, desto gehemmter schließlich diese Entbindung. Es gibt aber einen Fall, für welchen die Hemmung nicht ausreicht: Wenn A als aktuell eine gewisse Unlust entbunden hat und bei der Erweckung neuerliche Unlust entbindet, dann ist diese unhemmbar. Die Erinnerung benimmt sich dann wie etwas Aktuelles. Dieser Fall ist nur möglich bei sexuellen Ereignissen, weil die Erregungsgrößen, die diese entbinden, mit der Zeit (mit der sexuellen Entwicklung) an sich wachsen.Das sexuelle Ereignis in einer Phase wirkt also als aktuell und somit unhemmbar in einer nächsten. Die Bedingung der pathologischen Abwehr (Verdrängung) ist also sexuelle Natur des Ereignisses und Vorfall in einer früheren Phase.
Nicht alle sexuellen Erlebnisse entbinden Unlust, die meisten Lust. Die Reproduktion der meisten wird also mit unhemmbarer Lust verbunden sein. Eine solche unhemmbare Lust konstituiert
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einen Zwang. Man kommt so zu folgenden Sätzen. Wenn ein sexuelles Erlebnis mit Phasendifferenz erinnert wird, so entsteht bei Lustentbindung Zwang, bei Unlustentbindung Verdrängung. In beiden Fällen scheint die Übersetzung in die Zeichen der neuen Phase gehemmt zu sein.
Die Klinik lehrt nun drei Gruppen von sexuellen Psychoneurosen kennen, Hysterie, Zwangsneurose und Paranoia, und lehrt, daß die verdrängten Erinnerungen bei der ersten dem Alter von 1 1/2-4 Jahren, bei Zwangsneurose dem Alter von 4-8 Jahren, bei Paranoia dem Alter von 8-14 Jahren als aktuell angehören. Zu vier Jahren erfolgt aber noch keine Verdrängung, es fallen also die psychischen Entwicklungsperioden und die sexuellen Phasen nicht zusammen:
1 1/2 4 8 14-15 psychisch Ia Ib II III sexuell I II III Folgendes kleines Schema gehört hieher:
Wz Wz+Ub Wz+Ub+Vb idem -4 -8 -14/15 Hysterie aktuell Zwang verdrängt in Wz Zwang – aktuell Verdrängt in
UbzeichenParanoia – – aktuell verdrängt in
VbzeichenPerversion aktuell aktuell Zwang
(aktuell)Verdrängung
unmöglich oder
nicht versucht -
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Eine andere Folge der vorzeitigen Sexualerlebnisse ist nämlich auch die Perversion, deren Bedingung es scheint, daß die Abwehr nicht erfolgt, ehe der psychische Apparat komplett worden ist, oder ausbleibt.
Soweit der Oberbau. Nun der Versuch, ihn auf die Organgrundlage zu stellen Es ist zu erklären, warum sexuelle Erlebnisse, die als aktuell Lust erzeugten, als mit Phasendifferenz erinnert Unlust erzeugen bei einigen Personen, bei anderen als Zwang bestehen bleiben. Im ersteren Falle müssen sie offenbar später eine Unlust entbinden, die anfangs nicht entbunden wurde.
Es sind auch die verschiedenen Epochen abzuleiten, die psychologischen und die sexuellen. Die letzteren hast Du mich kennen gelehrt als ausgezeichnete Vielfache der 28tägigen weiblichen Periode.
100 n = 7 3/4 Jahre, außerdem 20 π = 1 Jahr 6 1/2 Monate.
200 n = 15 Jahre, 50 π = 3 Jahre 10 Monate.Nehme ich alle beobachteten Perioden als solche Vielfache, so bleiben aber einerseits die 23tägigen unverwertet, andererseits unerklärt, warum psychische und sexuelle Phasen nicht zusammentreffen ( 4 Jahre) und warum einmal Perversion entsteht, ein andermal Neurose.
Ich mache also den Versuch einzuführen, daß es ein männlicher 23tägiger Stoff ist, dessen Entbindung bei beiden Geschlechtern als Lust, ein 28tägiger, dessen Entbindung als Unlust empfunden wird.
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Ich merke dann, daß ich alle psychischen Perioden darstellen kann als Vielfache von 23tägigen Perioden (π), wenn ich die Tragzeit (276 Tage = 12 π) einrechne.
3 x 12 π = 1 1/2 Jahre.
6 x 12 π = 3 3/4 Jahre.
12 x 12 π = 8 Jahre.
18 x 12 π = 12 1/3 Jahre.
21 x 12 π = 14 1/4 Jahre.
24 x 12 π = 17 Jahre.
Das hieße, die psychische Entwicklung erfolgt nach 23-Perioden, die sich zu Vielfachen 3, 6, 12, . . . 24 summieren, worin das Duodezimalsystem zur Geltung käme.Die Einheit wäre überall die Tragzeit, die gleich ist 10 π oder 12 π (annähernd). Das Resultat bestünde nur darin, daß die psychische Entwicklung nach Vielfachen, 3 x 6 x 12, derselben fortschreitet, während die Tragzeit gleich ist 12 π, und die sexuelle Entwicklung nach Vielfachen, 5 x 10 x 20, während dieselbe Zeit gleich ist 10 π.
Bemerkenswert zweierlei, daß 1) bei der psychischen Entwicklung die intrauterine Zeit eingerechnet werden muß, es geht anders nicht; während bei der sexuellen erst von der Geburt an gerechnet werden kann. Dies erinnert daran, daß während der Gravidität etwas 28tägiges aufgespeichert wird, was sich erst mit der Geburt entlädt; 2) daß die 28tägigen Perioden seltener und höher summiert sind als die 23tägigen, als ob
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die höhere Menschenentwicklung auf diesem Charakter beruhte (Scham, Moral).
Die zweierlei Phasen griffen nun so ineinander.
1 1/2 3 3/4 8 12 1/4 14 1/4 17 psychisch 3T 6T 12T 18T 21T 24T sexuell 40T 200T 10T 20T Die Mehrheit von psychischen Phasen würde mir für die Annahme noch weiterer Übersetzungen oder Neuerungen am psychischen Apparat gut stimmen. Man sieht auch, daß die Summation im Lebensablauf immer größere Zeiteinheiten umfaßt.
Für die Entscheidung, ob Perversion oder Neurose, helfe ich mir mit der Bisexualität aller Menschen. Bei einem rein männlichen Wesen würde auch zu den beiden sexuellen Schranken ein Überschuß von männlicher Entbindung, also Lust entstehen, somit Perversion, bei dem rein weiblichen ein Überschuß von Unlustsubstanz zu diesen Zeiten. In den ersten Phasen wären beide Entbindungen parallel, d. h. ergäben einen normalen Lustüberschuß. Darauf die Bevorzugung der echten Weiber für Abwehrneurosen zurückzuführen.
Die intellektuelle Natur der Männer wäre so auf dem Boden Deiner Theorie bezeugt.
Ich kann endlich die Vermutung nicht unterdrücken, daß die von mir klinisch gerochene Scheidung von Neurasthenie und Angstneurose mit der Existenz der beiden 23- und 28tägigen Substanzen zusammenhängt.
Außer den beiden hier vermuteten könnte es von jeder Art mehrere geben.
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Die Hysterie spitzt sich mir immer mehr zu als Folge von Perversion des Verführers; die Heredität immer mehr als Verführung durch den Vater. Es stellt sich also ein Generationswechsel heraus:
1. Generation: Perversion.
2. Generation: Hysterie, die dann steril ist. Mitunter an derselben Person eine Metamorphose: im kräftigen Alter pervers, dann von einer Angstperiode an: hysterisch. Die Hysterie eigentlich also nicht abgelehnte Sexualität, sondern besser abgelehnte Perversion.Dahinter dann die Idee von aufgelassenen erogenen Zonen, d. h. im Kindesalter wäre die sexuelle Entbindung von sehr vielen Körperstellen zu erhalten, die dann später nur den 28-Angststoff, nicht auch den anderen zu entbinden vermögen. In dieser Differenzierung und Einschränkung der Kulturfortschritt, die Moralentwicklung wie die individuelle.
Der hysterische Anfall ist keine Entladung, sondern eine Aktion und behält den ursprünglichen Charakter jeder Aktion bei, Mittel zur Reproduktion von Lust zu sein. Das ist er wenigstens in der Wurzel, sonst motiviert er sich vor dem Vorbewußten mit allerlei anderen Gründen. So haben den Schlafanfall jene Kranken, denen im Schlaf Sexuelles zugefügt worden; sie schlafen wieder ein, um dasselbe zu erleben, provozieren oft damit die hysterische Ohnmacht; der Schwindelanfall, Weinkrampf, alles ist
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auf den Anderen berechnet, meist aber auf jenen prähistorischen unvergeßlichen Anderen, den kein Späterer mehr erreicht. Auch das chronische Symptom der Bettsucht erklärt sich so. Einer meiner Patienten wimmert jetzt noch im Schlaf wie damals (damit ihn die Mama zu sich nimmt, die, als er 22 Monate alt, gestorben ist); Anfall als „gesteigerter Ausdruck der Gemütsbewegung" scheint gar nicht vorzukommen.
Ein Stückchen aus meiner täglichen Erfahrung. Eine meiner Patientinnen, in deren Geschichte der höchst perverse Vater die Hauptrolle spielt, hat einen jüngeren Bruder, der als gewöhnlicher Lump gilt. Eines Tages erscheint dieser bei mir tränenden Auges, um zu erklären, daß er kein Lump, sondern ein Kranker mit abnormen Impulsen und Willenshemmung sei. Nebenbei klagt er aber ganz abseits über sicher nasale Kopfschmerzen. Ich weise ihn an Schwester und Schwager, die er auch besucht. Abends will mich die Schwester wegen eines heftigen Zustandes rufen. Ich erfahre am nächsten Tag, daß sie nach dem Weggehen des Bruders von gräßlichsten – Kopfschmerzen, die sie sonst nie hat, befallen wurde. Grund: Der Bruder hatte erzähle, daß seine sexuelle Betätigung darin bestand, als er zwölf Jahre alt war, den Schwestern, wenn sie sich abends auskleideten, die Füße zu küssen (lecken). Dazu war ihr im Unbewußten die Erinnerung an eine
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Szene gekommen, in der sie (mit vier Jahren) zusieht, wie Papa mitten im sexuellen Taumel einer Amme die Füße leckt. Somit hatte sie erraten, daß die Liebhaberei des Sohnes vom Vater stammte. Daß dieser also auch dessen Verführer gewesen war. Nun durfte sie sich mit ihm identifizieren, seinen Kopfschmerz übernehmen. Das konnte sie übrigens, weil bei derselben Szene der rasende Vater dem versteckten Kind (unter dem Bett) mit dem Stiefel auf den Kopf getroffen hatte.
Der Bruder haßt alle Perversität, während er an Zwangsimpulsen leidet. Er hat also gewisse Impulse verdrängt, die sich durch andere mit Zwang substituieren. Dies überhaupt das Geheimnis der Zwangsimpulse. Könnte er pervers sein, so wäre er gesund wie der Vater.
Interessant ist, daß die Rechnung nach successiver Summton nichts ergibt und zwar weder, wenn man die intrauterine Zeit einrechnet, noch anders.
I
12 π = T[ragzeit] = 276 Tage (intrauterin)
+
3 X 12 π = 3T = 2 Jahre 3 Monate (extrauterin)
+
6 X 12 π 9 T = 6 Jahre 9 Monate
+
12 X 12 π = 21 T = 15 Jahre 9 MonateII
12 n = 9 Monate
+
3 X 12 π = 4 T = 3 Jahre
+
6 X 12 π = 10 T = 7 Jahre 6 Monate
+
12 X 12 π = 22 T = 16 1/2 Jahre.Es geht nur bei Einrechnung der intrauterinen 12 π und bei Gesamtsummation wie im vorigen Brief. Das hat doch etwas zu bedeuten
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Ich freue mich sehr, daß sie Deinem Vortrag nicht mehr abgesehen haben. So kann man doch wieder ruhig auf sie schimpfen; es ist ein ziemlich blödes Volk und soll uns unbehelligt lassen.
Nun privat: Oscar und Melanie waren bei uns, machen einen guten Eindruck. Ich muß ihn doch wieder gerne haben. Nach der Wahrheit eines Gerüchtes, das Marie und Robert Br in Verbindung bringt, will ich Dich ausdrücklich nicht fragen, nur andeuten, daß ich es kenne. Ich wünschte ihnen alles Gute, nur steht es für mich fest, daß ich mit Breuer'scher Sippe nicht zusammentreffen will. –
Ich bin in vollster Arbeit 10-11 Stunden täglich und entsprechend wohl, aber fast heiser. Ist das Überanstrengung der Stimmbänder oder Aneurysma? Braucht auch keine Antwort. Am besten: Travailler sans raisonner, wie der alte Candide rät.
Von einer spontanen Lösung einer Pupillenstarre bei Tabes weiß ich wirklich nichts, zweifle, ob sich etwas finden läßt. Natürlich a priori sehr unwahrscheinlich. Gewiß Phosphor?
Mein Zimmer habe ich jetzt mit Gipsen der Florentiner Statuen geschmückt. Es war eine Quelle außerordentlicher Erquickung für mich; ich denke reich zu werden, um diese Reisen zu wiederholen. Ein Congreß auf italischem Boden! (Neapel, Pompeji).
Herzlichste Grüße an Euch alle
Dein Sigm
Berggasse 19
Wien 1090
Österreich
Von-der-Heydt-Straße 1
Berlin 10785
Deutschland