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S.
Dr. Sigmund Freud
IX. Berggasse 19.ord. 3-5 h.
22. 6. 95.Heil, theurer Wilhelm! Möge Deine
liebe, gute u starke Frau, bei der bisher
Hoffnung u Erfüllg im̄er zusam̄entrafen
auch als Mutter der Liebling des Schicksals
werden! Martha war froh, wie ich sie selten
gesehen habe. Ich bitte um eine bescheidene
Vormerkung als armer Onkel.Ich kom̄e also anfangs September. Wie ich es
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S.
anfangen werde, Dich dan̄ wieder zu entbehren,
weiß ich nicht. Es geht mir mit dem Rauchen arg
genug. Ich erwarte natürlich, bis dahin noch
sehr viel zu hören. Die weibliche Neugierde
ist auch lange nicht befriedigt. Wir sind auf
Dec/Jan gefaßt. Deine Entdeckg dann in Ehren,
Du wärst der stärkste Mann, hieltest die Zügel
der Sexualität in der Hand, welche die Menschen
regiert, könntest alles machen u alles verhüten.
Darum glaube ich die zweite frohe Botschaft noch nicht,
die erste glaube ich, es ist auch leichter.Herzl Gruß u Glückauf
Dein Sigm
Berggasse 19
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Österreich
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