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    Grunewald, 9. 2. 1921

    Lieber Herr Professor,
    Ich muß Ihnen recht herzlich danken, daß Sie mir das Erscheinen meines Buches in der Form eines so warmen Glückwunsches anzeigten. Sie wissen selbst am besten, wie vieles in dem Buch auf die von Ihnen empfangenen Anregungen zurückgeht. Ich selbst darf sagen, daß ich bei der Niederschrift jeder einzelnen Arbeit in all den Jahren den Wunsch hatte,

     

  • S.

    sie sollte den Leser meinen Dank und meine Anhänglichkeit Ihnen gegenüber spüren lassen. Und weil ich glaubte, daß diese Gefühle deutlich genug erkennbar seien, so unterließ ich es, Ihnen das Ganze noch besonders zu widmen. Rank wird Ihnen in meinem Auftrag ein Exemplar über-
    reichen, da ich es von hier wegen der Ausfuhrschwierigkeiten doch nicht versenden könnte. Das ermutigende »CC« auf Ihrer

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    Karte glaube ich nicht besser beherzigen zu können als durch unverändert treue Anteilnahme an der gemeinsamen Arbeit.
    Wegen »Traum und Mythus« werde ich mich mit Deuticke in Verbindung setzen, sobald ich mich genauer davon überzeugt habe, welches Maß von Umarbeitung notwendig ist.
    Meine Frau hat sich vor einiger Zeit über Ihren Brief ganz besonders gefreut und dankt Ihnen noch nachträglich

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    dafür. Die Kinder sind von ihren Rädern kaum zu trennen; wenn Sie jemals Menschen glücklich gemacht haben, lieber Herr Professor, so ist es in diesem Falle geschehen!
    Mit herzlichsten Grüßen von Haus zu Haus
    Ihr Karl Abraham