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[Briefkopf VII Berlin] 25. 6. 25
Lieber Herr Professor,
als vor einigen Tagen Ihre briefliche Nachfrage kam, wurde fast gleichzeitig von Dr. Deutsch telefonisch nach meinem Befinden angefragt. Meine Frau gab ihm genaue Auskunft und bat ihn hernach noch schriftlich, Sie, lieber Herr Professor, zu informieren. Heute Vormittag kam nun ein Telegramm aus Wien ohne Unterschrift; in der Annahme, es sei von Ihnen, richtete meine Frau die Antwort an Ihre Adresse. Ich diktiere ihr aber noch diese Zeilen, damit Sie genau unterrichtet sind.
Der eigentliche Krankheitsprozeß ist seit Anfang dieser Woche vorüber, d.h. die bronchopneumonischen Herde sind abgeheilt, aber eine Partie der Pleura ist noch empfindlich, so daß ich vorläufig noch im Bett bleiben muß. Ich soll in circa 14 Tagen zur Erholung ins -
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Gebirge gehen, fühle mich auch von der Krankheit stark mitgenommen, hoffe aber, daß alles glatt ausheilen wird.
Indem ich Ihnen herzlich für Ihre Teilnahme danke, wünsche ich Ihnen und den Ihrigen einen recht erholungsreichen Sommeraufenthalt und bin mit den besten Grüßen, denen sich die Schreiberin dieser Zeilen anschließt,
Ihr Karl Abraham
Bismarckallee 14
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